Oldenburg. Ein erstes Kennenlernen, ein Spielbesuch, ein kurzes Training – für Maik Łukowicz war sehr schnell klar, wo es für ihn sportlich weitergehen würde: Beim VfB Oldenburg. Am Mittwochabend einigten sich die Blauen mit dem 23-jährigen Angreifer über einen Wechsel an die Hunte. „Ich bin sehr froh, dass es geklappt hat“, erklärte der sympathische Blondschopf, nachdem er eine weitere Übungseinheit mit seiner neuen Mannschaft absolviert hatte.

Wirkliche Überzeugungsarbeit hatten Sportleiter Andreas Boll und Trainer Stephan Ehlers gar nicht mehr leisten müssen. Maik Łukowicz, 1995 in Bremen geboren hatte sich längst entschieden, für Oldenburg. „Mir gefällt es hier gut. Oldenburg ist eine schöne Stadt und der VfB ein toller Traditionsverein. Wir haben uns deshalb schon heute Vormittag einige Wohnungen angesehen“, erzählt er schmunzelnd.

Im abendlichen Testkick gegen die U19 des JFV Nordwest stürmte der 23-jährige dann erstmals an der Seite seiner neuen Mannschaftskameraden und bestätigte die Einschätzung, die Stephan Ehlers und Andreas Boll schon zuvor gewonnen hatten. „Maik ist ein vielseitig einsetzbarer Spieler, der uns in der Offensive nochmal neue Optionen gibt. Er ist enorm schnell, abschlussstark, hat aber auch ein gutes Auge für den Nebenmann“, sagt der sportliche Leiter über den Stürmer, der zuletzt für Eintracht Braunschweig am Ball war.

In der Löwenstadt absolvierte er insgesamt 46 Regionalligaspiele und erzielte, obwohl zumeist auf der Außenbahn eingesetzt, zehn Tore. Zuvor war Łukowicz für Hansa Rostock und Werder Bremen am Ball. An der Weser wurde er fußballerisch ausgebildet und zeigte bereits als Jugendspieler auffällig gute Leistungen. Als U19-Spieler markierte der Deutsch-Pole in 39 Spielen 19 Tore. Für Werder Bremen II traf er zudem in 33 Spielen 13 Mal. Seine nächsten Treffer will der Neu-Oldenburger für den VfB erzielen.