Oldenburg. Der Kader des VfB Oldenburg für die neue Regionalliga-Saison nimmt immer deutlichere Konturen an. Vom SC Wiedenbrück wechselt Jeffery Volkmer zu den Blauen. Der 26-jährige Abwehrspieler, der beide Außenbahnen in der Viererkette besetzen kann, betritt mit dem Wechsel in den Norden kein Neuland.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Jeffery Volkmer einen Spieler gefunden haben, der große Lust auf Oldenburg hat und sich mit unserem Projekt identifizieren kann“, sagt Andreas Boll, der sportliche Leiter des VfB. Der 26-Jährige hat seit der Saison 2013/14 für den SC Wiedenbrück in der Regionalliga-West gespielt und zählte dort regelmäßig zur Startformation. Im Norden ist der 1,83 Meter große gebürtige Dortmunder allerdings kein Unbekannter.

Im Anschluss an seine Jugendzeit bei Rot Weiß Ahlen sammelte Volkmer erste Erfahrungen im Herrenbereich beim FC Schalke 04 II. Anschließend zog es ihn in der Saison 2012/13 zum BV Cloppenburg. Für den damaligen Regionalligisten absolvierte er seinerzeit 31 Spiele. Dass es ihn jetzt erneut in den Norden zieht und er sich dem VfB anschließen wird, hat auch berufliche Gründe. Volkmer wird, ebenso wie seine Lebensgefährtin, an der Carl-von-Ossietzky-Universität studieren. „Unsere Uni bietet viel Studienmöglichkeiten. Das ist, neben der hohen Lebensqualität in Oldenburg, sicher auch ein Standortvorteil, im Vergleich zu anderen Vereinen aus der Regionalliga Nord“, sagt Andreas Boll.

Den dynamischen Verteidiger hatten die Oldenburger Verantwortlichen schon länger im Blick. „Er ist unser Wunschkandidat gewesen“, so der sportliche Leiter weiter. Eine gute Technik, Tempo und Zweikampfstärke zeichnen den 26-Jährigen aus, der zudem die Erfahrung von mehr als 170 Regionalliga-Einsätzen aufweist. Darüber hinaus gilt der Deutsch-Jamaikaner als Typ, der sich immer in den Dienst der Mannschaft stellt. „Vom starken sportlichen Eindruck einmal abgesehen, hat Jeffery uns auch als Typ überzeugt und dieser Eindruck hat sich sehr nachhaltig gefestigt.“ Nachdem Volkmer sportärztlich untersucht worden ist, hat er einen Vertrag über zwei Jahre bei den Blauen unterschrieben.

Kein Wiedersehen gibt es in der kommenden Spielzeit dagegen mit Muhittin „Erdem“ Bastürk. Verein und Spieler haben keine gemeinsame wirtschaftliche Basis gefunden. „Wir hätten grundsätzlich gerne mit Erdem weitergearbeitet, aber das ist nicht möglich. Wir haben einen klar vorgegebenen finanziellen Rahmen und ein Konzept, das auf einer Kombination von Beruf und Fußball basiert. Profifußball können wir in Oldenburg nicht anbieten“, betont Andreas Boll.

Erdem Bastürk, der für die Blauen 45 Spiele absolviert hat, wünscht der VfB alles Gute für seine private und berufliche Zukunft und dankt ihm für seinen Einsatz im VfB-Trikot.