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RegionalligaKeine Tore am Marschweg

23. November 2014
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Der VfR Neumünster ist ganz sicher nicht der Lieblingsgegner und daran hat sich an diesem tristen November-Sonntag auch nichts geändert. 1.055 Zuschauer waren mit der Hoffnung ins Marschwegstadion gekommen, Predrag Uzelac würde im vierten Spiel unter seiner Regie den dritten Sieg feiern dürfen. Doch am Ende eines zerfahrenen Spiels hieß es 0:0.

Weil die Grippewelle seinem Kader in dieser Woche enorm zugesetzt hatte, musste der Oldenburger Trainer sein Ensemble komplett umstellen. Nils Laabs und Florian Stütz konnte gar nicht spielen, Paul Kosenkow war zumindest soweit wieder fit, dass er auf der Bank Platz nehmen konnte. Erstmalig durfte Tobias Ahrens von Beginn an auflaufen. Er orientierte sich auf die linke Seite, Alessandro Ficara spielte rechts. Im zentralen Mittelfeld sollten Moritz Steidten, am Ende bester Oldenburger, und Marcel Gottschling für Stabilität sorgen.

Den ersten intensiven Zweikampf der Partie lieferten sich dann aber nicht die Protagonisten in kurzen Hosen, sondern die Trainer. Nach einem Foul an Ficara hatte sich Predrag Uzelac berechtigt beschwert und wurde dafür von Gäste-Trainer Uwe Erkenbrecher verbal angegangen. Dass der dabei im Ton deutlich danebenlag, sei an dieser Stelle nur am Rande erwähnt.

Ruppig wurde es indes auch auf dem Spielfeld ab und an, wenngleich das Tun nie wirklich unfair war. Dem VfB war anzumerken, dass er in dieser Formation noch nicht zusammengespielt hatte. Die Gäste, ohnehin bekannt auswärtsstark, spürten die Oldenburger Verunsicherung und hatten optische Vorteile. Die erste Chance allerdings hatte der VfB. Nach einer Flanke von Ficara kam Pierre Merkel aber nicht richtig hinter den Ball, so dass sein Kopfball das Ziel verfehlte (9.).

Die nächsten Möglichkeiten durften dann für Neumünster notiert werden. Christopher Kramer zielte nach einem Abspielfehler des VfB aber daneben (15.) und Reio Laabus zielte nach einer Flanke von Ermir Jekjiri über das Tor (24.). Zwei Minuten später verschätzte sich Christopher Braun bei einem langen Pass, doch Franko Uzelac konnte den Schuss von Zekjiri gerade noch abblocken.

Die beste Möglichkeit der ersten Halbzeit hatten dann allerdings die Oldenburger. Nach einem Fehler der Gäste-Abwehr reagierte Merkel gedankenschnell und legte den Ball für Ahrens auf. Der junge Oldenburger konnte sich aus gut neun Metern die Ecke aussuchen, scheiterte mit seinem Schuss jedoch am toll reagierenden Torhüter Ole Springer (30.). Auch das zweite Duell, nach einem strammen Fernschuss von Ahrens, konnte Springer für sich entscheiden (44.).
Nach dem Wechsel wurden die Oldenburger stärker. Predrag Uzelac war das torlose Unentschieden zu wenig und er reagierte. Nach gut einer Stunde kam Paul Kosenkow für Marcel Gottschling. Mo Aidara spielte jetzt defensiver, Ficara rückte nach innen, Kosenkow nach rechts.

Der VfB spielte jetzt weniger lange Bälle, sondern wollte über die Außen in den Rücken der Abwehr kommen und das hätte auch fast funktioniert, doch Ficara hatte mit seinem Schuss Pech, er traf nur die Latte (66.).

Eine Viertelstunde vor Schluss brachte Uzelac noch Kevin Samide für den abgekämpften Ahrens, doch zu weiteren guten Chancen kamen die Oldenburger nicht mehr. Die Gäste ihrerseits hätten fast noch für den K.O. gesorgt. Sekunden vor Schluss hatten sie bei einem Konter eine drei zu eins Überzahl, doch Mo Aidara klärte die Situation.

Stimmen zum Spiel

Uwe Erkenbrecher: Das war eine hart umkämpfte Partie. Wir waren phasenweise besser, hatten aber kaum Chancen. Andererseits haben wir auch wenig zugelassen. In der ersten Halbzeit konnten wir uns bei unserem Torwart bedanken. Wir haben sehr kompakt gestanden, das hat mir gefallen. Ob wir Oldenburg in der Tabelle unten wiedersehen, wage ich zu bezweifeln. Ich wünsche dem VfB alles Gute für die Zukunft.

Predrag Uzelac: Wir haben in der ersten Halbzeit gut begonnen, aber auch viele unnötige Fehler gemacht. Die Wechsel und Umstellungen will ich nicht gelten lassen, zumal Moritz Steidten das auf der Sechs gut gemacht hat. In der zweiten Halbzeit haben wir noch mehr investiert, aber insgesamt auch aus den Standards zu wenig gemacht.

Zahlen, Daten & Fakten

VfB Oldenburg: Christian Gropius – Christopher Braun, Franko Uzelac, Karlis Plendiskis, Maycoll Canizales-Smith, Moritz Steidten, Marcel Gottschling (66. Paul Kosenkow), Tobias Ahrens (76. Kevin Samide), C. Mohamed Aidara, Alessandro Ficara, Pierre Merkel
Trainer: Predrag Uzelac

VfR Neumünster: Ole Springer – Nils Winter, Bodo Bönigk, Ljubisa Gavric, Gentian Durak, Kevin Pino Tellez, Reio Laabus (90+2. Patrick Nagel), Siim Tenno, Ermir Zekiri (71. Kevin Ingreso), Christopher Kramer, Michél Harrer (87. Abdel Abou Khalil)
Trainer: Uwe Erkenbrecher

Tore: Fehlanzeige

Schiedsrichter/in: André Schönheit (Treubund Lüneburg) – Assistenten: Michel Haupt (TuSG Ritterhude), Sebastian Trenkner (SC Vierhöfen)
Zuschauer: 1055

Gelbe Karte: Christopher Braun (5., gesperrt) / Bodo Bönigk (6.)
 

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