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Krombacher-PokalVfB im Pokal schon wieder auswärts

29. Juli 2014
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Losglück ist dann doch etwas anderes. In der vergangenen Saison durfte der VfB Oldenburg im Krombacher-NFV-Pokal nicht einmal zuhause auflaufen und diese Serie setzt sich fort.

Beim BV Cloppenburg spielen die Blauen am Mittwochabend, ab 19.30 Uhr um den Einzug in die nächste Runde. Wir haben den Gegner mal etwas genauer beobachtet:

Personal: Der Umbruch war groß, beim BVC. Gleich elf Spieler haben den Verein verlassen, darunter mit Malte Beermann, der zum SV Rödinghausen gewechselt ist, sowie Moritz Steidten, jetzt beim VfB am Ball, auch zwei Leistungsträger. Diese Rolle hatte Paul Kosenkow bei den Schwarz-Weißen über Jahre inne. In der vergangenen Saison lief es nicht mehr wunschgemäß und „Paule“ suchte eine neue Herausforderung, beim VfB Oldenburg. Darüber hinaus haben mit Milad Faqiryar, zur U23 von Hansa Rostock, und Julian Bennert, der an den Kanal zum SSV Jeddeloh stürmte, auch zwei überaus talentierte Kicker den Verein verlassen. Ins Gewicht fällt sicher auch das Karriere-Ende von Torhüter Stefan Tilling. Der Routinier will allerdings als „stand-by“-Kicker im Bedarfsfall auflaufen.
Die entstandenen Lücken wurden vor allem mit Talenten gefüllt. Drei Spieler aus der eigenen U19 wurden in den Regionalligakader befördert, außerdem kamen Karim Raho und Torhüter Jannik Wetzel aus der U19 von Werder Bremen, der routinierte Christian Hegerfeld vom BSV Rehden und Nick Köster vom SSV Jeddeloh. Zuletzt wurden die Cloppenburger auch bei Hannover 96 fündig. Aus der dortigen U23 wurde Rechtsverteidiger Tim-Pascal Wohlfahrt geholt. „Er hilft uns sofort weiter“, ist Trainer-Manager Mario Neumann überzeugt. Das gilt natürlich auch für einen Rückkehrer. Gerrit Thomes spielt nach einem längeren USA-Aufenthalt wieder für den BVC und ist hier einer Schlüsselspieler, wie bereits bei seinen Einsätzen am Ende der letzten Saison deutlich wurde.

Leistungsträger: Das gilt vor allem für Thomes, den Dreh- und Angelpunkt des Oldenburger Nachbarn. Dazu kommen die Routiniers Kristian Westerveld und Bernd Gerdes sowie die beiden Top-Torjäger Andreas Gerdes-Wurpts und Tim Wernke. Je nach Lust und Laune kann dieses treffliche Duo jede Abwehrreihe der Liga schwindelig spielen. Den defensiven Part spielt diesbezüglich Christian Willen, ein echter Turm in der Innenverteidigung.
Wie wichtig der junge David Niemeyer für die Elf von Jörg-Uwe Klütz und Mario Neumann ist, wurde während seines verletzungsbedingten Fehlens deutlich und hier beginnen auch die Cloppenburger Probleme. Niemeyer ist derzeit nämlich ebenso angeschlagen, wie Westerveld. Beide werden im Pokalspiel wohl nicht zur Verfügung stehen.

Stärken: Keine Frage, im Angriff sind die Cloppenburger richtig gut aufgestellt. Klar, Gerdes-Wurpts geht nicht mehr als „Jungspund“ durch, ist aber nach wie vor in der Lage, die Murmel im Netz unterzubringen. Der Ex-Meppen-Emder ist ohne Zweifel einer der abgezocktesten Angreifer der Liga. Ihm zur Seite steht der ungemein schnelle Tim Wernke, der bislang allen Avancen widerstanden und sich immer wieder für den BVC entschieden hat. Die Mannschaft steht defensiv enorm kompakt, kontert zudem durchaus gefällig und kann auch aus dem Nichts mal ein Tor machen. Auch bei Standards sind die physisch starken Cloppenburger gefährlich.

Fragezeichen: Wie verkraftet die Mannschaft den Ausfall von Westerveld. Der gerne mal rustikal einsteigende Niederländer ist, neben Thomes, der Kopf der Mannschaft. Er kann sowohl im defensiven Mittelfeld, wie auch in er Abwehr spielen. Auch Niemeyer ist nur schwer zu ersetzen. Hinzu kommt, dass die Mannschaft noch keinen Rhythmus gefunden hat, da der Punktspielauftakt verlegt worden ist. Die im Endspurt verpflichteten Tim-Pascal Wohlfahrt und Karim Raho üben mit den neuen Kollegen schon länger. Vor allem vom jungen Ex-Bremer hält Neumann viel. „Er kann außergewöhnliche Sachen, das ist ein sehr interessanter Junge. Klar, er wird Schwankungen unterliegen, aber ich bin sicher, dass er uns hilft.“

Vorbereitung: Es lief längst nicht alles rund, was dem kleinen Kader und den Verletzungsproblemen geschuldet war. Lange mussten die Verantwortlichen zudem zittern, ob sie noch würden investieren können. Das nervt ganz einfach, heißt es aus dem Umfeld.

Trainer: Seit Jahren geben Jörg-Uwe Klütz und Mario Neumann den Kurs vor. Das Trainerduo ist ungemein beliebt. Nachhaltig wird propagiert, in Cloppenburg werden aus wenig eben viel gemacht, das sei Werk der beiden Trainer. Sportlich bevorzugen sie das Spiel mit langen Bällen auf ihre schnellen Stürmer, angefangen bei Wernke, aber auch der Ex-Oldenburger Jonas Wangler zählt dazu. In der vergangenen Saison durchliefen die beiden Trainer ein Tief, wurden aber vom Vorstand, Sponsoren und Fans gestützt. Ein BVC ohne Klütz und Neumann ist nicht vorstellbar.
Fans: Die BV-Cebras geben sich große Mühe, allerdings war das Derby in den vergangenen Jahren auf den Rängen immer eine klaren Sache, für den VfB. Auf laustarke Unterstützung hofft die Mannschaft auch am Mittwoch, im immer jungen Klassiker.

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