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RegionalligaChancenloser VfB verliert deutlich

14. Februar 2015
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Der VfB Oldenburg ist mit einer Niederlage in die zweite Hälfte der Regionalliga-Saison gestartet. Die chancenlosen Oldenburger unterlagen beim TSV Havelse mit 0:3 und waren damit noch gut bedient.

Das Spiel vor 586 Zuschauern war bereits nach einer guten Viertelstunde entschieden, denn zu diesem Zeitpunkt führten die Gastgeber bereits mit 3:0. Dass es bis zur Pause dabei blieb, war allein der Abschlussschwäche der Havelser geschuldet.

VfB-Trainer Predrag Uzelac hatte auf den hohen Verletzungsstand reagiert und seiner Mannschaft eine andere Taktik verpaßt, als noch in der Hinrunde. Die Oldenburger agierten zu Beginn im 4-4-2-System, wobei sie im Mittelfeld eine Raute bildeten. Weil Miguel Canizales-Smith aufgrund von Aduktorenproblemen nicht auflaufen konnte, verteidigte Shaun Minns links in der Viererkette. Rechts kam Neuzugang Jonas Erwig-Drüpel zum Einsatz. Innen verteidigte neben Franko Uzelac überraschend Marius Winkelmann.

Moritz Steidten dagegen kam als defensiver Mittelfeldspieler zum Einsatz. Vor ihm spielten Mo Aidara und Florian Stütz, Alessandro Ficara sollte hinter den Spitzen Kiala Makangu Kifuta und Pierre Merkel das Spiel machen.

Die Taktik des Oldenburger Trainers wurde von den Havelsern aber schnell über den Haufen geworfen. Die körperlich klar überlegenen Gastgeber agierten von Beginn an hoch motiviert und zudem sehr robust. Insbesondere der im Winter nachverpflichtete Christian Knappmann machte mit der Oldenburger Deckung was er wollte. Hinzu kam, dass Havelse die Außenbahnen konsequent nutzte, um mit Tempo bis zur Grundlinie zu kommen und dann die wuchtigen Spitzen mit Flanken zu füttern. Das zahlte sich aus.

Daniel Hintzke setzte sich im Zweikampf gegen Florian Stütz durch. Seine Flanke von der linken Seite fand zwar noch keinen Abnehmer, der der Ball kam postwendend zurück. Den platzierten Kopfball von Knappmann konnte Dominik Kisiel zwar noch abwehren, doch Denis Wolf war zur Stelle und staubte zum 1:0 ab (6. Minute).

Der Schock des frühen Gegentors war noch gar nicht verarbeitet, da hieß es bereits 2:0. Nach einem Freistoss von rechts schraubte sich Benjamin Halstenberg in die Luft und erzielte mit dem Kopf das zweite Havelser Tor (10.).

Die Gastgeber hatten damit aber noch lange nicht genug. Wann immer sie im Ballbesitz waren, wurde schnell nach vorne gespielt. Dabei nutzten die Havelser konsequent die Räume und sie hatten auch das nötige Glück. Erhan Yilmaz gönnte sich mal einen Volleyschuss und traf zum Entsetzen der gut 100 mitgereisten und während des ganzen Spiels lautstarken Oldenburger Fans zum 3:0 (15.).

Es dauerte bis zur 18. Minute, ehe die Blauen ihrerseits zum ersten Mal aufs Tor der Gastgeber schossen. Ein Freistoß von Florian Stütz segelte allerdings deutlich über das Gebälk. Auf der anderen Seite wurde es weiterhin bei fast jedem Angriff gefährlich. Immer wieder segelten Flanken in den Strafraum, wo Wolf (20.). und Knappmann (23.) freistehend zum Abschluss kamen, das vierte und fünfte Tor allerdings nicht markierten. Zum Glück für den VfB, der mit dem 0:3 zur Pause gut bedient war.

Es spricht für die Mannschaft, dass sie nach dem Wechsel durchaus bemüht war, sich Chancen zu erarbeiten. Die Blauen hatten jetzt ein deutliches optisches Übergewicht. Havelse zog sich tief in die eigene Hälfte zurück, wollte sichtlich nur noch mit Kontern Gefahr entwickeln. Diese Taktik allerdings ging auf. Denn die einzige echte Torchance hatten in der zweiten Halbzeit die Havelser. Knappmann, der zwar nicht viele Wege machte, aber immer anspielbar war und die Bälle für seine Mitspieler klug verteilte, hatte Hilal El-Helwe geschickt, doch der verfehlte das Oldenburger Tor knapp (75.).

Der VfB seinerseits versuchte es immer wieder mit hohen, langen Bällen, sorgte angesichts der kopfballstarken Abwehr der Gastgeber damit aber nicht für Gefahr. Im Verlauf des Spiel brachte Predrag Uzelac mit Christopher Braun, Pascal Steinwender und Dominic Volkmer zwar frische Kräfte, doch auch sie konnten sich nicht mehr in Szene setzen.

Zahlen, Daten & Fakten

TSV Havelse: Alexander Meyer-Schade – Yanik Strunkey, Benjamin Halstenberg, Pascal Gos, Daniel Degner (64. Denis Kina) – Deniz Tayar (82. Noah Plume), Daniel Hintzke – Hilal El-Helwe, Denis Wolf (68. Maurice Maletzki) – Erhan Yilmaz, Christian Knappmann
Trainer: Christian Benbennek

VfB Oldenburg: Dominik Kisiel – Franko Uzelac, Moritz Steidten, Marius Winkelmann, Shaun Minns, Florian Stütz (84. Dominik Volkmer), Jonas Erwig-Drüppel, C. Mohamed Aidara, Alessandro Ficara (69. Christopher Braun), Pierre Merkel (69. Pascal Steinwender), Kiala Makangu Kifuta
Trainer: Predrag Uzelac

Tore: 1:0 Denis Wolf (6.); 2:0 Deniz Tayar (11.); 3:0 Erhan Yilmaz (15.)

Schiedsrichter/in: Johann Pfeifer (Schwalbe Tündern) – Assistenten: Benjamin Lindner (SV Altencelle), Daniel Harting (SV Eintracht Afferde 06)
Zuschauer: 586

Gelbe Karte: Erhan Yilmaz (7.) / Christopher Braun (6.)

Impressionen

 

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