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RegionalligaKlare Niederlage

15. November 2014
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Die kurze Siegesserie des VfB Oldenburg ist gerissen. Die Blauen unterlagen bei der U23 des FC St. Pauli mit 2:4. Eine gute Nachricht gab es dennoch. Moritz Steidten feierte nach seinem Syndesmosebandriss ein überraschend frühes Comeback.

„Eine gute Leistung haben heute nur unsere Fans gezeigt“, ärgerte sich Trainer Prerag Uzelac nach dem Schlusspfiff. Der 48-jährige war nach der dürftigen Vorstellung seiner Mannschaft sichtlich „angefressen“. Grund für die schlechte Laune des Trainers war die erste halbe Stunde des Spiels. Die Oldenburger fanden überhaupt keine Zugriff und lagen früh mit 0:2 zurück. Der bärenstarke Nico Empen düpierte die Blauen ein ums andere Mal und traf bereits nach neun Minuten zum 1:0. Der Frust darüber war bei den Gäste noch nicht verraucht, da lag der Ball schon wieder im Tor von Christian Gropius. Erneut war Empen nicht nur körperlich, sondern auch gedanklich zu schnell für die Gäste und erhöhte auf 2:0 (21.).

Der VfB stand sehr tief und konnte sich anfänglich überhaupt nicht vom Druck der Gastgeber befreien. Christian Gropius hatte alle Hände voll zu tun, um seine Mannschaft vor einem noch höheren Rückstand zu bewahren. Torjäger Pierre Merkel hätte dem Spiel dennoch schon vor dem Seitentausch eine Wende geben können. Paul Kosenkow hatte sich auf der rechten Seite filigran durch die Abwehr getanzt und gleich vier Gegenspieler stehen lassen. Statt selbst aufs Tor zu schießen, hatte er ein gutes Auge für den freien Merkel, der allerdings aus gut sechs Metern das Spielgerät über das Tor schaufelte. Predrag Uzelac konnte es kaum fassen und ließ seinem Frust mit einem wuchtigen Tritt gegen eine Bande freien Lauf.

Immerhin, die Oldenburger waren jetzt besser im Spiel und drängten ihrerseits auf den Anschluss. Allerdings hatten sie Pech. Alessandro Ficara traf in der 44. Minute nur die Latte.
Die Halbzeitpause sollte dann ungewöhnlich lange dauern. Ein Schiedsrichter-Assistent hatte sich verletzt und konnte sein Tun nicht fortsetzen. Mehrfach wurde vom Stadionsprecher deshalb im Publikum nach einem Ersatz gefahndet. Mit Erfolg, ein Zuschauer erklärte sich bereit, den Job an der Seitenlinie zu übernehmen. Zuvor hatte sich die Schiedsrichterbeobachterin beim Verband erkundigt, ob das regelkonform ist.

Predrag Uzelac indes reagierte auf den Spielverlauf mit einem Wechsel. Kevin Samide kam für Christopher Braun. Aus der Vierer- wurde eine Dreierkette. Samide rückte ins Mittelfeld. Der Erfolg dieser Maßnahme verpuffte allerdings schnell, denn kurz nach dem Wiederanpfiff traf Kwasi Okyere Wriedt zum 3:0. Nach einem langen Pass zielte er von der Strafraumgrenze aus ins lange Eck (51.).
Der VfB-Trainer glaubte dennoch, dass zumindest ein Teilerfolg möglich wäre und wechselte erneut. Tobias Ahrens kam für Paul Kosenkow und tatsächlich sollte sich das schnell auszahlen. Ahrens sorgte für einigen Wirbel. Fast schon folgerichtig kam der VfB tatsächlich zurück ins Spiel. Pierre Merkel markierte mit dem 1:3 den Anschluss (60.). „Weiter, weiter“, schallte es von der Oldenburger Bank aufs Spielfeld und tatsächlich drängten die Blauen jetzt auf das 2:3.

Das nächste Tor allerdings fiel auf der anderen Seite. Nachdem Laabs und Ahrens vorbei gezielt hatten, traf Tjorben Uphoff zum 4:1. Mo Aidara hatte seinen Gegenspieler im Mittelfeld zu Fall gebracht. Aus dem daraus resultierenden Freistoss landete der Ball bei Uphoff, der sich die Gelegenheit nicht nehmen ließ. Allerdings ging der Szene eine klare Abseitsstellung voraus.

Es spricht für die Oldenburger, dass sie auch jetzt noch nicht aufsteckten. Einmal mehr allerdings hatten sie Pech. Pierre Merkel traf mit einem Kopfball nur die Latte und mit dem Nachschuss scheiterte Alessandro Ficara an Torhüter Robin Himmelmann (83.). In der Schlussminute machte Ficara es besser und erzielte zumindest noch das 2:4. Zufrieden waren die Gäste damit natürlich nicht.

„Wir haben die ersten 30 Minuten einfach nicht stattgefunden. Da kann ich mich über mein Comeback gar nicht freuen. Lieber hätte ich noch eine Woche zugeschaut und wir hätten gewonnen“, erklärte Moritz Steidten nach dem Abpfiff sichtlich frustriert.

Zahlen, Daten & Fakten

FC St. Pauli II: Robin Himmelmann – Laurens Rogowski, Tjorben Uphoff, Benjamin Nadjem, Angelo Langer – Sebastian Jakubiak, Yannick Deichmann, Kwasi Okyere Wriedt (70. Dennis Bergmann), Mustafa Zazai (84. Timo Stegmann) – Erdogan Pini (76. Finn Tiedemann), Nico Empen
Trainer: Remigius Elert

VfB Oldenburg: Christian Gropius – Christopher Braun (46. Kevin Samide), Franko Uzelac, Moritz Steidten, Maycoll Canizales-Smith – Florian Stütz, C. Mohamed Aidara – Paul Kosenkow (54. Tobias Ahrens), Nils Laabs (75. Serhan Zengin), Alessandro Ficara – Pierre Merkel
Trainer: Predrag Uzelac

Tore: 1:0 Nico Empen (9.); 2:0 Nico Empen (21.); 3:0 Kwasi Okyere Wriedt (52.); 3:1 Pierre Merkel (60.); 4:1 Tjorben Uphoff (73.); 4:2 Alessandro Ficara (83.)

Schiedsrichter/in: Marius Schlüwe (BSV Gleidingen) – Assistenten: Marcel Weinert (TuS Wettbergen), Benjamin Lindner (SV Altencelle)
Zuschauer: 252

Gelbe Karte: Yannick Deichmann (3.), Angelo Langer (3.) / Nils Laabs (2.), C. Mohamed Aidara (3.)
Besondere Vorkommnisse: Die zweite Halbzeit konnte erst mit 25minütiger Verspätung angepfiffen werde, weil sich ein Schiedsrichterassistent kurz vor Ende der ersten Halbzeit bei einem Sturz verletzt hatte und ein Ersatz gefunden werden musste.

Spielbericht

Impressionen

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