Oldenburg. Zum Auswärtsfinale dieser Spielzeit wartet auf den VfB Oldenburg nochmal eine richtige Herausforderung. Am Freitag, um 19.30 Uhr, wartet der SV Drochtersen/Assel auf unsere Blauen. Puh, da ist der Genussfaktor überschaubar, wie wir in unserem Vorspiel mal kurz aufzeigen:

Der Gegner: Der SVDA zählt gerade im heimischen Stadion zu den absoluten Schwergewichten der Regionalliga. Die Kehdinger haben hier lediglich zweimal verloren, aber Schwergewichte, wie Tabellenführer VfL Wolfsburg II und dessen Rivale VfB Lübeck blieben ohne Punkte. 28 ihrer insgesamt 41 Treffer haben die Blau-Roten Zuhause erzielt. Noch beeindruckender ist die defensive Bilanz, denn Drochtersen hat hier lediglich 16 Gegentore zugelassen, total allerdings 39 kassiert.

Das Hinspiel: Schwamm drüber, denn im Marschwegstadion sehen unsere Jungs gegen DA eher selten so richtig gut aus. Zwar dominierte der VfB seinerzeit die 90 Minuten, doch die Gäste entpuppten sich einmal mehr als Muster an Effektivität und gewannen 3:1. Sung-Hyan Jung, Alexander Neumann und Till Hermanndung trafen damals für die Gäste. Jeffrey Volkmer hatte zwischenzeitlich für den VfB ausgeglichen.

Die Leistungsträger: Torhüter Patrick Siefkes zählt ohne Zweifel in diese Kategorie. Der Ex-Oldenburger Fabian Klinkmann durfte im Saisonverlauf nur viermal zwischen die Pfosten, unter anderem beim Hinspiel. Dass „Klinke“ im Marschwegstadion dann eine überragende Partie zeigte, wird den geneigten Oldenburger Fußballjecken nicht überrascht haben. Nico Mau und Florian Nagel drücken dem Spiel der „Asseln“ seit Jahren ihren Stempel auf, Alexander Neumann ist nach wie vor enorm torgefährlich und neben Marcel Adrijanic mit sieben Treffern bester Torschütze.

Die Stärken: Kompakt beschreibt den Stil der Gastgeber nur unzureichend. Die Mannschaft bringt enorme Leidenschaft auf den Rasen, hat beeindruckende körperliche Präsenz, zieht im Zweikampf selten zurück und riegelt im heimischen Stadion das eigene Tor noch besser ab als Dagobert Duck seinen Tresor.

Die Schwächen:
Wir mussten uns schon bemühen, hier überhaupt etwas zu finden. Nein, natürlich soll der Gegner nicht über Gebühr gelobt werden und deshalb weisen wir mal darauf hin, dass Drochtersen sich durchaus schwer tut, wenn es darum geht, Tore zu schießen. Doch Vorsicht, oft reicht DA ein Treffer, dann nämlich werden die Türen fest verschlossen.

Der Trend: Jawoll, hier können wir ansetzen, denn so ganz rund lief es beim Tabellenfünften zuletzt nicht. Nur eines der letzten fünf Spiele hat DA gewonnen.

Der Vergleich: Wir spielen lieber in Drochtersen als zuhause gegen die Asseln, denn im Kehdinger Stadion haben wir zwei der letzten drei Spiele 1:0 gewonnen. Überhaupt ist unsere Bilanz positiv, denn fünf von elf Duellen haben wir gewonnen und zweimal wurden die Punkte geteilt.