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RegionalligaWieder kein Sieg

15. März 2015
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Der VfB Oldenburg wartet weiterhin auf den ersten Sieg nach der Winterpause. Gegen das Schlusslicht der Regionalliga Nord, FT Braunschweig, kam die Mannschaft von Predrag Uzelac nicht über ein 0:0 hinaus.

Die Vorzeichen waren allerdings gut. Uzelac standen außer dem gelb-rot gesperrten Mo Aidara alle Spieler zur Verfügung und deshalb entschied sich der Trainer für eine taktische Variante im 4-2-3-1-System. Durch den Ausfall von Aidara rückte Florian Stütz ins offensive Mittelfeld vor. Neben ihm sollten Ficara und Erwig-Drüppel für Impulse sorgen. Als einzige Spitze begann Kiftua. Steidten und Winkelmann bildeten das defensive Mittelfeld. Die Vierkette setzte sich aus Canizales, Tönnies, Uzelac und Plendiskis zusammen.

Der VfB begann druckvoll und zeigte von Beginn an Weg, dass sie das Spiel heute unbedingt gewinnen wollten. Den ersten Torschuss der Partie sahen die nur 165 Zuschauer bereits in Minute drei. Kifuta hatte aus 18 Metern abgezogen. Der Ball flog allerdings über das Tor von Reck, Sohn von Torwart-Legende Oliver Reck.

In der 10.Minute bejubelten die gut 60 mitgereisten Oldenburger das vermeidliche 0:1 durch Thorsten Tönnies. Nach einer Ecke von Stütz faustete FT-Keeper Reck den Ball genau vor die Füße von Tönnies. Der reagierte schnell und beförderte den Ball ins Tor. Schiedsrichter Palchikov wollte aber ein Foul am Torwart erkannt haben und entschied auf Freistoß für Braunschweig. So war es nichts mit einer Wiederholung des Hinspiels, in dem Tönnies sogar zweimal getroffen hatte.

Nach einer guten Viertelstunde waren die Rollen klar verteilt. Der VfB dominierte das Spiel, konnte sich gegen komplett defensiv eingestellte Gastgeber aber keine zwingenden Torchancen erspielen.

Wenn aus dem Spiel nichts geht, dann vielleicht nach Standardsituationen. In der 23.Minuten hatten die VfB-Fans den Torschrei schon auf den Lippen, doch Kifuta schob den Ball nach einer guten Ecke von Stütz knapp am linken Pfosten vorbei.

Der Wille beim VfB war deutlich spürbar. Es mangelte aber an der entscheidenden Idee.

Es musste also wieder ein Standard her, um für Gefahr zu sorgen. Nach einer zunächst abgewehrten Ecke, kam der Ball zu Kifuta, der diesen geschickt an Reck vorbei ins Tor beförderte. Doch wieder wurde der Treffer nicht anerkannt. Der Assistent hatte die Fahne gehoben und auf Abseits entschieden. Diese Entscheidung wäre durchaus richtig gewesen, hätte Ficara ins Spielgeschehen eingegriffen. Der kleine Techniker blieb aber weg und ließ Kifuta den Vortritt. Es half alles nichts. Der Treffer zählte nicht und der VfB musste weiterhin auf ein Erfolgserlebnis warten.

Bis zur Pause passierte dann nicht mehr viel. Steidten verpasste einen guten Pass von Winkelmann noch knapp.

Nach der Pause ging der VfB erneut in die Offensive. Direkt nach Wiederanpfiff ging Kifuta bis zur Grundlinie durch und brachte den Ball scharf in die Mitte. Dort fehlte aber der notwendige Abnehmer.

Der VfB machte weiter Druck. Erwig-Drüppel brachte eine Flanke von der rechten Seite hoch in den Strafraum. An der Strafraumkante kam Stütz frei zum Schuss und beförderte den Ball volley direkt auf das Tor. Leider flog die Kugel auch direkt auf Reck, der den wuchtigen Schuss entschärfen konnte.

Mit zunehmender Spieldauer verflachte die Partie zunehmend. Von den Gastgebern war bis hier hin nichts zu sehen. Nach knapp einer Stunde zeigten sich dann, mit großer Unterstützung des VfB, doch vor dem Tor. Und in dieser Situation hatten die Blauen Glück, dass es beim 0:0 blieb. Kisiel spielte Steidten den Ball unglücklich in den Rücken. Die Braunschweiger schalteten schnell und kamen zum Abschluss, zielten aber am Tor vorbei. Die VfB-Fans hatten sich von dieser Situation noch nicht ganz erholt, da konnte Braunschweig erneut auf das Tor schießen. Der Ball flog dieses Mal aber weit am Gehäuse von Kisiel vorbei.

Uzelac brachte nach knapp 65 Minuten Pierre Merkel für Ficara. Merkel rückte direkt ins Sturmzentrum, konnte sich in den verbleibenden knapp 25 Minuten aber keine richtige Tormöglichkeit erspielen. Kifuta rückte für Ficara auf die rechte Außenbahn.

Die nächste Chance gehörte aber wieder den Freien Turnern. In der 68. Minute wurde eine Flanke der Gastgeber länger und länger und senkte sich auf die Latte. Kisiel wäre ohne Chance gewesen.

In der Schlussviertelstunde versuchte der VfB es dann erneut mit langen Bällen. Die Bälle wurden aber mit schöner Regelmäßigkeit von der Braunschweiger Defensive abgefangen. Da half es auch nichts, dass mit den eingewechselten Laabs und Merkel zwei kopfballstarke Spieler auf dem Feld standen. Die Zuspiele waren einfach nicht gut genug.

Und so kam es, wie es kommen musste. Pünktlich beendete der Schiedsrichter die Partie. Die Spieler des VfB ließen enttäuscht die Köpfe hängen.

Durch das Unentschieden und die Ergebnisse der anderen Mannschaften bleibt der VfB weiterhin auf Platz 13. Der Abstand zu den Abstiegsrängen beträgt weiterhin vier Punkte.

Zahlen, Daten & Fakten

FT Braunschweig: Daniel Reck – Marco Behrens, Marvin Fricke, Hendrik Neumann, Rick Kaupert, Mats Neumann, Stefan Riedel, Julian Eggers (33. Nils Gehde), Julian Bräunig, Ersin Arayici (46. Maximilian Agge), Philipp Stucki
Trainer: Uwe Walther

VfB Oldenburg: Dominik Kisiel – Thorsten Tönnies, Franko Uzelac, Karlis Plendiskis, Maycoll Canizales-Smith – Moritz Steidten, Marius Winkelmann (83. Nils Laabs) – Alessandro Ficara (66. Pierre Merkel), Florian Stütz, Jonas Erwig-Drüppel (83. Marcel Gottschling) – Kiala Makangu Kifuta
Trainer: Predrag Uzelac

Tore: Fehlanzeige

Schiedsrichter/in: Viatcheslav Paltchikov

Zuschauer: 165
Gelbe Karte: Marco Behrens (9.), Rick Kaupert (3.) / Florian Stütz (7.)

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