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Krombacher-PokalVfB erreicht Pokal-Halbfinale

9. Oktober 2014
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Der VfB Oldenburg hat das Halbfinale im Krombacher-NFV-Pokal erreicht. Beim Landesligisten TSC Vahdet Braunschweig siegten die Blauen am Mittwochabend souverän mit 4:0. Das Endergebnis stand bereits zur Pause fest.

So ein ganz klein wenig spielte in der Vorbereitung auf das Spiel beim Braunschweiger Landesligisten das Halbfinale der vergangenen Saison mit. Seinerzeit hatten die Oldenburger durch eine 0:1-Niederlage beim Oberligisten FT Braunschweig den Einzug in den DFB-Pokal verpasst. Das sollte sich in dieser Saison nicht wiederholen. Trainer Kristian Arambasic hatte seine Mannschaft akribisch auf den Gegner vorbereitet, die Braunschweiger selbst im Punktspielalltag unter die Lupe genommen und zudem im Vorfeld auch einmal auf Video aufnehmen lassen.

„Wir wussten, wie der Gegner spielen würde und waren gut darauf eingestellt. Uns war klar, dass Braunschweig gerade bei Standards und über die Außenbahnen Probleme hat und das haben wir konsequent genutzt“, freute sich Julian Lüttmann, der sportliche Leiter.

Mit einem frühen Tor wollte der VfB die Gastgeber unter Druck setzen, sie zwingen, so ihre erwartet defensive Haltung aufzugeben. Tatsächlich standen die Braunschweiger anfangs sehr tief, wollten den VfB mit Kontern in Verlegenheit bringen. Doch das klappte nicht. Die Oldenburger agierten sehr konzentriert, setzten Vahdet bereits in deren Hälfte stark unter Druck und provozierten so immer wieder Ballverluste. Bei Ballbesitz wurde dann schnell kombiniert. Die Folge war das schnelle 0:1. Nach einem Freistoss von Florian Stütz schraubte sich Pierre Merkel in die Höhe und brachte den VfB so in Führung (6. Minute).

Die Oldenburger blieben jetzt dran, sorgten weiter für hohes Tempo und versuchten immer wieder, über die Außenbahnen an die Grundlinie zu kommen, um dann gefährlich zu flanken. Die spielerisch guten Gastgeber wehrten sich nach Kräften, fanden offensiv aber überhaupt keine Mittel. Stattdessen sorgte Franko Uzelac bereits nach 19 Minuten für eine Vorentscheidung. Das 0:2 war dabei eine Kopie des Führungstreffers. Der erneut starke Alessandro Ficara hatte einen Freistoß in die Mitte gezirkelt und der junge Innenverteidiger war zur Stelle.

Der zweit Gegentreffer sorgte bei den Braunschweigern natürlich für Frust. Vor allem der ehemalige Profi Hikmeter Murat Salar war sichtlich enttäuscht und machte seinem Ärger wiederholt verbal Luft. Mal diskutierte er mit dem Schiedsrichter, dann wieder mit einigen Oldenburger Anhängern. Dabei hatte der 38-jährige dabei immer einen humorigen Spruch auf Lager. Die Blauen ließen sich auf verbale Scharmützel indes gar nicht erst ein, sondern schlugen erneut zu. Kevin Samide setzte in der 25. Minute zu einem artistischen Seitfallzieher an, traf den Ball zwar nicht richtig, aber Torhüter Kenneth Genetiempro war offenbar derart beeindruckt, dass er nur zögernd ins Eck abtauchte und schlicht zu später kam. Es hieß 0:3.

Damit nicht genug. James Victor konnte Ficara nur mit einem Foul stoppen und als Folge des daraus resultierenden Elfmeters hieß es 0:4. Malte Grashoff verwandelte sicher. Kurz vor der Pause bekam der Oldenburger Mittelfeldspieler dann den ganzen Frust von Abdülbaki Hot zu spüren. Der Braunschweiger sauste mit ausgetreckten Beinen in den Laufweg von Grashoff, holte ihn dabei rüde von den Füßen und war mit der gelben Karte durch den sehr sicheren und guten Schiedsrichter Patrick Mewes bestens bedient (40.).

Es sollte allerdings auch die einzige unschöne Szene in einem ansonsten sehr fairen Spiel gewesen sein, das nach dem Wechsel deutlich verflachte. Der VfB reduzierte sein Tun jetzt darauf, den Vorsprung zu verwalten. Darüber hinaus nutzte Kristian Arambasic sein Wechselkontingent. Tobias Ahrens, der sein Debüt in der ersten Mannschaft gab, ersetzte nach einer guten Stunde den angeschlagenen Kevin Samide. Außerdem kam Serhan Zengin für Christopher Braun (63.) und schließlich brachte der Trainer noch Nils Laabs für Pierre Merkel (69.).

Die Oldenburger waren auch in der zweiten Halbzeit die dominierende Mannschaft, offenbarten aber jetzt Mängel im Abschluss und verpassten einen höheren Sieg. Torhüter Jannik Zohrabian konnte sich auch noch auszeichnen. Gegen die nie aufsteckenden Gastgeber zeigte er in der 59. Minute eine tolle Parade. Salar hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt und den Ball scharf vor das Tor gebracht. Semi Boog kam frei zum Abschluss, doch Zohrabian verhinderte mit einer tollen Parade den möglichen Ehrentreffer.

Ein Dankeschön gilt an dieser Stelle den sehr gastfreundlichen Braunschweigern und ausdrücklich auch den gut 100 VfB-Fans, die sich am Mittwochabend auf den Weg gemacht hatten, um ihren VfB zu unterstützen.

Mit einem weiteren Sieg könnte der VfB sich für die erste Hauptrunde im DFB-Vereinspokal qualifizieren. Die Auslosung soll im Rahmen einer Sitzung noch im Oktober stattfinden. Mögliche Gegner sind der SV Meppen, der Lüneburger SK und der VfL Osnabrück. Das Halbfinale wird im April kommenden Jahres ausgetragen.

Kristian Arambasic: Ich bin natürlich total zufrieden. Die Mannschaft hat gut umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Auf dem kleinen, engen Platz war es wichtig, früh in Führung zu gehen. Wir haben die Braunschweiger Schwächen konsequent genutzt. Heute Abend dürfen wir uns über diesen Erfolg freuen, ab morgen konzentrieren wir uns dann auf das Spiel gegen den Lüneburger SK. Ich hoffe natürlich auf Losglück und hätte nichts dagegen, wenn wir das Endspiel um den Einzug in den DFB-Pokal in Meppen spielen würden.

Julian Lüttmann: Die Mannschaft war sehr gut eingestellt. Man darf so einen Gegner nicht unterschätzen. Steht es lange 0:0, dann kann es sehr schwer werden. Wir waren auf den Punkt da, haben aggressiv gespielt und nichts zugelassen. Die Jungs haben den Trend der letzten Wochen bestätigt.

Christian Thölking: Jeder weiß, wie es im Pokal laufen kann. Es war wichtig, dass wir von Anfang an da sind und die Schwächen der Braunschweiger, etwa bei Standards, ausnutzen. Das hat die Truppe dann super gemacht.

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