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RegionalligaNiederlage im letzten Heimspiel

17. Mai 2015
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Der VfB Oldenburg hat sich mit einer Niederlage von seinen Fans verabschiedet. Vor 1.028 Zuschauern unterlagen die Blauen im letzten Heimspiel der Saison der U23 des FC St. Pauli mit 0:3. Es war ein verdienter Sieg der Gäste, denn der VfB konnte nicht an die guten Leistungen der letzten Spiele anknüpfen.

Auf mehreren Postionen hatte Predrag Uzelac seine Mannschaft im Vergleich zu den letzten Spielen verändert. Erstmals seit langer Zeit durfte Shaun Minns beginnen. Im Tor stand diesmal Sandro Dörner an Stelle des verletzten Dominik Kisiel. Auch Nils Laabs und Kevin Samide sowie Mo Aidara durften von Anfang an ran.

Das Spiel hätte fraglos einen anderen Verlauf genommen, wäre das Glück den Blauen in der sechsten Minute etwas zuträglich gewesen. Nach einer Ecke war Franko Uzelac mit dem Kopf zur Stelle, doch ein Paulianer konnte auf der Linie klären. Beinahe im Gegenzug hieß es dann 0:1. Nach einem zu kurz geklärten Ball fasste sich Yannick Deichmann ein Herz und zog aus vollem Lauf ab. Kann man mal machen, denn der „Strahl“ schlug für Dörner unhaltbar im Tor ein (9. Minute).

Der Gegentreffer war einer mit Wirkung, denn in den Folgeminuten ging bei den Gastgebern so ganz viel nicht zusammen. Die Gäste indes spielten durchaus gefällig nach vorne. Bei Ballbesitz wurde schnell umgeschaltet und demzufolge hatte St. Pauli auch Möglichkeiten. Sebastian Jakubiak allerdings zielte in der 16. Minute am Tor vorbei.

Der VfB wollte, doch man konnte sich des Eindrucks nicht erwehren, dass heute die Beine schwer waren, offenbar auch zu schwer. Die Mannschaft fand einfach keinen Rhythmus, obwohl die Spieler ihre Positionen wechselten. Hinzu kam auch eine ordentliche Portion Pech. Der sehr engagierte Alessandro Ficara hatte gedanklich schon zum Torjubel angesetzt, da konnte Tjorben Uphoff seinen Schuss noch mit dem Kopf von der Linie holen (36.). Im direkten Gegenzug sah sich dann Kevin Samide genötigt, ein taktische Foul zu begehen, um den Paulianer nicht entwischen zu lassen. Gefährlich wurde es dennoch, weil Angelo Langer beim fälligen Freistoß derart wuchtig gegen den Ball treten sollte, dass dieser sich zu einem Kurzbesuch beim Lattenkreuz entschied.

Die Vorentscheidung in Form des 0:2 sollte aber kurz darauf dann doch folgen. Diesmal zielte Langer nämlich noch etwas genauer, hatte zudem Glück, dass sein Schuss abgefälscht wurde und in Form einer Bogenlampe im langen Eck landete. Auch hier war Sandro Dörner ohne Chance (42.).

Predrag Uzelac reagierte auf den Rückstand in der Pause mit zwei Wechseln. Florian Stütz und Jonas Erwig-Drüppel kamen für Kevin Samide und Shaun Minns ins Spiel und mit ihnen auch nochmal eine ordentliche Portion Schwung. Drei Minuten nach dem Wiederanpfiff traf Nils Laabs allerdings nur das Au0ennetz. Irgendwie wollte es heute nicht laufen, denn das Pech im Abschluss klebte den Oldenburgern im höchsten Maße lästig an den bunten Schluffen.

Nach einer Stunde dribbelte sich Christopher Braun filigran und von Szenenapplaus begleitet in den Gästestrafraum, doch auch er scheiterte am starken Torhüter Svend Brodersen. Eine Minuten später war für ihn dann Schluss. Marcel Gottschling war der letzte Joker des Oldenburger Trainers. Doch auch der stach diesmal nicht.
Mehr noch, die Gäste machte eine gute Viertelstunde vor dem Abpfiff schlicht Schluss mit den Oldenburger Bemühungen. Der eingewechselte Francis Onwuzo erhöhte auf 0:3, das Spiel war entschieden und selbst der Anschlusstreffer war heute nicht mehr drin.

Stimmen zum Spiel

Remigius Elert, Trainer FC St. Pauli: Natürlich sind wir hochzufrieden. Auswärts 3:0 bei der Mannschaft der Stunde, immerhin hat der VfB zuletzt 15 Punkte geholt. Der Sieg war nicht selbstverständlich. Auch unser Torhüter konnte sich auszeichnen, denn wir hatten schon das nötige Glück, etwa beim zweiten Tor. In der zweiten Halbzeit haben wir zum richtigen Zeitpunkt den dritten Treffer nachgelegt. Trotzdem war Oldenburg immer gefährlich und Sven Brodersen konnte sich auszeichnen.

Predrag Uzelac, Trainer VfB Oldenburg: Ein verdienter Sieg für St. Pauli. Sieben Spiele ungeschlagen, wir haben unter großem Druck gespielt, den Klassenerhalt geschafft. Heute hat die Spannung gefehlt, das hat man besonders in der ersten Halbzeit gemerkt. Es haben anfangs einige gespielt, die zuletzt weniger gespielt haben. Wenn wir nicht über die Grenze gehen, dann ist es schwer für uns. In den letzten Spielen haben wir es sehr gut gemacht. 42 Punkte sind unglaublich, dass man sie in dieser Saison braucht. Ich bin froh, dass die Saison jetzt bald zuende ist, denn es hat viel Kraft gekostet, besonders die letzten zwei Monate.

Zahlen, Daten & Fakten

VfB Oldenburg: Sandro Dörner – Christopher Braun (61. Marcel Gottschling), Franko Uzelac, Karlis Plendiskis, Maycoll Canizales-Smith, C. Mohamed Aidara, Thorsten Tönnies, Kevin Samide (46. Florian Stütz), Alessandro Ficara, Shaun Minns (46. Jonas Erwig-Drüppel), Nils Laabs

FC St. Pauli II: Svend Brodersen – Marian Kunze (65. Mustafa Zazai), Dennis Bergmann (79. Leon Neldner), Laurens Rogowski, Angelo Langer, Andrej Startsev, Tjorben Uphoff, Yannick Deichmann, Okan Kurt, Kwasi Okyere Wriedt (73. Francis Onwuzo), Sebastian Jakubiak

Tore: 0:1 Yannick Deichmann (9.); 0:2 Angelo Langer (45.); 0:3 Francis Onwuzo (76.)

Schiedsrichter/in: Nils Riedel (TuS Schwachhausen) – Assistenten: Simon Rott (TuS Komet-Arsten), Rudolf Ackermann (Tura Bremen)
Zuschauer: 1028

Gelbe Karte: Kevin Samide (3.), Alessandro Ficara (3.) / Kwasi Okyere Wriedt (3.)

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