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RegionalligaEin Punkt zum Auftakt

27. Juli 2014
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Der VfB Oldenburg ist mit einem Unentschieden in die neue Saison gestartet. Vor 2.428 Zuschauern hieß es nach 90 Minuten gegen die U23 von Hannover 96 1:1.

Die Stimmung im weiten Rund war mindestens drittligareif und das hatte mit dem zahlenmäßig starken Gäste-Anhang zu tun. Zwischen 400 und 500 Fans aus Hannover hatten die Zweitvertretung begleitet und sorgten 90 Minuten lang für Stimmung.

Die Oldenburger hielten gesanglich gut dagegen, sowohl auf der Gegengeraden, wie auch auf der Haupttribüne. „Das hat heute richtig Bock gemacht“, fand VfB-Kapitän Nils Laabs nach dem Schlusspfiff und lag damit vollkommen richtig.

Bei hochsommerlichen Temperaturen mussten die Zuschauer gute 30 Minuten länger warten als geplant. Weil der Bus der Gäste auf der Autobahn mit einem technischen Defekt liegen geblieben war, wurde die Begegnung deutlich verspätet angepfiffen. Ein weit größeres Ärgernis war für VfB-Trainer Kristian Arambasic allerdings der verletzungsbedingte Ausfall von Mo Aidara. Aduktorenprobleme verhinderten seinen Einsatz. An seiner Stelle rückte Serhan Zengin in die Startelf und machte ein richtig starkes Spiel, darüber hinaus stellte der VfB-Trainer das System auf ein 4-1-4-1 um.

Der VfB, das wurde schnell deutlich, wollte sicher stehen, um dann mit schnellem Umschalten die Gäste in Verlegenheit zu bringen. Letzteres hätte nach zehn Minuten erstmals klappen können. Nach einem Konter über Christopher Braun suchte Nils Laabs den [media 5152 grosslinkstext]Abschluss, wurde von einem Abwehrspieler allerdings noch abgeblockt. Fünf Minuten später testete Zengin Gäste-Torhüter Alexander Rehberg. Der VfB schien im Spiel, doch die „kalte Dusche“ folgte unmittelbar.

Die Hannoveraner, immer bemüht den Ball über das Zentrum und den langen Roman Prokoph zu spielen, profitierten davon, dass Malte Grashoff bei einem Klärungsversuch im Rasen hängen blieb. Den Lupfer von Jannis Pläschke nutzte Can Tuna zum 0:1. Jannik Zohrabian wollte sich zwar noch ganz breit machen, tauchte allerdings etwas zu früh ab und der Hannoveraner konnte jubeln (17. Minute).

Der VfB zeigte jetzt aber echte Nehmerqualitäten und suchte weiter das Spiel nach vorn. Allen voran Serhan Zengin war an vielen Aktionen beteiligt und nicht zufällig der Passgeber zur nächsten Szene der Blauen. Der Neuzugang aus Wilhelmshaven schickte Nils Laabs in die Strafraum, der wurde von Philipp Blume höchst regelwidrig gelegt – Elfmeter. Schiedsrichter Julian Lüddecke, ein sicherer Leiter, zeigte dem Hannoveraner zudem die rote Karte (24.). Grashoff schnappte sich den Ball und verwandelte sicher zum 1:1 (25.).

Das sollte dann auch der letzte Aufreger für längere Zeit bleiben. Zwar wollten beide Mannschaften konsequent nach vorne spielen, blieben aber zumeist in der gegnerischen Abwehrreihe hängen. Einmal allerdings wurde es noch brenzlig für den VfB. Nach einem Freistoß des starken Salif Sané konnte Jannik Zohrabian die Kugel nicht festhalten, die Situation aber noch klären (45.).

Natürlich wollten die Oldenburger nach dem Wechsel ihre personelle Überlegenheit nutzten. Ein schnelles Tor hätte das Unterfangen sicher erleichtert. Doch weil Marcel Gottschling in der 50. Minute an Rehberg scheiterte, blieb eben das Wunschdenken.

Die Gäste ihrerseits übernahmen nach gut 55 Minuten das Kommando und erhöhten den Druck. Kristian Arambasic reagierte darauf mit Wechseln. Nach 58 Minuten brachte er Shaun Minns für Florent Aziri, der sich in viele Zweikämpfen aufgerieben hatte und in der Schlussphase kamen Paul Kosenkow für den erschöpften Serhan Zengin (74.) und Thorsten Tönnies für Marcel Gottschling (79.).

Zwischendurch musste der VfB allerdings zwei brenzlige Situationen überstehen, in denen die Gäste durchaus hätten in Führung gehen können. Einmal rettete Zohrabian famos, außerdem offenbarte Mike-Steven Bähre Schwächen im Offensivkopfballspiel (66.).

Die Schlussphase sollte dann wieder dem VfB gehören. Gleich zweimal hatten die Blauen den Sieg auf dem Fuß. Doch Nils Laabs wurde das Spielgerät in letzter Sekunde von der Fußspitze gespitzelt (85.) und beim letzten Angriff war Shaun Minns zu wenig eigensinnig. Statt in die Mitte, zu Paul Kosenkow, zu passen, hätte er besser den Abschluss gesucht. So blieb es beim gerechten Unentschieden, in einem Auftaktspiel, dem die Höhepunkte fehlten.

VfB Oldenburg: Jannik Zohrabian – Christopher Braun, Moritz Steidten, Franko Uzelac, Maycoll Canizales-Smith – Malte Grashoff, Serhan Zengin (74. Paul Kosenkow), Florent Aziri, Marcel Gottschling (79. Thorsten Tönnies) – Kevin Samide (58. Shaun Minns), Nils Laabs
Trainer: Kristian Arambasic

Hannover 96 II: Alexander Rehberg – Jannis Pläschke, Lukas Wilton, Philipp Blume, Salif Sané – Yannik Schulze – Philipp Rusteberg (81. Kevin Krottke), Mike-Steven Bähre, Sebastian Ernst, Can Tuna – Roman Prokoph
Trainer: Sören Osterland

Tore: 0:1 Can Tuna (17.); 1:1 Malte Grashoff (Foulelfmeter, 25.)
Schiedsrichter/in: Julian Lüddecke (SF Ahlum) – Assistenten: Sebastian Berger (SV Lemwerder), Yannick Rath (OT Bremen)
Zuschauer: 2428
Gelbe Karte: Christopher Braun, Serhan Zengin / Jannis Pläschke
Rote Karte: – / Philipp Blume (24., Notbremse)

Sören Osterland, Trainer Hannover 96: „Wir haben an unserem Konzept festgehalten. Kompliment an meine junge Truppe. In der zweiten Halbzeit waren wir gefährlich und hätten das Siegtor machen müssen. Das war ein super Spiel von meiner Mannschaft. Hut ab vor unseren Fans, die uns sensationell unterstützt haben.“

Kristian Arambasic, Trainer VfB Oldenburg:
„Ich muss unseren Fans ein Kompliment machen, sie haben gesanglich richtig gut dagegen gehalten. Das war ein Nervenspiel, man hat schon gesehen, dass wir mit Mo Aidara einen zentralen Spieler vermisst haben. Deshalb haben wir das System auch umgestellt. Der Platzverweis hat uns nicht geholfen, im Gegenteil. In der kleinen Schwächephase während der zweiten Halbzeit hatten wir Glück, da hat Jannik auch einmal überragend gehalten. Am Ende hätten wir dann aber auch den Siegtreffer machen müssen. Ich hätte das Spiel natürlich gerne gewonnen, aber das 1:1 ist gerecht. Wir werden uns steigern, schon am Mittwoch, im Pokalspiel. Mal schauen, ob Mo dann dabei ist, vielleicht ist Pierre Merkel auch ein Thema.“

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