Oldenburg. Der „Oldenburger Junge“ bleibt Zuhause. Pascal Richter wird auch weiterhin für den VfB Oldenburg Fußball spielen. „Ich fühle mich hier in jeder Hinsicht wohl, deshalb gab es für mich keinen Grund, etwas anderes zu machen“, sagt der 22-Jährige.

67 Spiele hat Pascal Richter seit seiner Rückkehr im Januar 2017 für die Blauen absolviert, dabei sieben Treffer erzielt und zehn weitere Tore direkt vorbereitet. Bereits in der Jugend war der gebürtige Oldenburger für den VfB am Ball, ehe er in der U17 für den VfL Osnabrück und in der U19 für Bayer 04 Leverkusen gespielt hat. Bei den Lila-Weißen aus Osnabrück machte Richter auch seine ersten Erfahrungen im Herrenfußball, stand in einigen Drittligapartien auf dem Rasen, ohne jedoch ganz zufrieden zu sein. Die Rückkehr zum VfB Oldenburg war für den jungen Studenten schließlich der logische Schritt. „Ich habe für mich hier einfach die bessere Perspektive gesehen“, sagt er rückblickend in dem Wissen, die Entscheidung nicht bereut zu haben.

Längst ist Pascal Richter ein Fixpunkt im Konzept von Cheftrainer Marco Elia, der den schnellen und technisch starken Fußballer zumeist im rechten offensiven Mittelfeld und Angriff einsetzt. „Wir freuen uns, dass Pascal bleibt. Einerseits ist er ein wichtiger Teil unserer Mannschaft, andererseits aber noch lange nicht am Ende seiner Entwicklung“, sagt Andreas Boll. Der sportliche Leiter des VfB sieht in der Vertragsverlängerung eine Win-Win-Situation: „Pascal ist eine wichtige Komponente unseres Kaders, aber auch aus seiner Sicht ist es richtig, dass er seine Entwicklung hier fortsetzt“.

Eine Einschätzung, die der junge Fußballer durchaus teilt. Er sei lernfähig und lernwillig, betont Richter, der auch im Mannschaftskreis ein gutes Standing hat. „Meine Meinung wird gehört, aber das ist auch nicht wirklich außergewöhnlich, denn bei uns in der Mannschaft stimmt es auch im zwischenmenschlichen Bereich.“
Mit dem VfB, „seinem“ VfB, verfolgt Pascal Richter also auch weiterhin ehrgeizige Ziele. „Ich glaube, wir sind auf einem richtig guten Weg“, sagt er, ohne das etwa an Tabellenplätzen festmachen zu wollen. „Wir haben ja schon gezeigt, dass wir eigentlich mit allen Mannschaften mithalten können. Allerdings fehlt uns die Konstanz, aber daran arbeiten wir.“ Er selbst hofft darüber hinaus, noch torgefährlicher zu werden. „Ich habe jetzt sieben Mal getroffen, da geht noch mehr“, sagt Pascal Richter lachend.