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RegionalligaErfolgreiche Wolfsjagd

6. April 2015
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Der VfB Oldenburg kann doch noch gewinnen und wie! Vor 1.222 Zuschauern gingen die Blauen am Ostermontag erfolgreich auf „Wolfsjagd“ und legten dem VfL am Ostermontag drei Eier ins Nest. Pierre Merkel, Marcel Gottschling und Alessandro Ficara trafen beim hoch verdienten Sieg über den Tabellenführer.

Trainer Predrag Uzelac vertrauter jener Anfangsformation, die am Gründonnerstag so unglücklich gegen den VfL Osnabrück aus dem Krombacher-Niedersachsenpokal ausgeschieden war. Die Gäste, die aufgrund von Abstellungen einiger Spieler den Ausweichtermin erzwungen hatten, staunten nicht schlecht über einen sehr agilen, lauffreudigen VfB, der vor allem defensiv immer auf Ballhöhe war. Die taktischen Vorgaben des Trainers ähnelten denen gegen Osnabrück. Der VfB wollte aus einer sicheren Deckung heraus schnell umschalten und mit Kontern zum Erfolg kommen und das ging auch auf.

Bereits nach acht Minuten wirbelte der erneut beeindruckend gute Marcel Gottschling die Abwehr der Wolfsburger Profitruppe gehörig durcheinander, hatte dann noch ein Auge für den mitgelaufenen Pierre Merkel, der einmal mehr seine Torjägerqualitäten demonstrierte und trocken zur Führung traf. Das war natürlich ein Schock für die favorisierten Gäste, die einige Minuten benötigten, um ins Spiel zu kommen.

Dann allerdings hatten auch die Wölfe ihre erste Chance. Paul Seguin hatte abgezogen, in VfB-Torhüter Dominik Kisiel aber seinen Meister gefunden. Es war der Auftakt für eine durchaus brenzlinge Phase, in der das Spiel hätte zu Gunsten der Gäste kippen können. Doch Kisiel stand wie ein Fels in der Brandung, parierte in der 19. Minuten überragend einen Schuss von Onel Hernandez Mayea aus ganz kurzer Distanz und war auch sechzig Sekunden später, bei einem Kopfball von Bastian Schulz auf dem Posten.

Der VfB wackelte aber nur ganz kurz. Nach einer guten halben Stunde setzte Pierre Merkel den nächsten gefährlichen Konter, bekam aber nicht genug Druck in den Abschluss. Das sollte Marcel Gottschling besser gelingen. Ein überragender Pass von Franko Uzelac, genau in die Schnittstelle der Wolfsburger, diente dem schnellen Oldenburger als Vorlage für das 2:0 (39.). Drei Minuten später hätte Alessandro Ficara schon für die Entscheidung sorgen können, traf aus dem Lauf heraus aber „nur“ ans Außennetz. Dennoch wurden die Blauen für ihren beherzten und auch fußballerisch überzeugenden Auftritt mit viel Applaus in die Kabine verabschiedet.

Natürlich war damit zu rechnen, dass die Wolfsburger hoch motiviert aus der Pause kommen und alles tun würden, um das Spiel noch zu drehen. Doch diesmal war es der VfB, der das nächste Ausrufezeichen setzte. Das Spiel hatte gerade wieder begonnen, da lag der Ball nämlich erneut im Wolfsburger Kasten. Alessandro Ficara war flinker als sein Gegenspieler, ließ sich auch von Torhüter Patrick Drewes nicht irritieren und erhöhte auf 3:0 (46.).

Der Jubel im weiten Rund kannte jetzt natürlich keine Grenzen mehr. Selbst Predrag Uzelac eilte Richtung Eckfahne, um die dort feiernden Spieler zu beglückwünschen. In der Folge hatten die Gäste zwar ein optisches Übergewicht, echte Torchancen waren aber Mangelware.

Der VfB stand defensiv sehr stabil, weil die komplette Mannschaft weite Wege ging, um bei Ballbesitz des Gegners sofort zu attackieren und so den Spielaufbau zu stören. Das Konzept ging auf und die blau-weiße Freude wäre wohl grenzenlos gewesen, hätte nicht Pierre Merkel seine fünfte gelbe Karte kassiert. Darüber hinaus wurde der gute Gottschling nach 68 Minuten von einem Wolfsburger regelrecht aus dem Spiel getreten. Die letzte Chance der Blauen hatte vier Minuten vor Schluss Thorsten Tönnies, der allerdings Patrick Drewes nicht überlisten konnte. Das war jedoch nur noch eine Randnotiz, denn die Oldenburger feierten schon kurz darauf ihren hoch verdienten Erfolg.

Stimmen zum Spiel

Thomas Brdaric: Wir haben den VfB nicht unterschätzt, im Gegenteil. Die Mannschaft war sehr gut vorbereitet, aber es war für uns, als technisch starke Mannschaft auf dem schweren Boden nicht einfach. Da kann man keinen Fußball zelebrieren. Außerdem hat der VfB es gut gemacht. Wir hatten die Hoffnung, in der kurzen Phase, als wir Chancen hatten, nochmal ranzukommen, aber wir haben die Tore nicht gemacht. Der VfB hat dann sehr konzentriert gespielt und gut verteidigt. Der Sieg war verdient.

Predrag Uzelac: Wenn man 3:0 gegen Wolfsburg gewinnt, kann man nur zufrieden sein. Wir haben es schon gegen Osnabrück überragend gemacht und heute wieder. Allerdings haben wir heute unsere Chancen genutzt. Drei Chancen, zwei Tore, das war sehr wichtig. Die Mannschaft hat das kämpferisch sehr gut gemacht, in vier Tagen zwei so starke Spiele abzuliefern war nicht einfach. Die drei Punkte waren wichtig, aber wir haben noch acht Endspiele gegen den Abstieg.

Zahlen, Daten & Fakten

VfB Oldenburg: Dominik Kisiel – Christopher Braun, Franko Uzelac, Karlis Plendiskis, Thorsten Tönnies – C. Mohamed Aidara, Florian Stütz – Jonas Erwig-Drüppel (83. Shaun Minns), Marcel Gottschling (69. Marius Winkelmann), Alessandro Ficara – Pierre Merkel (80. Nils Laabs)
Trainer: Predrag Uzelac

VfL Wolfsburg II: Patrick Drewes – Marvin Kleihs, Bjarne Thoelke, Moritz Sprenger, Sasa Strujic (80. Pascal Borowski) – Bastian Schulz – Dennis Strompen (46. Amin Affane), Paul Seguin, Robert Herrmann – Sebastian Stolze (66. Albion Avdijaj), Onel Hernandez
Trainer: Thomas Brdaric

Tore: 1:0 Pierre Merkel (8.); 2:0 Marcel Gottschling (40.); 3:0 Alessandro Ficara (47.)

Schiedsrichter/in: Henrik Bramlage (VfL Oythe) – Assistenten: Christian Hoyer (SV Dreye), Felix Heuer (TuS Heidkrug)
Zuschauer: 1222

Gelbe Karte: Pierre Merkel (5., gesperrt) / Sasa Strujic (2.), Amin Affane (3.), Paul Seguin (6.)

Impressionen

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