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RegionalligaVfB feiert 2:1-Auswärtssieg

30. November 2014
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Der VfB Oldenburg hat im letzten Auswärtsspiel diesen Jahres nochmal ein ganz dickes Ausrufezeichen gesetzt. Mit einer ebenso leidenschaftlichen, wie taktisch überzeugenden Leistung haben die Blauen bei der U23 des Hamburger SV gewonnen. Marcel Gottschling und Pierre Merkel erzielten die Tore zu einem verdienten Sieg.

Trainer Predrag Uzelac hatte seine Mannschaft bereits im Vorfeld darauf eingeschworen, jede Bescheidenheit abzulegen. „Ich will hier unbedingt gewinnen. Das ist auch drin“, erklärte er vor dem Anpfiff. Für den gesperrten Christopher Braun hatte er Florian Stütz als rechten Verteidiger nominiert. Außerdem kam Paul Kosenkow an Stelle von Tobias Ahrens in die Startelf.

Auf Seiten der Gastgeber fehlten zwar drei Akteure, die Cheftrainer Joe Zinnbauer für das Bundesliga-Spiel in Augsburg nominiert hatte und auch die gesperrten Arslan und Steinmann mussten ersetzt werden, dennoch hatten die Rothosen ein starkes Ensemble beisammen. Dazu zählte mit Slobodan Rajkovic sogar ein Akteur mit viel internationaler Erfahrung.

Den besseren Start in die Partie erwischen allerdings die Oldenburger. Der VfB agierte von Anfang an sehr konzentriert und bissig. „Wir müssen die Zweikämpfe gewinnen“, hatte Predrag Uzelac gefordert und seine Mannschaft erfüllte diese Aufgabe mit Bravour. Die Oldenburger waren gute dreißig Minuten tonangebend, allein nachhaltige Torchancen waren Mangelware. Erst kurz vor der Pause hatte Pierre Merkel das 0:1 auf dem Fuß, verfehlte das Tor aber knapp.

Nach dem Wechsel wurde es nicht nur ruppiger, fortan hatten auch die beiden Torhüter alle Hände voll zu tun. Es waren die Gäste, die angetrieben von ihren Fans viel Gefahr entwickelten und verdient in Führung gingen. Marcel Gottschling schaltete den Turbo ein, stürmte in den Strafraum und schlenzte den Ball mit links ins rechte Eck (57. Minute).

Der HSV schüttelte den Schock über den Rückstand allerdings schnell ab und nutzte die Oldenburger Lust auf einen zweiten Treffer gnadenlos aus. Nach einem Ballverlust im Vorwärtsgang spielten die Gastgeber einen schnellen Konter über Brüning und Müller, den schließlich Masek mit einem Schuss ins untere rechte Eck zum 1:1 vollendete (62.).

„Das darf uns auswärts eigentlich nicht passieren. Wir wurden klassisch ausgekontert, aber die Jungs haben dann gut reagiert“, hielt sich der Ärger bei Predrag Uzelac in Grenzen.

Aus gutem Grund, denn die Oldenburger zeigten in dieser kurzen Drangphase des HSV durchaus Nehmerqualitäten und sie wollten mehr. Uzelac reagierte und brachte erst Nils Laabs für Marcel Gottschling (73.). Der Routinier sollte im Mittelfeld für Stabilität sorgen und vor allem auch in der Luft abräumen. Als der VfB wieder mehr vom Spiel hatte, musste der Trainer erneut personell reagieren. Karlis Plendiskis konnte aufgrund von Oberschenkelproblemen nicht weiterspielen. An seiner Stelle rückte Maycoll Canizales-Smith nach innen und Tobias Ahrens kam als linker Verteidiger ins Spiel.

Außerdem brachte der Trainer später noch Kevin Samide für Paul Kosenkow, um so noch mal Druck über die rechte Außenbahn zu machen. Ein Kniff, der sich auszahlen sollte. Nach einer Ecke brachte Samide den Ball perfekt vor das Tor und Pierre Merkel traf zum 1:2 (85.). Kurz darauf war das Spiel für Nico Charrier nach einer gelb-roten Karte beendet. In Überzahl hatte der VfB kurz vor Schluss durch Merkel sogar noch die Chance zum dritten Tor.

Stimmen zum Spiel

Predrag Uzelac: „Ich war davon überzeugt, dass wir hier gewinnen können, wenn wir gut in die Zweikämpfe kommen. Das hat die Mannschaft gut umgesetzt. Den Ausgleich dürfen wir so nie bekommen, aber anschließend hat die Mannschaft gut reagiert. Der Sieg ist nicht unverdient, weil wir in den entscheidenden Momenten gut dagegen gehalten haben. Leider hat sich Karlis Plendiskis am Oberschenkel verletzt und ich fürchte, dass er ausfallen wird.“

Julian Lüttmann: „Im Gegensatz zum Spiel bei St. Pauli haben wir heute die Zweikämpfe angenommen. Die erste halbe Stunde war sehr gut. Wir haben hohe Laufbereitschaft gezeigt und so drei ganz wichtige Punkte geholt.“

Zahlen, Daten & Fakten

Hamburger SV II: Johannes Kreidl – Dominik Jordan, Gideon Jung, Slobodan Rajkovic, Francis Adomah – Christian Derflinger (80. Said Benkarit), Philipp Müller, Sven Mende, Dominik Masek – Nils Brüning, Nico Charrier
Trainer: Daniel Petrowsky

VfB Oldenburg: Christian Gropius – Florian Stütz, Franko Uzelac, Karlis Plendiskis (77. Tobias Ahrens), Maycoll Canizales-Smith – C. Mohamed Aidara, Marcel Gottschling (73. Nils Laabs) – Paul Kosenkow (80. Kevin Samide), Alessandro Ficara, Moritz Steidten – Pierre Merkel
Trainer: Predrag Uzelac

Tore: 0:1 Marcel Gottschling (57.); 1:1 Dominik Masek (72.); 1:2 Pierre Merkel (85.)

Schiedsrichter/in: Lukas Benen (Vorwärts Nordhorn) – Assistenten: Dirk Schröer (SV Adler Messingen), Daniel Fleddermann (VfL Weiße Elf Nordhorn)
Zuschauer: 310

Gelbe Karte: Francis Adomah (2.), Dominik Masek (4.) / Moritz Steidten (3.)
Gelb/Rote Karte: Nico Charrier (90.) / –

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