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RegionalligaVfB beendet Saison siegreich

23. Mai 2015
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Der VfB Oldenburg hat sich erfolgreich aus der Regionalliga-Saison verabschiedet. Vor 1600 Zuschauern im Wilhelm-Langrehr-Stadion gewann die Mannschaft von Predrag Uzelac gegen die U23 von Hannover 96 mit 1:2.

Uzelac hatte seine Mannschaft im Vergleich zum letzten Heimspiel auf drei Positionen verändert. Samide, Minns und Laabs nahmen auf der Bank Platz. Dafür rückten Winkelmann, Stütz und Ahrens in die Startelf. Im Tor stand erneut der junge Sandro Dörner. Die Viererkette bildeten Braun, Uzelac, Plendiskis und Canizales. Davor räumten Aidara und Stütz ab. In der Offensive sollten Winkelmann, Ficara und Tönnies dafür sorgen, dass Tobi Ahrens in der Spitze die passenden Bälle bekommt.

Beide Fanlager sorgten im engen Wilhelm-Langrehr-Stadion lautstark für gute Stimmung, welche sofort auf die Akteure auf dem Rasen übersprang. Allem voran die Spieler des VfB Oldenburg gingen von Beginn an zur Sache. Mit frühem Pressing attackierten sie Hannover bereits in der eigenen Hälfte und unterbanden damit jeden Spielaufbau der Gastgeber. War der Ball dann erobert, ging es schnell nach vorne.

Es war also nicht verwunderlich, dass die erste Chance für den VfB nicht lange auf sich warten lassen sollte. Nach fünf Minuten brachte Florian Stütz einen Eckball hoch in den Strafraum. Uzelac stieg am höchsten, drückte den Ball aber am Tor der Hannoveraner vorbei.

Wie früh der VfB auf den ballführenden Spieler ging zeigte auch die Eckball-Statistik. Nach 10 Minuten stand bereits der dritte Eckball für den VfB auf dem Tablot.

Aus einer kompakten Defensive schaltete der VfB häufig schnell um, versuchte zu dem alle Situationen spielerisch zu lösen. Nach einer guten Viertelstunde hätte es dann brandgefährlich für das Tor der Gastgeber werden können. Der stark aufspielende Winkelmann hatte den Ball mit dem Außenrist perfekt in den Lauf des agilen Tobias Ahrens gepasst. Ahrens hatte bereits zum Sprint angezogen, da wurde er durch einen grellen Pfiff gestoppt. Der Assistent hatte irrtürmlich die Fahne gehoben und auf Abseits entschieden. Zum Ärger alle VfB-Anhänger war dies allerdings eine Fehlentscheidung. Ahrens stand deutlich nicht im Abseits. Es sollte aber die einzige Fehlentscheidung des starken Schiedsrichtergespanns um Hauptschiedsrichter Eric Müller bleiben.

Das Spielgeschehen verlagerte sich in den folgenden Minuten immer weiter in das Mittelfeld, ohne allerdings an Qualität zu verlieren. Der VfB versuchte es immer wieder im Eins-gegen-Eins, vergass aber den richtigen Zeitpunkt zum Abschluss zu suchen. Kam der Abschluss zum richtigen Zeitpunkt, stand meistens ein Hannoveraner im Weg oder Torwart Pinkernelle konnte den Ball entschärfen.

Die beste Möglichkeit zur Führung hatte Mo Aidara kurz vor der Pause. Auf der rechten Seite angespielt, ging Aidara in den Strafraum und zog freistehend ab. Der Schuss war aber deutlich zu hoch angesetzt und flog über den Querbalken. So ging es torlos in die Kabine.

Beide Mannschaften kamen personell unverändert zurück. Hannover schaltete zu Beginn der zweiten Hälfte allerdings einen Gang hoch und kam direkt nach Wiederbeginn zu einer guten Möglichkeit. Panagiotidis hatte sich am VfB-Strafraum durchgesetzt und aus gut 13 Metern abgezogen. Zum Glück für die Oldenburger traf er dabei den Ball nicht zu 100 Prozent, so dass das Spielgerät knapp am linken Pfosten vorbei ging.

Die Drangphase der Gastgeber wurde aber nach fünf Minuten gestoppt. Die Bewässerungsanlage auf dem Spielfeld hatte sich selbstständig gemacht und sorgte bei sommerlichen Temperaturen für eine kurze Abkühlung.

Die Bewässerungsanlage hatte ihren Dienst gerade wieder eingestellt, da erhöhte der VfB wieder den Druck und spielte sich mit guten Spielzügen vor das Tor von Hannover. Einzig beim Abschluss hatten sie kein Glück. Das auch die Gastgeber sich für die zweite Hälfte einiges vorgenommen hatten, wurde in der 55. Minute deutlich.

Stütz unterband einen Konter gute 25 Meter vor dem eigenen Tor. Schulze legte sich den Ball zurecht und jagdte den Ball mit einem gewaltigem Tritt in Richtung VfB-Tor. Sandro Dörner setzte zum Flug an und lenkte den Ball mit einer starken Parade gerade noch über die Latte. Bei dieser Glanzparade machte er allerdings auch ungewollt Bekanntschaft mit dem Pfosten und musste danach von Physio Kühne behandelt werden. Nach kurzer Behandlung ging es für ihn aber weiter.

Beide Mannschaften investierten eine Menge ist das Spiel. Dies kostet Kraft. Nach gut einer Stunde wechselte Uzelac aus. Der gute Tobias Ahrens ging vom Platz. Für ihn kam Marcel Gottschling. Ein Wechsel der noch folgen für den weiteren Spielverlauf haben sollte.
Gottschling fügte sich direkt gut ein und drang in den Hannoveraner Strafraum ein. Anstatt jedoch den Abschluss zu suchen, legte er den Ball noch einmal quer auf Ficara. Der kleine Italiener hatte gerade zum Schuss angesetzt, da rutschte sein Gegenspieler ihm unsanft in die Beine. Einen Elfmeter gab es in dieser Szene nicht. Ficaras Gegenspieler spielte klar den Ball.

Mit zunehmender Spieldauer verlagerte sich das Spiel immer mehr in die Hälfte von Hannover. Nach 71 Minuten hatte die VfB-Fans bereits zum Jubeln angesetzt, mussten dann aber entsetzt abbrechen. Ficara hatte sich auf der rechten Seite stark durchgesetzt und in die Mitte auf Aidara gepasst. Aidara kam unter Bedrängnis zum Abschluss, schob den Ball aber aus zwei Metern neben das Tor.

Nur eine Minute später machte es der VfB dann besser! Und wie! Winkelmann leitete im Mittelfeld einen Konter des VfB ein. Mit einem Pass auf die rechte Außenbahn schickte er Marcel Gottschling auf die Reise. Gegen Gottschling fand die Hannoveraner Defensive kein Mittel. So konnte er von der Grundlinie scharf in die Mitte passen, wo der mitgelaufene Winkelmann eiskalt einnetzte!

Die verdiente Führung für den VfB, der sich auch in den folgende Minuten nicht aus dem Konzept bring ließ und ab der Mittellinie die Räume geschickt eng machte.

In der 79.Minute kamen die 96er aber doch einmal vor das Tor des VfB. Prokoph wurde vor dem Strafraum nicht richtig angegriffen, ließ den Ball nach einem Anspiel einmal aufkommen und nagelt die Kugel aus guten 17 Metern in die Maschen. Sandro Dörner flog dabei vergeblich. Dieser Ball war nicht zu halten.

Dieses Tor war für beide Mannschaften das Signal zur Schlussoffensive. Mit offenem Visier setzten beide Mannschaften alles auf eine Karte und versuchten den Sieg zu erringen. In der 86. Minuten stieg Winkelmann nach einer Stütz-Ecke im Strafraum hoch und drückte die Kugel wuchtig in Richtung Tor. Auf der Torlinie köpft ein Hannoveraner den Ball aber gerade noch aus der Gefahrenzone.

Uzelac setzte noch einmal neue Akzente und brachte U23-Spieler Dennis Engel für Alessandro Ficara. Engel kam damit zu seinem Regionalliga-Debüt und sollte die letzten Minuten noch eine gute Leistung abliefern.

Über mehrere Stationen kam der Ball kurz vor Schluss zur Thorsten Tönnies. Auf der linken Seite setzte er sich stark durch, zog in die Mitte und schlenzte den Ball von der Strafraumgrenze mit ganz viel Gefühl in die rechte obere Ecke des Tores! Die Stimmung im VfB-Block explodierte! Der VfB hatte sich die erneute Führung mit einer starken Schlussoffensive erarbeitet. Es ging aber noch weiter. Trotz der Führung wollte der VfB noch mehr. Der mittlerweile eingewechselte Laabs vergab nur Minuten später das 1:3 als er nach einer Engel-Flanke aus vollem Lauf knapp neben das Tor schoss.

Danach war dann Schluss und die Mannschaft feierte mit den Fans einen versöhnlichen Saisonabschluss.

Zahlen, Daten & Fakten

Hannover 96 II: Marco Pinkernelle – Jannis Pläschke, Patrick Schwarz, André Hoffmann (60. Philipp Rusteberg), Philipp Blume – Yannik Schulze, Can Tuna, Tim Dierßen (72. Nikola Serra), Cimo-Patric Röcker – Roman Prokoph, Kevin Krottke (39. Alexandros Panagiotidis)
Trainer: Sören Osterland

VfB Oldenburg: Sandro Dörner – Christopher Braun, Franko Uzelac, Karlis Plendiskis, Maycoll Canizales-Smith – Marius Winkelmann, C. Mohamed Aidara – Florian Stütz, Tobias Ahrens (60. Marcel Gottschling), Thorsten Tönnies (88. Nils Laabs) – Alessandro Ficara (86. Dennis Engel)
Trainer: Predrag Uzelac

Tore: 0:1 Marius Winkelmann (71.); 1:1 Roman Prokoph (78.); 1:2 Thorsten Tönnies (88.)

Schiedsrichter/in:
Eric Müller (FC Union 60) – Assistenten: Yannick Rath (OT Bremen), Allen Chen (TuS Komet-Arsten)
Zuschauer: 1600

Gelbe Karte: Yannik Schulze (3.), Can Tuna (3.), Roman Prokoph (3.) / Marcel Gottschling (3.)

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