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RegionalligaUzelac beginnt erfolgreich

1. November 2014
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Der VfB Oldenburg kann doch noch gewinnen. Nach zuletzt zwei Niederlagen siegten die Blauen bei der seit fünf Spielen ungeschlagenen Eintracht aus Braunschweig mit 3:1.

Dabei war an eine ordentliche Vorbereitung nicht wirklich zu denken. Am Mittwoch trennte sich der VfB von Trainer Kristian Arambasic und stellte als neuen Trainer Predrag Uzelac vor. Bereits am Mittwochabend übernahm Uzelac das Training. Die ersten Änderungen konnten die gut 75 mitgereisten Oldenburger bereits in Braunschweig beobachten.

Im Vergleich zum letzten Spiel stellte Uzelac die Mannschaften auf zwei Positionen um. Für Kevin Samide und Malte Grashoff rückten Nils Laabs und Paul Kosenkow in die Startelf. Während Kosenkow die rechte Außenbahn beackerte, rückte Nils Laabs neben Florian Stütz ins defensive Mittelfeld.

Die Gastgeber aus Braunschweig drückten den VfB zu Beginn der Partie den eigenen Strafraum. Die Oldenburger Defensive um Franko Uzelac und Karlis Plendiskis stand jedoch sicher und gewann die entscheidenden Zweikämpfe. Kam doch einmal ein Ball durch, stand mit Christian Gropius ein gut mitspielender Torwart parat.

Mit zunehmender Spieldauer ließ der Druck der Braunschweiger nach und der VfB schaltete einen Gang hoch. Mit langen Bällen suchte das VfB-Mittelfeld die schnellen Ficara und Kosenkow. Einzig die fehlende Genauigkeit verhinderte größere Torgefahr.

Die erste richtige Torchance hatte dann trotzdem der VfB. Nach 24 Minuten brachte Florian Stütz einen Eckball von der linken Seite hoch in den Strafraum. Am zweiten Pfosten hatte sich Braun von seinem Bewacher gelöst und zum Kopfball angesetzt. Die VfB-Bank setzt bereits zum leichten Torjubel an, doch Braun rutschte der Ball über die Stirn.
Vier Minuten später kam der VfB zu seiner nächsten Möglichkeit. Dieses Mal landete ein abgewehrter Eckball beim an der Strafraumgrenze lauernden Kosenkow. Dieser fackelte nicht lang und zog volley ab. Marcel Engelhardt im Tor der Braunschweiger war aber auf dem Posten und schnappte sich das Spielgerät.

Braunschweig machte es dem VfB nicht leicht und ging durchaus rustikal in die Zweikämpfe. So sollte erneut eine Standardsituation zur nächsten Chance führen. Stütz brachte einen Freistoß vom Mittelkreis hoch in den Braunschweiger Strafraum. Der Ball wurde immer länger und senkte sich dann kurz vor dem Tor gefährlich. Engelhardt war aber hellwach und bekam noch eine Hand an den Ball.
Nach 36 Minuten zeigten die Braunschweiger, dass auch sie jederzeit für ein Tor gut sind. Nach einer schnellen Kombination über die linke Seite brachten die Braunschweiger den Ball flach in die Mitte. Aus elf Metern kam Hartwig frei zum Schuss. Gropius tauchte blitzschnell ab und begrub den Ball unter sich.

Nach dieser Schrecksekunde schaltete der VfB aber sofort wieder in den Vorwärtsgang. Eine Ecke von Stütz flog eigentlich zu weit, doch Laabs setzte nach und erkämpfte sich den Ball. Im Strafraum legte er dann auf Uzelac ab, der aus der Drehung auf die kurze Ecke schoss. Engelhardt tauchte ab, konnte den Einschlag aber nicht mehr verhindern (39. Minute). Mit dem 0:1 ging es auch die Pause.

Die Gastgeber reagierten und brachten zur zweiten Halbzeit gleich zwei neue Kräfte. Predrag Uzelac vertraute weiterhin seinem Personal und ließ die Mannschaft unverändert. Braunschweig kam mit viel Schwung aus der Kabine. In der 49. Minute musste Gropius sich ganz lang machen, um einen Fernschuss der Braunschweiger zu entschärfen. Beim abschließenden Eckball konnte dann aber auch Gropius nichts machen. Der Ball flog auf die linke Ecke, doch Ficara stand goldrichtig und bolzte den Ball von der Torlinie (50.).

Der VfB versuchte sich zu befreien, kam in dieser Phase aber kaum aus der eigenen Hälfte heraus. So war es nicht verwunderlich, dass die Braunschweiger zum verdienten Ausgleich kamen. Braun verlor auf der linken Seite den entscheidenden Zweikampf. Ein scharfer Pass in die Mitte und der eingewechselte Hyseni netzte unhaltbar ein.

Ein Nackenschlag, der erst einmal verdaut werden musste. Braunschweig drückte direkt auf das nächste Tor. Gropius verhinderte schlimmeres. Der VfB musste kräftig dagegenhalten. Florian Stütz hielt dabei etwas zu stark dagegen und wurde vom gut leitenden Schiedsrichter Höhns mit der gelben Karte verwarnt. Eine Karte mit Folgen. Durch die fünfte Gelbe Karte wird er gegen seinen alten Verein, den BSV Rehden auf der Tribüne platznehmen dürfen.

Uzelac reagierte, brachte Samide für Kosenkow. Ein Wechsel mit Wirkung. Samide wirbelte direkt los und passte auf Canizales. Dieser setzte sich gut gegen seinen Gegenspieler durch und passte dann flach in die Mitte. Einen Mitspieler fand er nicht, dafür allerdings das Bein von Umed Zandi. Der Braunschweiger lenkte den Ball unhaltbar ins eigene Tor (66‘).

Der Jubel war noch nicht ganz verklungen, da jubelten die Oldenburger erneut. Nach einem halbhohen Freistoß von Stütz verlängerte Merkel den Ball mit der Hacke unhaltbar ins Tor (68‘).
Braunschweig erhöhte direkt wieder den Druck und wollte die zwei Tore aufholen. Die VfB-Abwehr stand aber sicher und ließ kaum eine Chance zu. Nach Ballgewinnen schaltete der VfB dann schnell um und versuchte die sich nun bietenden Räume zu nutzen. Ein weiteres Tor blieb dem VfB aber verwehrt. Die Konter wurde zu ungenau zu Ende gespielt.

Nach 94 Minuten beendet Schiedsrichter Höhns die Partie und der VfB durfte nach einer kämpferisch guten Leistung zu Recht jubeln.

Stimmen zum Spiel

Predrag Uzelac: „Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden. Braunschweig war ein schwerer Gegner und auf diesem engen Platz ist es nicht einfach zu spielen. Kämpferisch hat meine Mannschaft alles gegeben. Das war wirklich gut. Über das Spielerische brauchen wir zurzeit nicht reden. Wichtig sind die Punkte.“

Julian Lüttmann: „Wichtig waren heute die drei Punkte. Es geht zurzeit darum, mit einfachen Mitteln die notwendigen Punkte einzufahren. Das haben wir heute getan, in dem wir von der ersten Minute an gekämpft haben. Wir arbeiten jetzt konzentriert weiter und wollen auch im Heimspiel etwas holen.“

Zahlen, Daten & Fakten

Eintracht Braunschweig II: Marcel Engelhardt – Maximilian Sauer, Umed Zandi, Dennis Slamar, Nils Göwecke – Sven Hartwig (74. Jenni Marquardt), Taskin Ilter (46. Haris Huseni) – Felix Drinkuth (46. Brian Behrens), Björn Kluft, Gerrit Holtmann – Marcel Bär
Trainer: Henning Bürger

VfB Oldenburg: Christian Gropius – Christopher Braun, Franko Uzelac, Karlis Plendiskis, Maycoll Canizales-Smith (86. Daniel Block) – Nils Laabs, Florian Stütz – Paul Kosenkow (64. Kevin Samide), C. Mohamed Aidara, Alessandro Ficara (75. Marcel Gottschling) – Pierre Merkel
Trainer: Predrag Uzelac

Tore: 0:1 Franko Uzelac (39.); 1:1 Haris Huseni (59.); 1:2 Umed Zandi (Eigentor, 65.); 1:3 Pierre Merkel (67.)

Schiedsrichter/in: Adrian Höhns (TuS Dassendorf) – Assistenten: Björn Krüger (SV Börnsen), Paul Jennerjahn (TSC Wellingsbüttel)
Zuschauer: 321
Gelbe Karte: Maximilian Sauer (6.), Brian Behrens / Florian Stütz (5., gesperrt), Maycoll Canizales-Smith, Karlis Plendiskis

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