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RegionalligaGlückloser VfB verliert erneut

22. Februar 2015
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Der VfB Oldenburg hat das Siegen zurzeit offenbar verlernt. Vor 1.199 Zuschauern unterlagen die Blauen gegen den VfB Lübeck mit 0:1. Stefan Richter sorgte mit einem Distanzschuss gut eine Viertelstunde vor Schluss für die Entscheidung.

Die Kommentare der Trainer machten deutlich, wie ungerecht Fußball manchmal sein kann. Während Denny Skwierczynski seiner Mannschaft eine ihrer schwächsten Saisonleistungen attestierte, aber dennoch über das ganze Gesicht grinsen konnte, war Predrag Uzelac natürlich total enttäuscht. „Es ist brutal. Wir müssen in der ersten Halbzeit schon vier, fünf Tore machen. Die Chancen haben wir gehabt. Die Jungs sind sehr präsent gewesen, haben Zweikämpfe gewonnen. Auch in der zweiten Halbzeit haben wir so weitergemacht. So zu verlieren ist sehr, sehr bitter“, haderte er nach dem Schlusspfiff mit dem Ergebnis.

In der Tat präsentierten sich die Oldenburger im Vergleich zum 0:3 beim TSV Havelse deutlich stärker und hatten, im Gegensatz zu den sehr defensiven Gästen, auch ihre Möglichkeiten. Doch selbst aus klarer Position wollte der Ball nicht ins Tor, während die Gäste einmal trocken abzogen und jubeln durften.

Predrag Uzelac hatte seine Startformation auf mehreren Positionen verändert. Erstmals in dieser Saison saß Pierre Merkel nur auf der Bank. Auch Shaun Minns, in der Vorwoche als linker Verteidiger aufgeboten, musste anfangs zuschauen. Dafür stand Thorsten Tönnies nach seiner Knieverletzung endlich wieder auf dem Rasen, auch Miguel Canizales war wieder fit.

Auch taktisch hatte der VfB-Trainer eine deutliche Veränderung vorgenommen. Die Oldenburger agierten im 4-2-3-1-System. Kifuta Kiala Makangu spielte ganz vorne und wurde in seinen offensiven Bemühungen von Alessandro Ficara, Mo Aidara und Jonas Erwig-Drüpel unterstützt. Florian Stütz und Marius Winkelmann sicherten ab, Moritz Steidten wiederum verteidigte neben Franko Uzelac.

Bereits nach vier Minuten hätte Mo Aidara dem Spiel einen ganz anderen Verlauf geben können, doch er verfehlte das Tor aus der Distanz knapp. Die Oldenburger waren klar tonangebend, drängten Lübeck zurück und erspielten sich weitere Möglichkeiten. Doch den Blauen klebt offenbar das Pech am Fuß. Vor allem der sehr emsige Aidara tauchte immer wieder gefährlich vor dem Lübecker Gehäuse auf. Von Erwig-Drüpel angespielt, scheiterte er in der 24. Minute am starken Torhüter Jonas Toboll.

Dennoch, die Oldenburger machten Druck und hätten nach einem feinen Solo von Ficara erneut in Führung gehen können. Der kleine Italiener legte gekonnte für Aidara auf, der jedoch in Rücklage geriet und über das Tor schoss (34.). Drei Minuten später scheiterte Ficara dann selbst an Toboll.

Nach dem Wechsel das gleiche Spiel. Diesmal war es Erwig-Drüpel, dem sich die Führung fast schon aufdrängte. Der VfB hatte einen Angriff über Ficara und Aidara abgeschlossen, so dass der ehemalige Regensburger freie Schussbahn hatte, doch Toboll brachte noch einen Fuß vor den Ball (50.).

Lübeck reagierte, brachte früh drei neue Spieler, ohne dass die Gäste ihre sehr defensive Haltung auch nur ansatzweise aufgaben. Selbst gefährliche Konter setzten die Marzipanstädter nicht, stattdessen schienen sie sich ganz darauf zu konzentrieren, hier mit einem 0:0 aus dem Spiel zu gehen.

Die Oldenburger mühten sich weiterhin, kamen jetzt aber kaum noch zu Abschlüssen. Hinzu kamen jetzt auch einige Härten. Winkelmann etwa wurde von Moritz Marheineke derart rüde umgesenst, dass der Lübecker mit der gelben Karte vom guten Schiedsrichter Dennis Senning noch bestens bedient war (65.). Predrag Uzelac reagierte, brachte jetzt Merkel für Erwig-Drüpel.

Damit nicht genug, denn kurz darauf lag der Ball im Tor, allerdings im Oldenburger. Stefan Richter hatte einfach mal abgezogen und getroffen (75.).

Doch das Glück und der VfB Oldenburg, sie wollen derzeit einfach nicht zueinander finden. Als hätte der Rückstand das blau-weißen Seelenleben nicht schon genug belastet, setzte es noch einen personellen Nackenschlag. Der sehr einsatzfreudige Kifuta wurde von einem Lübecker mit hartem Körpereinsatz auf die Laufbahn geschickt, stürzte dort derart unglücklich, dass er mit einem Verdacht auf eine Schultereckgelenksprengung ausgewechselt werden musste (81.). Mit Nils Laabs und Shaun Minns, der Aidara ersetzte, sollten es jetzt neue Kräfte richten, doch auch sie konnten das Spiel nicht mehr drehen.

Dass es bei den Oldenburgern zurzeit einfach nicht laufen will, wurde in den letzten Sekunden deutlich. Der Ball wurde jetzt hoch in den Strafraum gedroschen, in Richtung Tor verlängert und aus gut einem Meter Entfernung hätte Franko Uzelac ihn „nur“ noch irgendwie über die Linie drücken müssen. Doch wer die 90 Minuten zuvor erlebt hatte, dem war klar, dass eben selbiges dem jungen Innenverteidiger nicht gelingen würde. Es blieb beim 0:1 und jeder Menge Frust.

Zahlen, Daten & Fakten

VfB Oldenburg: Dominik Kisiel – Florian Stütz, Franko Uzelac, Moritz Steidten, Maycoll Canizales-Smith – Jonas Erwig-Drüppel (72. Pierre Merkel), C. Mohamed Aidara (81. Shaun Minns), Marius Winkelmann, Thorsten Tönnies – Alessandro Ficara, Kiala Makangu Kifuta (81. Nils Laabs)
Trainer: Predrag Uzelac

VfB Lübeck: Jonas Toboll – Dennis Voß, Dennis Wehrendt, Moritz Marheineke, Arnold Suew (66. Marvin Thiel) – Sven Theißen, Kevin Wölk (57. Aleksander Nogovic), Tomek Pauer (57. Marcello Meyer), André Senger – Stefan Richter, Henrik Sirmais
Trainer: Denny Skwierczynski

Tore: 0:1 Stefan Richter (73.)

Schiedsrichter/in: Dennis Senning (SC Marklohe) – Assistenten: Benjamin Buth (Nikolausberger SC), Eddy Schindler (TSV Luthe)
Zuschauer: 1199

Gelbe Karte: Florian Stütz (6.), Jonas Erwig-Drüppel / Moritz Marheineke (3.), Henrik Sirmais (2.), Dennis Wehrendt (4.)

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