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RegionalligaVfB überzeugt gegen FC Groningen

13. Juli 2014
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Die niederländischen Zuschauer staunten nicht schlecht. Zwar hatte ihr FC Groningen den VfB Oldenburg vor 1.050 Zuschauern durchaus glücklich mit 2:1 bezwungen, mit dem starken Regionalligisten aus Deutschland aber großen Mühe.

Dennoch standen für die Gäste nach dem Schlusspfiff noch satte 50 Liegestütze auf dem Programm. Auch das nötigte dem fairen Publikum nochmal Applaus ab.

Beifall hatten die Zuschauer dem VfB auch während der vorausgegangenen 90 Minuten gezollt und das zu recht. Die Mannschaft von Trainer Kristian Arambasic, die tags zuvor den Bezirksligisten TuS Middels noch 10:0 geschlagen hatte, war direkt aus dem Trainingslager ins Nachbarland gereist und hatte dem Ehrendivisionär alles abverlangt.

„Ich hatte eigentlich gehofft, dass wir heute mal eine klare Niederlage kassieren, damit die Jungs nicht abheben, aber das hat die Mannschaft nicht mitspielt“, erklärte Arambasic nach dem Schluss und grinste über das ganze Gesicht.

Der knappe Sieg für Groningen, das in der Vorbereitung zwei Wochen weiter ist als die Oldenburger und in der kommenden Woche gegen den FC Aberdeen um den Einzug in die Euroleague kämpft, war schmeichelhaft, denn das Chancenverhältnis war ausgeglichen.

Shaun Minns hatte die Blauen nach 35 Minuten in Führung gebracht und zu diesem Zeitpunkt staunten nicht nur die Zuschauer, sondern durchaus auch die Groninger Profis. Der VfB spielte defensiv sehr aggressiv, aber dabei enorm clever und beweglich. Chancen für die Gastgeber waren Mangelwaren. Weil die Oldenburger im zunehmenden Spielverlauf immer mutiger wurden und immer wieder selbst schnell nach vorne spielten, war die Führung verdient.

Kristian Arambasic hatte mit seiner Formation durchaus überrascht. Vor Torhüter Jannick Zohrabian verteidigen Florian Stütz recht und Miguel Canizales links sowie Franko Uzelac und Karlis Plendiskis innen. Sie machten ihre Sache sehr gut. Wirklich gefährlich wurde es selten, weil die Innenverteidiger immer früh am Gegner dran waren und beide Aussenverteidiger ihre Gegenspieler nur selten flanken ließen. Letzteres war eine klare Forderung, die der auch während des Spiels lautstarke Kristian Arambasic deutlich formuliert hatte.
Einmal allerdings kamen die Groningen dann doch durch. Nach einer [media 5134 grossrechtstext]Flanke von der rechten Seite drückte Nick van der Velden die Kugel mit aller Wucht über die Linie. Nicht vergessen werden darf allerdings das insgesamt sehr gute Mittelfeldspiel der Oldenburger.

Zentral defensiv räumten die beeindruckend zweikamfstarken Malte Grashoff und Mohamed Aidara kompromisslos ab, auf den Aussenbahen sorgten Shaun Minns rechts und Marcel Gottschling links für Entlastung und in vorderster Front zeigten Kevin Samide und Nils Laabs einige gelungene Kombinationen. Dass der VfB nicht schon früh mit 2:0 führte, war dem Schiedsrichter geschuldet, der einen weiteren Treffer von Minns nicht anerkannte.

Die Pause nutzte Kristian Arambasic, um nahezu komplett zu wechseln. Lediglich Zohrabian, Grasshoff und Aidara spielten durch. Darüber hinaus kamen Marc Kwarteng und Moritz Steidten in der Innenverteidigung, Thorsten Tönnies links defensiv, Christopher Braun gab den rechten Verteidiger. Die offensiven Aussenbahnen wurden von Colin Heins links und Paul Kosenkow rechts besetzt, hinter Laabs agierte jetzt Serhan Zengin. Nach einer guten Stunde kam zudem Testspieler Florent Aziri für Laabs.

Am Spielverlauf änderte sich wenig, wenngleich die Groninger etwas stärker wurden und auch in Führung gingen. Lorenzo Burnett traf nach einem Zuspiel von links zum 2:1. Die Oldenburger hielten allerdings weiter munter dagegen und hatten auch noch den Ausgleich auf dem Fuß. Zehn Minuten vor Schluss verpaßte allerdings Kosenkow das Unentschieden.

Dass für Spieler und Trainer nach dem Schlusspfiff noch 50 Liegestützt anstanden, war keine Überraschung mehr. „Gepumpt“ wird für jedes Gegentor, allerdings zumeist mit einem Lachen im Gesicht.

„Ich bin sehr zufrieden, die Jungs haben mich überrascht. Wenn das Spiel 2:2 endet, wäre das schon gerecht gewesen. Ich will das ingesamt nicht überbewerten, wir sind alle in der Vorbereitung, wenn Groningen auch sicher schon deutlich weiter ist. Wir haben in dieser Woche hart gearbeitet, was man vor allem gegen Middels gesehen hat, da waren wir relativ platt. Dennoch ziehen alle gut mit, die Stimmung ist sehr gut. Jetzt können die Jungs einen Mannschaftsabend verbringen und morgen ist mal frei“, erklärte Kristian Arambasic nach dem Spiel.

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