Oldenburg. Tolle Resonanz, viele Informationen, ein konstruktiv-kritischer Austausch und natürlich war es auch kulinarisch. Kurzum, auch das zweite Partnerfrühstück des VfB Oldenburg war ein voller Erfolg und hat nachhaltig deutlich gemacht, dass es richtig ist, diesen Austausch regelmäßig anzubieten.

Knapp 40 Gäste hatten sich am frühen Freitagmorgen in der schönen Filiale von Müller & Egerer in der Heiligengeiststraße eingefunden. Natürlich stand auch diesmal der Fußball, also der VfB, im Mittelpunkt. Doch darüber hinaus legen VfB-Geschäftsführer Philipp Herrnberger und das Marketing-Team der Blauen großen Wert auf das Miteinander, das Kennenlernen und das noch bessere Vernetzung der VfB-Wirtschaftspartner.

Dazu zählt auch, dass Sponsoren immer wieder die Gelegenheit haben, ihr Unternehmen kurz vorzustellen. Den Anfang machte diesmal Jan-Christoph Egerer, Geschäftsführer der traditionsreichen Bäckerei und Konditorei, die an mehr als 50 Standorten in der ganzen Region über 600 Mitarbeiter beschäftigt. Der ehemalige Jugendfußballer des FC Rastede gab einen kleinen Einblick in das Unternehmen, dessen Philosophie und Ausrichtung und er nutzte die Gelegenheit, um die Gäste zu einem Besuch des Stammhauses in Rastede einzuladen, Führung inklusive.

Über den Einsatz von Werbung in sozialen Medien, insbesondere Facebook, referierten Melina Hartwig und Tibor Hintz von Tebben-Consulting. Natürlich war die Zeit zu knapp, um hier viele Detailfragen zu beantworten, gleichwohl wurde deutlich, wie wichtig gezielte Werbung heute ist und dass es Sinn macht, hier auf die Erfahrung und Kompetenz von Experten, wie Sascha Tebben und sein Team, zu setzen.

Selbstverständlich kam, trotz eines tollen Frühstücksbüffets, auch der Fußball nicht zu kurz. Sportdirektor Ralf Voigt stellte sich dabei den konstruktiv-kritischen Fragen und Anmerkungen der Gäste und Geschäftsführer Philipp Herrnberger gab einen Ein- und Ausblick, wie der VfB sich den Herausforderungen der Zukunft stellen will. Dabei sparte er auch nicht mit Selbstkritik, etwa im Hinblick darauf, dass der VfB durchaus ambitioniert das Erreichen der 3. Liga als Ziel ausgegeben habe. „Grundsätzlich wird es auch dabei bleiben, aber wir wollen es mit einer Politik der kleinen Schritte erreichen und uns mit der Unterstützung unserer Partner kontinuierlich entwickeln“, so Herrnberger.

Entwickeln soll und wird sich auch die aktuelle Mannschaft von Cheftrainer Dietmar Hirsch, betonte Ralf Voigt, der aktuell bereits die neue Saison plant und nochmals betonte, dass dem VfB sehr daran gelegen ist, die lokale Komponente im Kader weiter zu stärken. Aktuell stammen 14 Spieler aus der Region. „Es werden weitere dazu kommen, das ist sicher. Aber wir setzen auch in Zukunft auf einen guten Mix“, so Voigt.

Zum Schluss wurde es dann noch einmal emotional, denn für Marketing-Mitarbeiter Frederic Klein war es der letzte VfB-Termin in offizieller Funktion. Er hat eine berufliche Herausforderung in Süddeutschland angenommen und nutzte die Gelegenheit, um sich mit emotionalen Worten von seiner „VfB-Familie“ zu verabschieden.