Der VfB Oldenburg freut sich auf einen weiteren Neuzugang. Christopher Kramer wird ab sofort für die Blauen stürmen. Der 26-jährige hat einen Einjahresvertrag beim VfB unterschrieben. „Wir freuen uns sehr, dass wir Christopher Kramer für Oldenburg begeistern konnten und sind davon überzeugt, dass er uns mit seiner Klasse schnell helfen wird“, sagt Sportdirektor Ralf Voigt.

Der 26-jährige Stürmer bringt viel Erfahrung mit nach Oldenburg. Christopher Kramer stürmte in seiner Karriere bereits unter anderem für Holstein Kiel, den VfR Neumünster und in der vergangenen Saison für den VfB Lübeck. Der erfahrene Angreifer hat dabei wiederholt auch schon die Oldenburger Abwehrreihen durcheinander gewirbelt. „Christopher ist physisch enorm stark, im Abschluss sicher und darüber hinaus passt er auch menschlich gut in unsere Mannschaft“, sagt Ralf Voigt.

Der Sportdirektor des VfB stand schon geraume Zeit mit dem wuchtigen Angreifer in regelmäßigem Kontakt. Nachdem Kramer sein Engagement beim VfB Lübeck beendet hatte, war seine sportliche Zukunft offen. Dass es dennoch einige Zeit gedauert hat, ehe der Wechsel nach Oldenburg perfekt gemacht werden konnte, war auch der beruflichen Situation Kramer geschuldet, der im Außendienst tätig ist. „Wir hatten ein grundsätzliches Interesse, Christopher für uns gewinnen zu können und sind natürlich froh, dass es jetzt doch noch geklappt hat, auch weil wir ja noch längere Zeit auf Kifuta verzichten müssen“, so Voigt weiter.

Zwar werde Kramer einige Zeit brauchen, um seine Bestform zu erreichen, gleichwohl ist der 26-jährige bereits jetzt in guter Verfassung. Der Stürmer, in Lübeck mit dem Spitznamen „Maschine“ versehen, hatte sich bei seinem ehemaligen Verein TSV Altenholz fit gehalten und außerdem individuell trainiert. „Seine physische Substanz ist gut, er wird schnell sein Vorjahresniveau erreichen“, ist VfB-Trainer Dietmar Hirsch überzeugt.

In der vergangenen Saison erzielte Christopher Kramer für den VfB Lübeck in 34 Punktspielen elf Tore. Der gebürtige Kieler traf unter anderem auch bei der Lübecker 1:3-Niederlage in Oldenburg. „Er weiß also, wie man im Marschwegstadion Tore erzielt“, sagt Ralf Voigt lachend. Zwingend abgeschlossen sind die Oldenburger Personalplanungen mit der Verpflichtung von Christopher Kramer noch nicht. „Wir beobachten den Markt, müssen aber immer sehen, was konkret für uns umsetzbar ist.“