Ralf Voigt und Dietmar Hirsch haben viele Jahre lang professionell Fußball gespielt. Von den Erfahrungen, die die sportlich Verantwortlichen dabei gesammelt haben, profitiert der VfB Oldenburg seit geraumer Zeit ebenso, wie von den Freundschaften, die der sportliche Berater und der Trainer des Regionalligisten in ihren Profijahren geschlossen haben. Eine solche Freundschaft kommt dem VfB jetzt zugute. Georg Koch wird das Trainerteam der Blauen ab sofort unterstützen.

Der 43-jährige übernimmt das Torwarttraining. „Wir sind seit vielen Jahren befreundet, haben zuletzt bei der VDV zusammen gearbeitet und ich freue mich, dass Georg uns diesen Freundschaftsdienst erweist“, sagt Dietmar Hirsch. Auch Christian Gropius, bislang alleine für das Training der VfB-Torhüter zuständig, bleibt Teil des Trainerteam.

Allerdings fehlt dem vielbeschäftigen Studenten aktuell die Zeit, um sich noch stärker einzubringen. Der 24-jährige arbeitet nicht nur mit den Regionalliga-Torhütern, er spielt auch in der zweiten Mannschaft des VfB, ist Co-Trainer der U17 des JFV Nordwest und macht an den Wochenenden zudem noch einen Trainerschein. „Christian ist ein super Typ, der hervorragende, sehr professionelle Arbeit macht. Aus diesem Grund freue ich mich sehr, dass er Teil unserer Mannschaft bleibt und uns auch weiterhin unterstützt“, sagt der Cheftrainer.

Mit Georg Koch hat der VfB einen weiteren ausgewiesenen Fachmann für sich gewonnen. Er hat für Fortuna Düsseldorf, den MSV Duisburg, in Bielefeld, Cottbus und Kaiserlautern in 213 Erst- und 164 Zweitligaspielen zwischen den Pfosten gestanden. Darüber hinaus sammelte Koch bei drei großen Traditionsvereinen, der PSV Eindhoven, Dinamo Zagreb und Rapid Wien Auslandserfahrung. Zuletzt engagierte er sich als Torwarttrainer beim Drittligisten SG Sonnenhof Großaspach.

In all den Jahren als Profi, erst als Spieler, später als Trainer, stand der Familienvater immer im engen Kontakt zu Dietmar Hirsch und Ralf Voigt. „Nur diese gute, private Verbindung macht es überhaupt möglich, dass Georg Koch sich in Oldenburg einbringt. Wir sind natürlich froh, dass er uns jetzt ganz unkompliziert in der Arbeit unterstützt. Dass Georg mittelfristig wieder in Profibereich arbeiten möchte, ist dabei natürlich auch klar und sollte sich für ihn etwas ergeben, wäre das kein Problem“, sagt VfB-Geschäftsführer Philipp Herrnberger.

Jetzt freut man sich beim VfB allerdings erst einmal, dass Georg Koch die Blauen unterstützt. Schon beim Derby in Meppen wird er für den VfB Oldenburg auf der Bank sitzen. Der Ex-Profi freut sich auf sein Debüt und die Arbeit bei den Blauen. „Ich habe große Lust auf Fußball, kenne Dietmar und Ralf sehr gut und weiß wie sie arbeiten. Ich freue mich auf Oldenburg“, sagt der neue Torwarttrainer.