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RegionalligaUzelacs Heimdebüt erfolgreich

9. November 2014
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Das war mal ein Einstand nach Maß für Predrag Uzelac. Im ersten Heimspiel unter seiner Regie besiegte der VfB Oldenburg dem BSV Rehden mit 3:1. Der neue Trainer hat aber nicht nur drei Punkte gewonnen, sondern fraglos auch die Erkenntnis, dass auf ihn noch viel Arbeit wartet.

Im Vergleich zum 3:1-Sieg bei der U23 von Eintracht Braunschweig hatte der Trainer seine Mannschaft nur auf einer Position verändert. Für den gesperrten Florian Stütz (5. gelbe Karte) rückte Kevin Samide in die Anfangsformation. Er orientierte sich auf den linken Flügel, das zentrale Mittelfeld bildeten Mo Aidara und Nils Laabs.

Vor 1.352 Zuschauern legten die Blauen einen furiosen Start hin. Zwar gehörte den Gäste die erste Szene, als der bärenstarke Mattia Trianni den Ball aus der Distanz über das Oldenburger Gehäuse schickte, dann allerdings durften die Zuschauer auch schon jubeln. Aidara hatte den Ball passgenau ins Zentrum gespielt. Paul Kosenkow war auf dem Weg zum Tor, wurde von Jefrey Obst aber rustikal und nicht regelkonform gestoppt. Die Folge: Für Obst war das Spiel zuende, denn der sehr gute Schiedsrichter Marcel Hass schickte den Verteidiger direkt mit der roten Karte vom Platz (12. Minute).
Den fälligen Freistoss aus gut 17 Metern schnappte sich Alessandro Ficara und all jene, die schon beim Spiel gegen den BV Cloppenburg im Stadion waren, ahnten, was kommen würde. Der filigrane Techniker zirkelte den Ball gekonnt mit dem linken Fuß ins rechte Eck und drehte anschließend zum gemeinsamen Torjubel mit Predrag Uzelac ab!

Nur zwei Minuten später hieß es 2:0. Diesmal war Christopher Braun auf Höhe der Eckfahne von den Beinen geholt worden. Ficara brachte den Ball mit viel Effet vor das Tor, Braun schraubte sich hoch in die Luft und nickte mit dem Kopf zum 2:0 ein.

In diesen Minuten hatte es den Anschein, als würden sich die Oldenburger regelrecht in einen Rausch spielen, doch weit gefehlt. Das Gegenteil war der Fall. Rehdens Bester, Trianni, traf aus gut 20 Metern mit einem Freistoss zum 1:2 (17.) und fortan war es um die Oldenburger Herrlichkeit geschehen. Fortan gaben die Gäste, trotz Unterzahl, klar den Ton an.
Rehden drückte und der VfB konterte. Der bärenstarke Ficara hätte das Spiel gegen seinen alten Verein bereits in der ersten Halbzeit alleine entscheiden können. Gleich zweimal scheiterte er allerdings aus aussichtsreicher Position an Torhüter Celio Rocha (21. Und 25. Minute).

Auf der anderen Seite zeigte Christian Gropius, dass er ebenfalls ein richtig starker Torhüter ist, als er gegen Tianni den Ausgleich verhinderte (28.). Auch bei einem Kopfball von Kifuta Kiala Makangu war der Oldenburger Torwart auf dem Posten (35.) und kurz vor der Pause rettete der ebenfalls gute Franko Uzelac gegen Kifuta.

„Trainer, wir stehen zu weit hinten“, befand Pierre Merkel und lag mit dieser Kritik unmittelbar vor dem Pausenpfiff durchaus richtig. Auch Julian Lüttmann, der sportliche Leiter des VfB, haderte mit dem Spiel der Blauen. „Wir sind zwar gefährlich mit Kontern, aber wir bekommen keinen richtigen Zugriff auf das Spiel. Das muss besser werden“, analysierte er in der Halbzeitpause.
Etwas besser wurde es auch, wenngleich zu keiner Zeit zu erkennen war, dass die Oldenburger mit einem Spieler mehr am Ball waren. Die Gäste kämpften durchaus gefällig, waren auch spielerisch ordentlich dabei, offenbarten aber eklatante Schwächen im Abschluss.

Der VfB lauerte auf seinen entscheidenden Konter, wollte offensiv aber kein großes Risiko gehen, zumal Uzelac umstellen musste. Aufgrund von muskulären Problemen musste Karlis Plendiskis das Feld räumen. Für ihn kam Tobias Ahrens ins Spiel, der fortan links verteidigte, weil Miguel Canizales nach innen rückte (53.).

Ahrens sorgte dann auch für eine denkwürdige Szene. Nach einer guten Stunde schickte er Alessandro Ficara mit einem langen Pass auf die Reise. Celio Rocha stürmte aus seinem Tor heraus, war auch vor dem Oldenburger am Ball. Schiedsrichter Hass war indes der Meinung, der Torhüter habe den Ball mit der Hand gespielt und weil das außerhalb des Strafraums der Fall war, zeigte er Rocha die rote Karte. Auf der zuvor schon dauerhaft hadernden Rehdener Bank gab es kein Halten mehr. Trainer Daniel Gunkel protestierte lautstark und auch auf dem Platz tummelten sich die Rehdener Kicker um Schiedsrichter Hass. Die Situation sollte sich allerdings schnell klären, denn Alessandro Ficara erklärte Hass, dass der Rehdener Torhüter den Ball regelkonform gespielt habe und der Schiedsrichter nahm die rote Karte zurück.

Als endlich wieder gespielt wurde, stockte den Oldenburgern der Atem. Nach einer Flanke von der linken Seite hatte Viktor Pekrull das ganze Tor frei vor sich, schoß aber über die Latte (70.). Das sollte sich rächen, denn praktisch im Gegenzug sorgte Pierre Merkel für die Entscheidung. Nach einem Freistoss von Kevin Samide traf der Torjäger mit dem Kopf zum 3:1. Ficara hätte kurz danach noch erhöhen können, doch ihm fehlt offenbar das Vertrauen in seinen rechten Fuß und deshalb zögerte er zu lange. An seinem tollen Auftritt änderte das jedoch nichts. Am Ende siegte der VfB glücklich, aber aufgrund der klareren Möglichkeiten verdient und durfte mit den Fans feiern.

Zahlen, Daten & Fakten

VfB Oldenburg: Christian Gropius – Christopher Braun, Franko Uzelac, Karlis Plendiskis (53. Tobias Ahrens), Maycoll Canizales-Smith – Nils Laabs, C. Mohamed Aidara – Paul Kosenkow (89. Shaun Minns), Alessandro Ficara (85. Marcel Gottschling), Kevin Samide – Pierre Merkel
Trainer: Predrag Uzelac

BSV Rehden: Celio Rocha – Jeffrey Obst, Michael Wessel, Marius Winkelmann, Youness Buduar (76. Taiki Hirooka) – Mattia Trianni, Jeff Gyasi, Matthias Tietz (46. Kevin Artmann) – Omar El-Zein, Christian Pauli (35. Viktor Pekrul), Kiala Makangu Kifuta
Trainer: Daniel Gunkel

Tore: 1:0 Alessandro Ficara (13.); 2:0 Christopher Braun (15.); 2:1 Mattia Trianni (19.); 3:1 Pierre Merkel (72.)
Schiedsrichter/in: Marcel Hass (TuS Osdorf) – Assistenten: Philip Roedig (Altona 93), Kevin Rosin (SV Lieth)
Zuschauer: 1375

Gelbe Karte: C. Mohamed Aidara (2.), Alessandro Ficara, Kevin Samide (2.) / Christian Pauli (2.), Marius Winkelmann (6.)
Rote Karte: – / Jeffrey Obst (12., Notbremse)

Spielbericht

Impressionen

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