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VereinVfB feiert Turniersieg

2. Januar 2015
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Die „alten Herren“ haben das Kicken nicht verlernt. Hochverdient feierte die Traditionsmannschaft des VfB Oldenburg am Freitagabend den Sieg beim Turnier um den Pokal der Öffentlichen Versicherungen. Im Finale ließen die Blauen dem erklärten Favoriten Werder Bremen beim 6:3 keine Chance.

„Es hat Spaß gemacht, aber das war mir vorher klar, deshalb habe ich ja auch sofort zugesagt“, erklärte Torhüter Rene Damerow mit breitem Grinsen. Er war natürlich nicht der einzige Oldenburger, der blendend aufgelegt war. Paolo Rizzo, bekennender Fan der AS Rom, konnte sich mit seinen Idolen ablichten lassen, während andere den Siegerpokal in die Höhe stemmten oder, so wie Mehmet Koc, Erinnerungsfotos mit dem eigenen Nachwuchs machten.

In der ausverkauften großen EWE Arena hatten die Oldenburger zuvor auf ganzer Linie überzeugt. Lediglich der AS Rom konnte den Blauen im Auftaktspiel einen Punkt abtrotzen. Die Römer begannen stark, führten zwischenzeitlich auch mit 4:2, doch der VfB kam durch Tore von Hakan Cengiz und Christian Thölking zum verdienten Ausgleich. Zuvor hatten bereits Alex Eckel und Cengiz getroffen.

Das Unentschieden ließ den Oldenburger alle Optionen, zumal die Römer im zweiten Spiel gegen Bayer Leverkusen mit 4:5 unterlagen. Dem VfB reichte im letzten Gruppenspiel schon ein Unentschieden, um ins Halbfinale einzuziehen. Teamchef Michael Richter war damit aber nicht zufrieden.
„Wir wollen als Gruppenerster durchkommen“, lautete seine Ansage an Rizzo, Koc, Eckel, Boll und Co. Die folgten brav und siegten gegen Leverkusen verdient mit 2:1. Koc traf vor und Cengiz nach dem Seitentausch.

Im Halbfinale bekamen es die Oldenburger dann mit dem VfL Wolfsburg zu tun, der sich als Gruppenzweiter gegen Borussia Dortmund durchgesetzt hatte, aber Werder Bremen den Vorzug hatten lassen müssen. Die Oldenburger waren nach einen 0:1-Rückstand die klar bessere Mannschaft und siegten durch Tore von Eckel (2) und Cengiz mit 3:1.

Entspannt konnten sie anschließend das zweite Halbfinale zwischen Leverkusen und Bremen verfolgen. Hier verspielten die Grün-Weißen eine 3:1-Führung und mussten anschließend zittern. Im Neunmeterschießen gönnte sich Ivan Klasnic den Luxus, vom Punkt gleich dreimal zu vergeben. Auf Torhüter Andreas Reinke war allerdings Verlass und Publikumsliebling Ailton traf schließlich zum 8:7 für die Bremer.

Das Traumfinale war perfekt, die Ansage von Richter erneut deutlich. „Werder ist Favorit, habe ich gehört, aber wir sind nicht angetreten, um Zweiter zu werden. Wir wollen gewinnen“, sprachs und machte seine Mannschaft anschließend nochmal
richtig heiß.

Das wäre aber gar nicht nötig gewesen, denn die Blauen waren top motiviert und allesamt spürbar stolz, nochmal für den VfB auflaufen zu können. „Ich bin total happy, das ist einfach klasse“, so Mehmet Koc, der nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch als Autogrammschreiber gefordert war. Dass die Knochen ab und an knirschten und die Muskeln zwickten, nahmen Timo Ehle und Andi Boll gelassen hin. „Da gibt es eine Spritze von Doc Glüse, dann läuft man wieder“, so Boll mit einem Augenzwinkern, wissend, dass am Samstag ein dicker Muskelkater auf der Lauer liegen würde.

Nachdem Leverkusen sich im Spiel um Platz drei gegen Wolfsburg mit 3:2 durchgesetzt hatte, spielten die Oldenburger im Finale den Favoriten fast an die Wand. Thölking, nach toller Vorarbeit von Rizzo, Grudzinski, Koc und Eckel hatten die Blauen mit 4:0 in Führung gebracht, ehe Bremen auch mal treffen durfte. Klasnic betrieb Ergebniskosmetik, denn Koc erhöhte auf 5:1.

Ernst und Unger konnten zwar nochmal verkürzen, aber den Schlusspunkt setzte Rizzo mit dem 6:3. „Der VfB hat verdient gewonnen, was mich auch persönlich sehr freut“, so Jürgen Müllender, Vorstand der Öffentlichen Versicherung.

Auch VfB-Präsident Wilfried Barysch strahlte über das ganze Gesicht. „Die Mannschaft hat einen sensationellen Job gemacht und den VfB, aber auch Oldenburg, hier vor laufenden Kameras einfach hervorragend vertreten.“
Allein einige Blessuren trübten ein wenig die Freude. Marco Elia hatte sich bereits im Abschlusstraining einen Muskelfaserriss zugezogen und konnte an seinem Geburtstag nur zuschauen. Alex Eckel musste trotz einer Kapselverletzung durchhalten und Söhren Grudzinski zog sich mit dem letzten Schuss auch eine Muskelverletzung zu. Waldemar Kowalczyk büßte im Zweikampf mit Ailton sogar einen Zahn ein und suchte nach dem Jubelfoto einen Arztpraxis auf. Dennoch waren die Oldenburger mit Recht stolz auf ihre tolle Leistung.

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