PRÄAMBEL UND LEITBILD

Der VfB Oldenburg wurde am 17. Oktober 1897 als FC 1897 Oldenburg gegründet und fusionierte 1919 mit dem FV Germania 1903 Oldenburg zum heutigen VfB Oldenburg. Der VfB Oldenburg kann auf eine langjährige sportliche Tradition zurückblicken und ist darüber hinaus überregional bekannt. Diese Tradition gilt es für den Verein und die große Anhängerschaft zu bewahren und zu dokumentieren.

Der VfB Oldenburg 1897 e.V. setzt sich vor jeder neuen Saison gemeinsame Ziele, die konsequent verfolgt werden und an denen der Verein gemessen werden soll. Priorität hierbei haben die Nachhaltigkeit, wirtschaftliche Souveränität sowie die sportlichen Erfolge des Vereins.

Fairness bedeutet für uns eine „innere Haltung“ welche die Achtung und den Respekt des sportlichen Gegners beinhaltet. Der Gegner wird als Partner gesehen, dessen Würde zu achten ist. Weiterhin müssen Regeln beachtet und ggf. Anweisungen seitens der Unparteiischen befolgt werden. Des Weiteren soll bei uns das WIR im Vordergrund stehen. Vereinsmitglieder sollen sich gegenseitig unterstützen um gemeinsam ihre Wünsche und Ziele erfolgreich umsetzen zu können. Die Liebe und Leidenschaft zum VfB Oldenburg verbindet uns alle. Gemeinsam gewinnen und verlieren wir.

Als Verein möchten wir soziale Verantwortung übernehmen und eine Vorbildfunktion gegenüber Kindern und Jugendlichen ausüben. Es soll eine positive, wechselseitige Bindung zwischen älteren und jüngeren Menschen entstehen. Kinder und Jugendliche sollen sich mit den von uns vermittelten Werten identifizieren können. Schließlich stellen sie die Zukunft unseres Vereins dar.

Sport und insbesondere Fußball ist eine der wichtigsten Motoren für Integration. Durch den direkten Kontakt und einen gegenseitigen Austausch können Vorurteile erfolgreich abgebaut und Selbstvertrauen und das Zusammengehörigkeitsgefühl gefördert werden. Der Verein möchte durch seine Angebote einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Integrationsauftrag leisten.

Wir wollen uns in einem Umfeld bewegen können, in dem sich jeder wohlfühlen kann unabhängig von Hautfarbe, der Sprache, des Aussehens, der Religionszugehörigkeit, des Geschlechtes, der sexuellen Orientierung, der Staatsbürgerschaft, der Herkunft oder des sozialen Status. Jeder im Verein hat dafür Sorge zu tragen, in Situationen, in denen es zu rassistischen Vorkommnissen kommt, seinen Verstand einzusetzen und dementsprechend zu intervenieren.

Auch wollen wir uns in einem gewaltfreien Umfeld bewegen. Jeder im Verein hat sich auf als auch neben dem Platz von jeglichen gewalttätigen Verhalten zu distanzieren. Aufgabe des Vereins ist es ein Klima zu schaffen, dass der Gewalt im Stadion keinen Anknüpfungspunkt bietet.

Mit der öffentlichen Versammlung vieler Menschen in Sportstätten sind immer auch besondere Gefahren und Risiken verbunden. Kampf und Gegnerschaft im sportlichen Wettbewerb prägen eine emotionsgeladene Atmosphäre, in der Gewalt, Rassismus und Diskriminierung auch unterschwellig jederzeit Platz greifen können. Dabei nutzen Störer oftmals die Anonymität in der Menge oder Mehrdeutigkeit in ihren Botschaften als Schutz vor Entdeckung und Verfolgung.

In der Verantwortung für die Gewährleistung der Sicherheit und dem Engagement für Integration und Teilhabe im Fußballsport appelliert der VfB Oldenburg 1897 e.V. an ein verantwortungsbewusstes Auftreten und Verhalten der Stadionbesucher/innen. Im Stadion am Marschweg, in den Trainings- und Spielstätten an der Maastrichter Straße und im Sportpark Dornstede ist jede Form von Diskriminierung unerwünscht.