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RegionalligaVfB macht Klassenerhalt perfekt

9. Mai 2015
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Fußballer, Verantwortliche, Fans und Freunde des VfB Oldenburg können sich ab sofort entspannen. Mit einem 1:1 beim BSV Rehden haben die Blauen den Klassenerhalt in der Regionalliga vorzeitig perfekt gemacht. Zudem profitierten die Oldenburger von einem 3:0 der U23 von Hannover 96 über den Goslarer SC, der den VfB jetzt nicht mehr einholen kann.

Vor 600 Zuschauern, darunter gut 150 erfreulich sangesfreudigen Oldenburgern, hatte Alessandro Ficara den VfB mit einem Traumtor in Führung gebracht. Moses Lamidi gelang in der Schlussphase aber noch der verdiente Ausgleich.

Im Vergleich zur Vorwoche hatte VfB-Trainer Predrag Uzelac seine Mannschaft umgestellt. Marcel Gottschling wurde im Mittelfeld durch Kevin Samide ersetzt, der erstmals nach langer Zeit wieder von Anfang an spielen durfte und seine Aufstellung durch einen guten Auftritt rechtfertigte. Bei den Gastgebern, die sich im Winter mit drei ehemaligen Oldenburgern verstärkt hatten, stand aus diesem Trio lediglich Malte Grashoff auf dem Platz. Paul Kosenkow und Serhan Zengin hingegen saßen auf der Bank.

Die Anfangsphase in einer sehr kampfbetonten Begegnung gehörte dem VfB, der trotz starken Gegenwinds sofort Druck aufbaute und sich früh dafür belohnte. Nach einem Freistoss von Miguel Canizales zog Alessandro Ficara humorlos und präzise ab und traf aus der Distanz zum 0:1 (8. Minute). In der Folge wurde es zunehmend ruppiger, weil vor allem die anfänglich doch sehr enttäuschenden Gastgeber überhaupt kein Mittel fanden, um ins Spiel zu finden.

Der VfB musste sich allerdings den Vorwurf gefallen lassen, nicht mit letzter Konsequenz auf ein zweites Tor zu drängen. Defensiv allerdings standen die Oldenburger, wie schon seit Wochen, einmal mehr sehr sicher. Chancen für den BSV sind aus den ersten 45 Minuten nicht zu erwähnen, es gab schlicht keine. Dafür wurde das Spiel immer zerfahrener, weil die Gastgeber es immer wieder durch Fouls unterbrachen. Mit schöner Regelmäßigkeit fand sich neben Ficara auch der höchst umtriebige Samide häufig auf dem Rasen liegend wieder. Dass Schiedsrichter Dennis Krohn nicht einmal einen Ellenbogenstoß von Victor Pekrul gegen Samide mit der gelben Karte bestrafte, sorgte bei Predrag Uzelac nachhaltig für schlechte Laune.

Rehdens Trainer Alexander Keine reagierte auf die dürftige Leistung seiner Mannschaft mit einem effektiven Wechsel. Matthias Tietz kam zu Beginn der zweiten Halbzeit für Malte Grashoff ins Spiel und sollte fortan zum großen Antreiber seiner Mannschaft avancieren.

Die zweite Halbzeit sollte dann einen deutlich anderen Verlauf nehmen, als die ersten 45 Minuten. Während der VfB sein Tun darauf reduzierte, lange Bälle auf die einzige Spitze, Kifuta Kiala Makangu zu spielen, drängte Rehden mit Macht auf den Ausgleich. Nach dem Abpfiff hätte eigentlich Danny Arend von seinen Mitspielern und den BSV-Sympathisanten geherzt werden können, doch der Angreifer ließ gleich zwei gute Möglichkeiten ungenutzt. In der 53. Minute zielte er aus kurzer Distanz am langen Eck vorbei und eine gute Viertelstunde vor dem Abpfiff schlenzte er den Ball über das Tor.

Der VfB seinerseits hätte nach einer Stunde den Sack eigentlich zumachen müssen. Kifuta scheiterte allerdings an Torhüter Milos Mandic. Ein „Tor des Monats“ hätte wiederum ein toller Versuch von Franko Uzelac werden können. Der Innenverteidiger hatte gesehen, dass Mandic sehr weit vor seinem Tor stand und einen Freistoß noch in der eigenen Hälfte gedankenschnell abgeschlossen. Sein Schuss verfehlte das Tor allerdings knapp (75.).

Die Offensivbemühungen des VfB waren letztlich nicht erfolgreich. Die Oldenburger konnten vorne keinen Ball mehr festmachen, um so für Entlastung zu sorgen und das sollte sich rächen. Nach einer Kopfballverlängerung war Lamidi schneller als Canizales und Torhüter Dominik Kisiel, der sich zwar streckte, aber den Kopfball nicht mehr abwehren konnte (78.). Am Ende war der Ausgleich verdient, die Punkteteilung fraglos gerecht.

Stimmen zum Spiel

Alexander Kiene, Trainer BSV Rehden: Ich freue mich, dass wir uns mit dem Tor noch belohnt haben. In der ersten Halbzeit haben wir uns schwer getan. Beide Mannschaften haben sich neutralisiert und hatten keine Spielkontrolle. Das Tor spielte dem VfB natürlich in die Karten, weil die Oldenburger sehr defensiv und destruktiv aufgetreten sind. In der zweiten Halbzeit haben wir den Druck erhöht und durch Tietz für Belebung gesorgt. Durch die klaren Chancen von Arend hätten wir gewinnen müssen.

Predrag Uzelac, Trainer VfB Oldenburg: Das Ergebnis geht in Ordnung. In der ersten Halbzeit haben wir gar nichts zugelassen und waren die bessere Mannschaft, obwohl wir ohne fünf Stammspieler angetreten sind. In der zweiten Halbzeit haben wir zu wenig gemacht und beim Tor sehen wir schlecht aus. Ich bin glücklich mit dem Punkt. Es war eine schwere Saison, aber wir haben unser Ziel erreicht.

Julian Lüttmann, Sportlicher Leiter VfB Oldenburg:
Das ist ein verdienter Punkt. Ich hatte vorher schon ein 1:1 getippt, damit können wir sehr gut leben. Die Mannschaft hat sich reingehauen, ich denke das geht so auch in Ordnung. Ich bin froh, dass wir den Klassenerhalt jetzt sicher haben.

Zahlen, Daten & Fakten

BSV Rehden: Milos Mandic – Viktor Pekrul (70. Paul Kosenkow), Jeff Gyasi, Michael Wessel, Kresimir Matovina – Malte Grashoff (46. Matthias Tietz), Marcel Stutter – Moses Lamidi, Kevin Artmann, Danny Arend – Abu Bakarr Kargbo

VfB Oldenburg: Dominik Kisiel – Thorsten Tönnies, Karlis Plendiskis, Franko Uzelac, Maycoll Canizales-Smith – Christopher Braun, Marius Winkelmann – Jonas Erwig-Drüppel, Alessandro Ficara (74. Tobias Ahrens), Kevin Samide (84. Marcel Gottschling) – Kiala Makangu Kifuta (75. Nils Laabs)

Tore: 0:1 Alessandro Ficara (8.); 1:1 Moses Lamidi (78.)

Schiedsrichter/in: Dennis Krohn (TSV Reinbek) – Assistenten: Markus von Glischinski (SC Eilbek), Martin Pfefferkorn (SC Urania)
Zuschauer: 600

Gelbe Karte: Jeff Gyasi (5., gesperrt), Moses Lamidi (3.) / –

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