Bitte warten...

 

RegionalligaDie „Mannschaft der Stunde“

9. Oktober 2014
https://vfb-oldenburg.de/wp-content/uploads/vorschau_lueneburg_fb.jpg

Eines ist mal sicher, an Selbstvertrauen wird es dem nächsten Gegner des VfB Oldenburg nicht mangeln. Am Sonntag, 12. Oktober, treffen die Blauen um 15 Uhr auf den Lüneburger SK Hansa und der Aufsteiger darf durchaus als „Mannschaft der Stunde“ gelten. Die Schwarz-Weißen haben zuletzt dreimal in Folge gewonnen und sind damit in der Regionalliga angekommen. Wir haben den Gegner mal näher beleuchtet.

lueneburger_sk_hansaEx-Profi an der Linie: Mit der Rückkehr von Elard Ostermann zum LSK kehrte auch der Erfolg in die schmucke Heidestadt zurück. Als Profi kickte derheute 46-jährige früher für einige Traditionsvereine, angefangen beim VfL Bochum. Später war er für den Hamburger SV am Ball, stand bei Hannover 96 unter Vertrag und auch beim VfB Lübeck ist er Teil der Geschichte. Darüber hinaus wirbelte Ostermann, als Spieler durchaus ein „enfant terrible“ über die Plätze der Hamburger Oberliga. Im Anschluss daran wirkte Ostermann bei verschiedenen Vereinen als Trainer, auch in Lüneburg. Hier ist er mittlerweile fraglos ein Gesicht des neuen LSK, der nach einigen Jahren, die von wirtschaftlichen Turbulenzen geprägt waren, die Rückkehr auf die sportliche Bühne eingeleitet hat.

Verlust der Heimat:
Das Stadion im Wilschenbruch haben viele VfB-Fans noch kennen- und schätzen gelernt. Heute ist es nur noch Teil der Lüneburger Sportgeschichte. Leider! Das reine Fußballstadion mit seiner altehrwürdigen Tribüne war mehr als 100 Jahre lang der Heimatort für den Lüneburger SK und seine Vorgängervereine. Tradition und Geschichte waren in jedem Winkel spürbar, doch das alles hat den Wandel nicht aufhalten können. Der Lüneburger Stadtteil Wilschenbruch erlebt eine sehr deutliche Veränderung. Wo jahrzehntelang Fußballer das Bild bestimmten, werden in Zukunft Wohneinheiten entstehen. Das Stadion erlebte am 23. März sein letztes Spiel, die Anlage wurde abgerissen. Der LSK Hansa, unter diesem Namen firmiert der Verein seit einigen Jahren, musste sich eine neue Bleibe suchen und hat sie mit der Sportanlage des TSV Bardowick gefunden.

Personeller Wandel: Nicht nur der Spielort hat sich verändert, auch der Kader des Aufsteigers hat im Sommer ein ganz neues Gesicht bekommen. 15 Spieler haben die Lüneburger verpflichtet, neun Kicker haben den Verein verlassen. Dazu zählte mit Bejamin Tillack auch der Top-Torjäger. Die Abgänge wurde aber samt und sonders kompensiert und das mit durchaus klangvollen Namen. Terzan Karabulut, Ali Moslehe oder Patrick Posipal kamen nach Lüneburg, allesamt Fußballer mit Regionalliga-Erfahrung. Im ehemaligen Oldenburger Muhamed Alawie wurde sogar ein Nachfolger für Torjäger Tillack gefunden.

Treffsicher:
Mit sechs Toren ist Muhamed Alawie der Top-Torjäger der Lüneburger. Unter Joe Zinnbauer konnte sich Alawie beim VfB Oldenburg seinerzeit nicht ganz durchsetzen. Der junge Fußballer hatte viele Stärken, aber keine ideale Position. Das sollte sich in der Folge ändern. Über den VfV Hildesheim wechselte der gebürtige Libanese zum seinem Stammverein Eintracht Northeim zurück und avancierte hier zu einem treffsicheren Angreifer. In der Oberliga zählte der heute 26-jährige zu den Top-Stürmern, so dass er vom finanzkräftigen Goslarer SC unter Vertrag genommen wurde. Nach einer starken Saison in der Oberliga ging es für Alawie beim GSC aber nicht so richtig voran. Zwar sind 34 Regionalliga-Einsätze für ihn notiert, doch zumeist wurde er in zwei Jahre auf Teilzeitarbeit reduziert und konnte auch nur fünf Treffer feiern. Das hat sich mit dem Wechsel zum Lüneburger SK geändert. Hier ist Alawie gesetzt, Trainer Ostermann vertraut ihm und der sympathische Angreifer dankt es mit Toren.

Schwacher Start: Der große personelle Wandel im Sommer ist sicher einer der Gründe dafür, dass es beim LSK anfangs nicht wirklich laufen wollte. Die Mannschaft startete mit zwei Unentschieden in den Liga-Betrieb, hatte aber das Siegen verlernt. Mehr noch, die Lüneburger mutierten zu einem dankbaren Gegner und verloren sechs Spiele in Folge. Unruhe kam dennoch keine große auf, zumal die Mannschaft im Krombacher-NFV-Pokal Erfolge feierte. Die Lüneburger spielten sich mit Siegen bei Blau Weiß Bornreihe, beim BSV Rehden und TSV Havelse bis ins Halbfinale. Die Mannschaft sammelte dabei viel Selbstvertrauen und mit einem 2:1-Sieg beim TSV Havelse, beide Treffer erzielte Alawie, wurde der vielzitierte Bock umgestoßen. Es folgten Siege in Goslar und gegen Norderstedt.

Problemzone:
Die Abwehr hat sich zuletzt deutlich stabilisiert, der Angriff allerdings hat sicher noch Steigerungspotenzial. 14 Treffer haben die Lüneburger bislang erzielt, deren sieben in den letzten drei Spielen. In drei anderen Begegnungen gelang ihnen gar kein Tor. Viel, vielleicht zu viel, hängt von Muhamed Alawie ab und das, obwohl auch Terzan Karabulut und Ali Moslehe durchaus als treffsicher gelten dürfen.

Stärken und Schwächen:
Die Lüneburger verfügen über viele gute Fußballer, sind technisch versiert und für einen Aufsteiger demzufolge spielerisch stark. Es muss also das VfB-Ziel sein, diese fußballerischen Stärken gar nicht erst zuzulassen. Viel wird davon abhängen, ob die Oldenburger die notwendige Geduld aufbringen, auch auf den Rängen, die nötig sein wird, um auch schwierige Phasen zu überstehen. Der Gegner weiß natürlich, wie sehnsüchtig die Oldenburger auf den ersten Heimsieg warten und wird versuchen, den VfB über eine starke Defensive nervös zu machen. Gelingt es den Blauen, Alawie in den Griff zu bekommen und zudem an die zuletzt gezeigten guten Leistungen anzuknüpfen, ist ein Sieg drin.

https://vfb-oldenburg.de/wp-content/uploads/2014/06/vfb_logo.png
PARTNER
aktiv-irma
https://vfb-oldenburg.de/wp-content/uploads/PH_weiss-160x160.png
https://vfb-oldenburg.de/wp-content/uploads/2020/08/02_WIESE_Homepage_frei.png
https://vfb-oldenburg.de/wp-content/uploads/2020/08/ÖVO-Logo_420px_weiss.png
https://vfb-oldenburg.de/wp-content/uploads/GSG-1.png
https://vfb-oldenburg.de/wp-content/uploads/Hoppmann-160x160.png
https://vfb-oldenburg.de/wp-content/uploads/GWS.png

VfB Oldenburg

VfB Oldenburg Fußball GmbH
Maastrichter Straße 35
26123 Oldenburg

E-Mail: geschaeftsstelle@vfb-oldenburg.de

© VfB Oldenburg GmbH 2020 | Webdesign by collanteart.com

Up!