Oldenburg. Wenn es stimmt, dass auf eine misslungene Generalprobe eine gelungene Premiere folgt, darf man sich beim VfB Oldenburg auf den Pflichtspiel-Auftakt am kommenden Samstag, gegen Hannover 96 II, freuen. Der finale Test ging nämlich daneben. Der VfB kassierte gegen den FC Hagen/Uthlede eine 1:2-Niederlage.

Marco Elia musste auf einige Spieler verzichten. So fehlten unter anderem die angeschlagenen Leonel Kadiata, Süleyman Celikyurt und Lennart Madroch. Allerdings konnte auch der Oberligist nicht in Bestbesetzung antreten. Der Ex-Oldenburger Jascha Stern etwa verzichtete auf seinen Einsatz, nachdem er zuletzt an einer starken Erkältung gelitten hatte.

Bei stürmischem Wind erwischten die Gäste den besseren Start und gingen bereits nach acht Minuten durch Erik Köhler in Führung. Der VfB hatte zwar optisch mehr vom Spiel, kam aber nicht so häufig zu klaren Abschlussaktionen, wie in den letzten Testspielen. Immerhin, nach einer schönen Kombination war Pascal Steinwender im Strafraum nur durch ein Foul zu stoppen. Den fälligen Elfmeter verwandelte Kai Bastian Evers sicher zum 1:1 (22. Minute).

In der Folge blieben die Blauen spielbestimmend, Hagen, das sehr engagiert agierte, versuchte allerdings immer wieder über Konter Nadelstiche zu setzen. Das zweite Tor des Oberligisten war dann allerdings einem Abwehrfehler des VfB geschuldet. Erneut zeigte Köhler Torjägerqualitäten.

Nach dem Wechsel sollte sich am Spielverlauf wenig ändern, sieht man davon ab, dass die Oldenburger den Druck nicht mehr so hoch halten konnten. Nach einer guten Stunde wechselte Marco Elia dann gleich auf vier Positionen. Der VfB blieb auch in der Folge dran, doch der Ball wollte an diesem Samstag nicht mehr ins Tor.
„Mit dieser Leistung haben die Jungs uns schon Rätsel aufgegeben. Ich bin natürlich nicht zufrieden. Es war einfach zu wenig. Wir müssen lernen, in jedem Spiel 100 Prozent zu geben. Das war heute nicht der Fall“, ärgerte sich Marco Elia nach dem Schlusspfiff.