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RegionalligaVfB siegt im Derby

17. August 2014
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Der VfB Oldenburg hat das Derby gegen den SV Meppen gewonnen und damit den ersten Saisonsieg eingefahren. In einem spannenden Spiel gewann die Mannschaft von Trainer Krisitan Arambasic mit 1:2.

Man konnte die Erleichterung in den Gesichtern der Spieler und Fans deutlich erkennen. Die Negativserie in der Liga war gestoppt und der VfB hatte den Beweis angetreten, dass er doch noch gewinnen konnte.

Besonders Derbys scheinen dem VfB in dieser Saison zu liegen. Denn im Pokal hatte der VfB bereits gegen den BV Cloppenburg und den SSV Jeddeloh gewonnen.

Bevor die ersten drei Punkte und der damit verbunden dritte Derbysieg aber auf dem Konto standen, musste der VfB 90 Minuten lang Schwerstarbeit verrichten.
Im Vergleich zum Spiel gegen den Hamburger SV II stellte Arambasic seine Mannschaft auf drei Positionen um. Zwischen die Pfosten kehrte Stammtorwart Faqiryar nach überstandener Verletzung zurück. Für Heins und Gottschling rückten Samide und Laabs in die Startformation.

Von Beginn an spielten beide Mannschaften schnell nach vorne und es entwickelte sich eine intensiv geführte Partie. Die Anfangsphase war geprägt von vielen Fouls und Schiedsrichter Hass musste die Partie häufiger unterbrechen, als ihm vielleicht lieb war. Es dauerte gerade mal 14 Minuten bis die Bank des VfB das erste Mal zusammenzuckte. Grashoff hatte bei einem Zweikampf einen kräftigen Tritt abbekommen und blieb verletzt liegen. Für ihn sollte es aber nach kurzer Behandlungspause weitergehen. Nur zwei Minuten später zog der Schiedsrichter dann das erste Mal den gelben Karton. Aidara hatte am eigenen Strafraum den Ball erobert und hatte sich auf den Weg zur Mittellinie gemacht. Latkowski hatte etwas dagegen und holte ihn unsanft von Beinen.

In den folgenden Minuten belagerte der SV Meppen, der insgesamt etwas mehr vom Spiel hatte, den Strafraum des VfB. Immer wieder versuchte Meppen mit seinen schnellen Offensivspielern die Oldenburger Hintermannschaft in Bedrängnis zu bringen. Die VfB-Defensive räumte aber konsequent ab und ließ Meppen nicht zum Abschluss kommen.

Die Defensive stand soweit gut. Zeit sich auch einmal um die Offensive zu kümmern. Hier hatte der VfB bisher geduldig die Lücke gesucht, dieser aber nicht gefunden. Die erste gefährliche Aktion des VfB konnte in der 25.Minute verzeichnet werden. Nach einer Flanke von der linken Seite verlängerten Merkel und Tönnies den Ball auf Braun, der aus gut 14 Metern nicht lange fackelte und den Ball aufs Tor beförderte. Der stramme Schuss endete aber am Außennetz.

Nur eine Minute später zuckte die VfB-Bank dann erneut zusammen. Faqiryar war bei einer Hereingabe der Meppener schnell abgetaucht und hatte den Ball unter sich begraben. Wagner wollte den Ball ebenfalls für sich beanspruchen und rutscht in vollem Tempo in den Mann. Nach kurzer Pause und einer weiteren Verwarnung ging es weiter.

Weiter mit einer Offensivaktion des VfB. Tönnies kam nach einer Flanke von Canizales zum Abschluss, geriet beim Schuss aber so stark in Rücklage, dass der geneigte Zuschauer sich immer noch fragt, ob der Ball jeweils wiedergefunden wird. Der Ball flog weit über den Kasten von Frerichs.

Die Gastgeber kamen in der 32. Minute zu ihrer einzigen Möglichkeit im ersten Durchgang. Eine Möglichkeit, die es aber in sich hatte. Wagner brach auf der linken Seite durch und brachte den Ball flach ins Zentrum. Pasiov fuhr das Bein aus, verfehlte den Ball aber um Zentimeter. Das Glück war auf Seiten des VfB, der seine Konter nun immer zielstrebiger spielte. Nach eben genau so einem schnellen Konter holte Sturmtank Merkel einen Eckball heraus.

Ein Eckball mit Folgen. SVM-Keeper Frerichs konnte die Ecke von Samide zunächst vom Tor wegfausten. Der Ball landete aber beim starken Aidara, der auf der Strafraumlinie in die Mitte zog und den Ball gefühlvoll in die Mitte lupfte. Dort lief Laabs sich perfekt frei, nahm den Ball kurz an und donnerte das Spielgerät humorlos in die lange Ecke.

Der Jubel war groß! Nicht nur auf dem Feld, sondern auch bei den gut 450 mitgereisten VfB-Fans. Sollte es ausgerechnet im Derby den ersten Saisonsieg geben? Die Spieler des VfB glaubten daran und spielten noch vor der Pause auf das 0:2.

Das Tor wäre auch fast gefallen. Nach einen Konter brachte erneut Aidara den Ball in die Mitte. Wieder fand er mit Laabs einen Abnehmer, dessen Schuss Frerichs aber sicher hatte. Das glaubten zumindest die 2629 Zuschauer. Doch Frerichs rutschte die Kugel aus den Fingern und von dort knapp am Tor vorbei.

Es sollte die letzte Aktion der ersten Hälfte gewesen sein.

Zu Beginn der zweiten Hälfte stellten die Gastgeber auf eine Dreierkette um. Wollten damit den VfB mehr unter Druck setzen. Dies gelang in den ersten Minuten auch. Nachdem die VfB-Abwehr nicht sicher stand, kam Kremer von der Strafraumkante zum Abschluss. Sein Schuss strich knapp am Pfosten vorbei.

Der VfB zog sich etwas zurück und ließ den Gegner kommen. Nach Ballgewinn ging dann die Post ab. Auch wenn es noch nicht perfekt war, das Umschaltspiel des VfB wirkte deutlich flüssiger und schneller als in den vergangen Spielen.

Eben genau so ein Konter sollte der VfB nutzen um die Führung auf 0:2 auszubauen. Der Ball war perfekt in den Lauf von Merkel durchgesteckt worden. Mit großen Schritten lief er auf das Tor von Frerichs zu. Der SVM-Keeper kam zwar aus seinem Kasten, aber Merkel war einen Schritt schneller und spitzelte den Ball an ihm vorbei ins Tor.

Der Gästeblock flippte nun völlig aus! Die ganze Mannschaft versammelte sich vor dem Gästeblock und bejubelte zusammen mit den Fans den Treffer. Und fast wäre der Jubel noch größer geworden. Wieder war es Aidara der den nächsten Angriff einleitete. Dieses Mal schickte er Dauerläufer Tönnies auf die Reise. Die scharfe Hereingabe landete bei Merkel, der den Ball im Fallen aber nur an den Pfosten beförderte.

So ging es weiter hin und her! Richtige Torchancen gab es weniger, aber die Partie blieb spannend.

Als die ersten Zuschauer bereits das Stadion verließen, bekam der SV Meppen noch einen Freistoß zugesprochen. Kremer brachte den Ball von der linken Strafraumkante direkt aufs Tor. Faqiryar konnte den Ball zunächst noch abblocken, wurde beim Nachfassen aber etwas behindert. Selishta war dies egal. Er drückte den Ball zum 1:2 über die Linie.

Die VfB-Fans waren geschockt – sollte das jetzt doch noch nach hinten losgehen? Solche oder ähnliche Gedanken mochte der ein oder andere VfB-Fan gehabt haben. Gedanken, die aber unbegründet waren. Der VfB spielte die letzten Minuten geschickt herunter und ließ Meppen nicht mehr vor das eigene Tor kommen.

Nach 94 Minuten beendet der Unparteiische dann die Partie und der VfB durfte jubeln.

Kristian Arambasic: „Der SV Meppen hat von der ersten Minuten an Druck entwickelt und hatte auch mehr Spielanteile. Wir haben aber die Ruhe bewahrt und standen kompakt. Das Umschaltspiel, was wir die gesamte Woche intensiv trainiert haben, hat heute schon gut funktioniert. Wir haben aber noch ein ganzes Stück Arbeit vor uns.
Zusammen mit unseren Fans werden wir das aber schaffen. Sie haben uns heute wieder grandios unterstützt und wir haben es ihnen mit dem Derbysieg gedankt. Den Sieg werden wir jetzt etwas genießen und uns dann ab Morgen auf das Spiel gegen Havelse vorbereiten.“

Für den VfB Oldenburg geht es jetzt erst am kommenden Wochenende weiter. Das für Mittwoch angesetzt Viertelfinale im Krombacher-Pokal gegen den TSC Vahdet Braunschweig musste verlegt werden.
Neuer Termin ist am Mittwoch, den 08.10.14 um 19.30 Uhr auf der Bezirkssportanlage Melverode.

Am kommenden Wochenende trifft der VfB auf den Tabellenzweiten aus Havelse. Kein Spiel wie jedes andere, denn an diesem Tag steigt auch der beliebte VfB-Familientag.

Wilfried Barysch: „Unsere Mannschaft setzt den Auswärtstrend stetig fort. Mit einem Derbysieg im Gepäck, steigt die Vorfreude auf den Familientag von Minute zu Minute. Wir haben wieder ein tolles Rahmenprogramm geschaffen und würden. uns wieder über viele Zuschauer freuen.

Die Mannschaft freut sich über jede Unterstützung und nach dem Derbysieg hat sie sich es auf jeden Fall verdient. “

SV Meppen: Hannes Frerichs – Kevin Landgraf, Johan Wigger, Hiromu Watahiki (57. Diego Rodriguez Diaz), Sebastian Schepers – Daniel Latkowski, Jens Robben (63. Janik Jesgarzewski) – Viktor Maier (61. Hedon Selishta), Max Kremer, Martin Wagner – Ramiz Pasiov
Trainer: Christian Neidhart

VfB Oldenburg:
Mansur Faqiryar – Christopher Braun (73. Shaun Minns), Thorsten Tönnies, Franko Uzelac, Maycoll Canizales-Smith – Malte Grashoff, C. Mohamed Aidara – Kevin Samide (80. Marcel Gottschling), Moritz Steidten, Nils Laabs – Pierre Merkel (90. Karlis Plendiskis)
Trainer: Kristian Arambasic

Tore: 0:1 Nils Laabs (33.); 0:2 Pierre Merkel (55.); 1:2 Hedon Selishta (89.)
Schiedsrichter/in: Marcel Hass (TuS Osdorf) – Assistenten: Philip Roedig (Altona 93), Kevin Rosin (SV Lieth)
Zuschauer: 2629
Gelbe Karte: Daniel Latkowski (2.), Max Kremer (2.), Jens Robben (3.), Johan Wigger (2.), Martin Wagner / Christopher Braun (2.)

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