Am kommenden Sonnabend empfängt der VfB Oldenburg um 14 Uhr (Achtung: Zeitumstellung und ab Sonntag sind die Heimspiele um 14 Uhr) die Zweitvertretung des FC St. Pauli. Verzichten müssen die Oldenburger nun auch auf Süleyman Celikyurt und Alexander Lüttmers.

Es brauche einen Schulterschluss der Oldenburger, ist sich Cheftrainer Stephan Ehlers sicher. Meckern oder gar jaulen will er aber nicht. Dennoch muss Ehlers wieder einmal zwei Spieler von seiner Kaderliste mehr oder minder lange streichen. Süleyman Celikyurt brach sich im Spiel gegen HSV U21 am vergangenen Sonntag die Kniescheibe und fällt mindestens bis zur Winterpause aus. Schwer getroffen hat es dann auch Alexander Lüttmers während des Trainings am Mittwoch, als er sich sowohl Kreuzband als auch Innenband riss. Für „Lütti“ ist die Saison gänzlich gelaufen. „Die Mannschaft wird noch enger zusammenrücken müssen und braucht vielleicht auch den Kick von außen. In dieser Situation freuen wir uns über jeden, der das Team am Sonntag anfeuern wird“, so Ehlers.

Ein Blick auf die Gäste aus Hamburg: aus ihnen heraus sticht derzeit Jan-Marc Schneider. Mit acht Toren St. Paulis bester Torschütze. Schneider feierte in dieser Saison sein Zweitligadebüt und schoss am vergangenen Spieltag gegen SV Sandhausen in der letzten Minute den Ausgleich. In der Regionalliga spielten die Hamburger zuletzt 1:1 unentschieden gegen Lüneburger SK Hansa und sind mit 19 Punkten derzeit auf dem sechsten Tabellenplatz.

„Unser Fokus liegt auf einer geordneten Defensive“, verrät Ehlers. „Wir werden noch mehr füreinander einstehen. Einfach verkraften lassen sich Ausfälle und Rückschläge nicht. Jeder aus der Mannschaft und dem Verein ist gefordert sich noch ein Stückchen mehr einzubringen. Gemeinsam schaffen wir das“, ist sich Ehlers indes sicher. Verraten, wer am Sonntag den Kader auffüllen wird, will er allerdings noch nicht. „Unser Fokus liegt auf dem Hier und Jetzt“, gibt er die Marschroute für die kommende Zeit vor.