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RegionalligaDerbyzeit am Marschweg

23. Oktober 2014
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Endlich wieder Derbyzeit. Mit dem BV Cloppenburg wird einer unserer Nachbarn im Marschwegstadion vorstellig, der seit Jahren zu den etablierten Vereinen in der Regionalliga zählt. Frei von Problemen sind unsere Gäste allerdings nicht, wie wir in der Vorschau festgestellt haben.

Ausgangslage: Der BV Cloppenburg sitz zurzeit im Tabellenkeller fest. 13 Punkte aus 13 Spielen bedeuten Platz 16. Allerdings hat das rein gar nichts zu sagen, denn Platz 8 und Platz 16 trennen gerademal sechs Punkte.

Saisonstart: Die Cloppenburger sind schlecht in die Saison gestartet. Auf zwei Unentschieden folgten drei Niederlagen. Erst im sechsten Spiel gelang der erste Sieg. Die Schwarz-Weißen gewannen das Nachholspiel beim BSV Rehden mit 2:0. Mittlerweile sind zwei weitere Dreier dazu gekommen. Der SV Meppen wurde mit 4:0 verputzt, zuletzt hieß es 2:1 gegen Eintracht Norderstedt.

Kleiner Kader:
Eine große Einkaufstour konnten die Verantwortlichen im Sommer nicht machen, obwohl das durchaus nötig gewesen wäre. Immerhin 12 Spieler haben den BVC verlassen, nur 8 neue Kicker wurde an die Soeste geholt. Dabei haben die Trainer Jörg-Uwe Klütz und Mario Neumann, der offiziell als Co-Trainer geführt wird, nebenbei das Management macht und im Prinzip nicht zu ersetzen ist, zahlreiche Nachwuchsakteure unter Vertrag genommen. Klein, aber fein, das gilt ganz sicher, denn mindestens die erste Elf hat viel Regionalliga-Erfahrung.

Personalien: Stefan Tilling steht nicht mehr zwischen den Pfosten, aber wieder im Kader. Eigentlich wollte er seine Karriere schon zu den Akten legen, doch weil Stammtorhüter Siegfried John zeitweilig ebenso ausgefallen ist, wie Jannik Wetzel, steht Tilling als Stand-by-Kicker derzeit zur Verfügung. Ärgern werden sich die Cloppenburger vielleicht darüber, dass sie Julian Bennert im Sommer zum SSV Jeddeloh abgegeben haben. Dort hat er sein Treffsicherheit wiedergefunden und ist Top-Torjäger. Als Glücksgriff darf dagegen die Verpflichtung von Nick Köster gelten. Der ehemalige Oldenburger kam über Jeddeloh zum BVC und ist aus der Mannschaft nicht wegzudenken. Schmerzlich vermisst wird dagegen Moritz Steidten. Ein Gefühl, das man in Oldenburg kennt, seit der Ex-Cloppenburger verletzt zuschauen muss.

Verletzungssorgen: In der Breite fehlt es dem BVC, wenn das Verletzungspech zuschlägt und genau das ist der Fall. Zuletzt mussten die Cloppenburger zahlreiche Spieler ersetzen. Nicht zu ersetzen ist fraglos Kristian Westerveld. Der rustikale Niederländer hat Rückenprobleme und kann nicht kicken. Weil Malte Beermann im Sommer zum zahlungskräftigen SV Rhödinghausen abgewandert ist, wiegt der Ausfall Westervelds noch schwerer. Mit Christian Willen musste in den letzten Spielen ein weiterer Routinier ersetzt werden. Der Mannschaftskapitän hat sich eine Zehenverletzung zugezogen. Allerdings wäre es keine Überraschung, sollte er im Derby wieder dabei sein. Fehlen werden hingegen Torhüter Jannik Wetzel, von Werder Bremen gekommen, und der ehemalige Rehdener Christian Hegerfeld.

Sperre: David Niemeyer hat im Spiel gegen Norderstedt die fünfte gelbe Karte kassiert und muss zuschauen.

Starker Sturm:
Zwar haben die Cloppenburger erst 17 Treffer markiert, dennoch darf die Offensive als Stärke der Mannschaft gelten. Mit Andreas Gerdes-Wurpts hat der BVC einen überaus abgezockten Torjäger, der seine ganze Erfahrung auf den Platz bringt und mit allen Tricks arbeitet. Dass „AGW“ nichts verlernt hat, wurde im Spiel gegen Meppen deutlich. Seinen alten Verein hat er mit drei Toren beim 4:0-Sieg praktisch im Alleingang erlegt. Ihm zur Seite steht der ebenso wuchtige, wie fußballerisch starke Tim Wernke. Der Pädagoge aus Lohne bringt eine unglaubliche Dynamik an den Start. Nicht viel langsamer ist der Ex-Oldenburger Jonas Wangler, bei dem es schon gefährlich wird, sobald er den Strafraum auch nur erahnt. Dann sollte der Verteidiger im Zweikampf mit äußerster Akribie agieren und auf einen Schiedsrichter hoffen, der ganz genau hinschaut.

Antreiber: Dass Gerrit Thomes nach einem USA-Aufenthalt den Weg zurück gefunden hat, läßt die Verantwortlichen des BVC noch immer freudig strahlen. Der umsichtiger Mittelfeld-Antreiber hätte fraglos auch bei anderen Vereinen anheuern können, entschied sich aber für das bekannte Wohlfühlklima an der Soeste. Neu, aber schon unverzichtbar ist Nick Köster. Der kleine Blondschopf ackert und rackert durchs Mittelfeld und ist neben Wangler der einzige Spieler, der in allen 13 Punktspielen in der Startformation gestanden hat. Dass ihm eine Gelb-Sperre droht, dürfte Köster gerade gegen seinen alten Verein kaum zur Zurückhaltung animieren.

Taktik: Es ist nicht davon auszugehen, dass die Cloppenburger das Marschwegstadion im Sturm erobern wollen. Vielmehr werden sie, dieser taktischen Ausrichtung seit Jahren folgend, aus einer kompakten Defensive heraus kontern. Die personellen Möglichkeiten haben sie dazu allemal, denn die Mannschaft kann durchaus hohes Tempo gehen. Lange Bälle finden gerade in Wernke oder Wangler ihre Abnehmer. Sollte Willen nicht rechtzeitig fit werden, könnte Krumland wieder in die Innenverteidigung rücken.

Vorgeschichte: Mittlerweile zählen die Cloppenburger zu den Lieblingsgegnern des VfB Oldenburg. Unsere Blauen haben an der Soeste seit Jahren nicht mehr verloren, das letzte Heimspiel in der vergangenen Saison 1:0 gewonnen und sich auch im Pokalspiel, kurz nach der Sommerpause im Elfmeterschießen durchgesetzt. Diese Serie darf halten.

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