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Krombacher-PokalVfB zieht ins Viertelfinale ein

6. August 2014
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Der VfB Oldenburg steht im Viertelfinale des Krombacher-Pokals.

Wie schon gegen Cloppenburg musste der VfB dabei aber ins Elfmeterschießen. Nach 90 ereignisarmen Minuten hatte es gegen den SSV Jeddeloh leistungsgerecht 0:0 gestanden.

Aber der Reihe nach. VfB-Trainer Arambasic musste seine Mannschaft erneut umstellen. Neben den verletzten Faqiryar, Block, Degtjarenko, Ahrens, Aziri und Stütz, musste auch Mittelfeldmotor Zengin kurzfristig passen. Zu dem ging Malte Grashoff angeschlagen ins Spiel.

Arambasic stellte auf ein klassisches 4-4-2 System um. Neben Neuzugang Pierre Merkel stürmte im Sturmzentrum Kapitän Nils Laabs.

In den ersten Minuten versuchten beide Mannschaften ein hohes Tempo aufs Grün zu legen. Dies gelang auch in den ersten Minuten verflachte aber mit zunehmender Spielzeit. Strafraumszenen suchte man hüben wie drüben vergeblich.

Die erste Aktion, die so etwas wie Torgefahr ausstrahlte, hatte der VfB nach gut 11 Minuten. Laabs hatte Kosenkow mit einem klugen Pass auf die Reise geschickt. Der quirlige Angreifer war durchgestartet und brachte den Ball von der Grundlinie in die Mitte. Bis zur Mitte sollte der Ball allerdings nicht kommen, den Torwart Evers reagierte blitzschnell und begrub den Ball unter sich.

Den ersten richtigen Torschuss konnten die 1500 Zuschauer in der ausverkauften „53acht“-Arena in der 16. Minute begutachten. Betram wurde vor dem Strafraum nicht richtig angegriffen und versuchte sich aus der Distanz. Sein Schuss stellte Zohrabian aber nicht vor Probleme. Der VfB-Fänger parierte sicher.

Das Spiel verflachte mit zunehmender Spieldauer immer weiter. Jeddeloh igelte sich am eigenen Strafraum ein und der VfB suchte die passende Lücke im Abwehr-Bollwerk. Dies erinnerte mehr an ein Handball-Spiel als an ein Fußball-Spiel.

Einen Aufreger sollte es im ersten Durchgang aber noch eben. Gottschling wurde aus dem Mittelfeld mit einem feinen Pass auf die Reise geschickt. SSV-Keeper Evers wollte es trotz seiner 35 Lenzen noch einmal wissen und sprintete aus dem Tor. Gottschling war aber einiges schneller, so dass Evers nur noch die Möglichkeit sah, mit einer Grätsche eher an den Ball zu kommen. Im Interesse aller Beteiligten konnte man froh sein, dass Gottschling deutlich eher am Ball war und Evers den jungen VfB-Spieler nicht traf. Es hätte die rote Karte zur Folge gehabt und auf jeden Fall ein paar schmerzhafte Minuten für Gottschling.

Diese Szene war aber noch nicht beendet. Das SSV-Tor war verweist. Gottschling kam aber zu weit an die Seitenauslinie und brachte den Ball nicht platziert genug vor das Tor. Die SSV-Abwehr konnte im letzten Moment klären.

Das sollte es im ersten Durchgang auch gewesen sein. Mit einem leistungsgerechten Remis ging es in die Pause.

Der zweite Durchgang begann, wie der Erste aufgehört hatte. Standfußball auf beiden Seiten. Das sollte sich aber im weiteren Spielverlauf ändern. Den ersten Aufreger gab es in der 54.Minute. Kosenkow war über die rechte Seite in den SSV-Strafraum eingedrungen und wurde dann unsanft von hinten von den Beinen geholt. Die VfB-Fans forderten lautstark Elfmeter! Schiedsrichter Scheper entschied aber auf Eckball für den VfB.

Beide Mannschaften hatten das Tempo deutlich erhöht und kamen nun auch zu Torchancen. In der 57. Minute bewahrte Zohrabian den VfB mit einem guten Reflex vor dem Rückstand, in dem er einen Ball gerade noch über die Latte lenkte. Beim folgenden Eckball kamen die Gastgeber erneut zum Abschluss. Dieses Mal flog der Ball aber ans Außennetz.

Der VfB-Anhang meldete sich nun auch lautstark zurück. Nach 63 Minuten hatten die meisten Zuschauer schon den Torschrei auf den Lippen, ehe der Ball aber von der Latte wieder ins Feld sprang. Grashoff hatte nach einer Ecke von Canizales die Birne hingehalten und den Ball in Richtung Tor befördert.

Gut möglich, dass die Partie danach anders gelaufen wäre, wenn der unermüdlich kämpfende Mittelfeld-Abräumer hier getroffen hätte.

Die Zweikämpfe wurde in dieser Phase der Partie nun deutlich konsequenter angegangen. Steidten, Alex Baal und Kevin Oltmer bekamen vom insgesamt unauffälligen Schiedsrichter den gelben Karton.

Sollte es erneut ein Elfmeterschießen geben? Wenn es nach den Trainern gegangen wäre, hätte man sich das erspart. Sie reagierten mit Wechseln. Arambasic brachte nach 75 Minuten Heins und Minns für Kosenkow und Gottschling. Sein Gegenüber brachte mit Leo Baal einem von acht ehemaligen VfB-Spielern in die Partie.

Die Gastgeber wurden in den letzten Minuten müde. Der VfB dagegen rannte noch mal an. Allem voran Colin Heins belebte das Offensiv-Spiel des VfB deutlich.
Die Zuschauer freuten sich bereits auf das Elfmeterschießen, als Fredehorst noch einen Schuss von der Strafraumkante abließ. Der Ball flog knapp am rechten unteren Pfosten vorbei.

Die Entscheidung musste also, wie schon in Cloppenburg, im Elfmeterschießen fallen.

Der SSV Jeddeloh begann. Kevin Oltmer verwandelte sicher zur Führung. Für den VfB trat der bis dahin glücklose Nils Laabs an. Der Kapitän des VfB zeigte sich aber nervenstark und verwandelte sicher.

Als nächstes trat der an diesem Tag wohl beste Jeddeloher-Spieler Alexander Baal an. Zohrabian gab ihm noch ein paar warme Worte mit auf den Weg. Worte die ihre Wirkung scheinbar nicht verfehlten. Alex Baal beförderte das Spielgerät an den Querbalken.

Der VfB konnte also erstmals in Führungen gehen. Der kurz vor Schluss eingewechselte Plendiskis verwandelte genauso sicher, wie Merkel und Grashoff nach ihm. Auch Jeddeloh verwandelte jeweils sicher. Nachdem die Ex-VfBer Malte Müller und Leo Baal getroffen hatten, ging Franko Uzelac als letzter Schütze des VfB zum Punkt.

Trotz seiner erst 19 Jahre beförderte er das Spielgerät ohne Kompromisse in die Maschen und den VfB damit in die nächste Runde.

Kristian Arambasic: „Insgesamt gesehen war es ein Spiel auf Augenhöhe. Dickes Kompliment an Jeddeloh. Sie haben das Spiel offen gestaltet. Mit unserer Abwehrleistung bin ich zufrieden. An unserem Spiel nach vorne müssen wir aber noch kräftig arbeiten. Durch die ständig notwendigen Umstellungen können sich meine Jungs nicht richtig einspielen. Wir werden in den nächsten Tagen hier dran arbeiten und dies dann gegen den HSV hoffentlich umsetzen. Was sonst zählt ist, dass wir eine Runde weiter sind. So ist der Pokal.“

Das Viertelfinale im Krombacher-Pokal steigt am 20.08. Wo, wann und vor allem gegen wen der VfB dann antreten muss, wird in der nächsten Woche ausgelost.

Für den VfB geht es am kommenden Wochenende aber bereits in der Liga weiter. Dann kommt mit dem Hamburger SV II und seinem Trainer Joe Zinnbauer, ein spielstarker Gegner ins Marschwegstadion. Anstoß am Sonntag ist um 15.00 Uhr.

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