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RegionalligaVfB punktet in der Heide

12. April 2015
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Ein Punkt war vor dem Anpfiff das Minimalziel und das hat der VfB Oldenburg im Spiel beim Lüneburger SK erreicht. 808 Zuschauer sahen eine kampfbetonte Begegnung, aber letztlich keine Tore.

VfB-Trainer Predrag Uzelac hatte jene Elf aufgeboten, die in der Vorwoche gegen den VfL Wolfsburg auf ganzer Linie überzeugt hatte. Allein der gesperrte Pierre Merkel fehlte. Der Torjäger wurde von Nils Laabs ersetzt. Auf einem Platz, nur entfernte Ähnlichkeit mit einem schön zu bespielenden Fußballuntergrund hat, begannen beide Mannschaften abwartend. Dabei dürfte auch die große Bedeutung der Partie eine Rolle gespielt haben, denn angesichts der engen Situation im letzten Tabellendrittel galt für die Protagonisten natürlich „verlieren verboten“.

Folgerichtig dauerte es relativ lange, ehe die Zuschauer die erste Torchance erlebten und die hatte der VfB in Person von Marcel Gottschling. Nach einem Fehler in der Lüneburger Deckung tauchte der Oldenburger frei vor Torhüter Tobias Braun auf, konnte diesen aber nicht überwinden (17. Minute). Das hätte eigentlich die Führung für die Blauen sein müssen und dem Spiel fraglos einen ganz anderen Verlauf gegeben.

Nur eine Minute später stand Braun abermals im Mittelpunkt. Rustikal war der Torhüter bei einer Abwehraktion gegen Alessandro Ficara eingestiegen und der eine oder andere Zuschauer hätte einem Elfmeterpfiff sicher zugstimmt. Schiedsrichter Julian Lüddecke ließ allerdings weiterspielen.

Es dauerte stattliche 23 Minuten, ehe die Gastgeber ihrerseits ein erstes offensives Zeichen setzten. Hedon Selishta hatte von der rechten Seite zu Björn Schlottke gepaßt, dessen allerdings harmlosen Schuss der aufmerksame VfB-Torhüter Dominik Kisiel fangen konnte.

Im zunehmenden Spielverlauf sollte die Begegnung zwar spannend bleiben, aber spielerisch nicht wirklich besser werden. Dafür ging es deutlich ruppiger zu. Vor allem die Lüneburger ließen diesbezüglich keine Fragen offen, gingen rustikal zuwerke und wurden für ihr Tun wiederholt mit der gelben Karte bestraft. Eine echte Torchance hatte der LSK dann allerdings auch noch. Ali Moslehe zog aus zentraler Position trocken ab und verfehlte das Oldenburger Tor nur ganz knapp, weil ein VfBer das Spielgerät noch zur Ecke abfälschen konnte (36.).

Lüneburgs Trainer Elard Ostermann reagierte auf die ruppige Gangart seiner Schützlinge und zog zweimal die personelle Notbremse. Die mit Gelb verwarnten und vom Schiedsrichter deutlich ermahnten Oliver Ioannou und Noel Below durften in der zweiten Halbzeit nicht länger Dienst tun und wurden durch Marco Schumann und Linus Büchler ersetzt. Predrag Uzelac dagegen verzichtete in der Pause auf einen Wechsel.

Am Spiel selbst änderte sich wenig. Beide Mannschaften spielten vor allem lange Bälle in die Spitze. Viel anderes war auf dem wahrlich schwer zu bespielenden Grün auch nicht möglich. Allerdings machten die Lüneburger das fortan immer besser. Schon unmittelbar nach dem Wiederanpfiff stand Kisiel dem Rückstand im Weg. Nach einem Freistoß kam Matti Grahle aus kurzer Distanz zum Abschluss, aber nicht am Oldenburger Torhüter vorbei. Im Gewühl brachte schließlich Muhamed Alawie eine Hand an das Spielgerät und wurde dabei vom Schiedsrichter ertappt. Es blieb also torlos.

Die Gastgeber machten Druck, der VfB konterte und haderte nach einer Stunde mit dem Unparteiischen. Um eine Flanke von Chris Braun zu unterbinden, hatte Büchler es Alawie gleich getan, stand dabei allerdings nicht im Oldenburger, sondern im eigenen Strafraum. Der eigentlich zwingende Elfmeterpfiff blieb aber aus.

Im Gegenzug haderten dann die LSK-Anhänger mit dem Schiedsrichter. Diesmal wollten sie ein Handspiel von Nils Laabs erkannt haben und erneut blieb der Elfmeterpfiff aus. In der nächsten Szene hatten die Hausherren dann Glück. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld kam Franko Uzelac nicht ganz hinter den Ball, sonst hätte es durchaus 0:1 heißen können (71.).

Zugegeben, das wäre eine schmeichelhafte Führung gewesen, denn es waren die Lüneburger, die viel Druck aufbauten und jetzt auch mehr vom Spiel hatten. Die bis dahin größte Möglichkeit zur Führung legte Moslehe für Selishta auf, der aus spitzem Winkel jedoch am ganz stark reagierenden Kisiel scheiterte (72.).

Predrag Uzelac unterbrach die Lüneburger Drangphase mit einem Wechsel. Für Nils Laabs kam nach 75 Minuten Kifuta Kiala Makangu ins Spiel. Kurz darauf brachte der VfB-Trainer dann noch Kevin Samide für Jonas Erwig-Drüpel und der so lange verletzte Mittelfeldspieler wäre fast zum Pechvogel des Spiels geworden. Nach einer Ecke von Ficara hatten die Gastgeber den Ball nach vorne geschlagen. Samide rutschte bei der Ballannahme aus, so dass der LSK mit drei Spielern kontern konnte. Florian Stütz allerdings verhinderte einen Rückstand, drängte den eingewechselten Mazan Moslehe gekonnt ab (81.).

Noch einmal sollten die Oldenburger zittern müssen. In der Schlussminute hatte die LSK-Abwehr erneut mit einem langen Ball geklärt, der wiederum landete allerdings bei Muhamed Alawie. Der bullige Ex-Oldenburger setzte sich im Duell gegen Moritz Steidten durch, der für Karlis Plendiskis ins Spiel gekommen war, zielte dann aber am Tor vorbei.

„Es war auf diesem Platz unglaublich schwer Fußball zu spielen. Marcel Gottschling hätte heute der Türöffner sein können. Schade, dass er seine Chance in der ersten Halbzeit nicht nutzt. Ich denke, mit einer Führung hätten wir uns leichter getan. So müssen wir aber mit einem Punkt auch zufrieden sein“, erklärte VfB-Sportleiter Julian Lüttmann nach dem Spiel.

Zahlen, Daten & Fakten

Lüneburger SK Hansa: Tobias Braun – Noel Below (46. Marco Schuhmann), Matti Grahle, Jannis Opalka, Patrick Posipal, Stefan Wolk, Oliver Ioannou (46. Linus Büchler), Björn Schlottke (71. Mazan Moslehe), Ali Moslehe, Hedon Selishta, Muhamed Alawie
Trainer: Elard Ostermann

VfB Oldenburg: Dominik Kisiel – Christopher Braun, Franko Uzelac, Karlis Plendiskis (61. Moritz Steidten), Thorsten Tönnies – Florian Stütz, C. Mohamed Aidara – Jonas Erwig-Drüppel (78. Kevin Samide), Marcel Gottschling, Alessandro Ficara – Nils Laabs (68. Kiala Makangu Kifuta)
Trainer: Predrag Uzelac

Tore: Fehlanzeige

Schiedsrichter/in: Julian Lüddecke (SF Ahlum) – Assistenten: Florian Cacalowski (TSV Semmenstedt), Nicolai Rühmann (FC Pfeil Broistedt)
Zuschauer: 808

Gelbe Karte: Björn Schlottke (2.), Noel Below (11.), Oliver Ioannou (5., gesperrt), Jannis Opalka (6.) / Karlis Plendiskis (2.)

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