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RegionalligaVfB startet siegreich in die Saison

26. Juli 2015
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Ein strahlender Präsident, ein zufriedener Trainer, gut gelaunte Zuschauer und glückliche Spieler. Der Saisonstart des VfB Oldenburg ist rundum gelungen. Vor fast 1.500 Zuschauern siegten die Blauen gegen die U23 von Eintracht Braunschweig mit 2:1 und verdienten sich mit einer couragierten Leistung den Beifall der Fans.

Im Vergleich zum 5:1-Sieg beim TuS Lingen hatte Trainer Predrag Uzelac seiner Mannschaft auf einer Position verändert. An Stelle von Thomas Celik durfte diesmal Kamen Hadzhiev beginnen. Dabei wurde er allerdings nicht als Innenverteidiger, sondern im Mittelfeld aufgeboten. In der zentralen Verteidigung stand erneut der junge Dominic Volkmer an der Seite von Franko Uzelac. Marius Winkelmann dagegen agierte offensiver als in Lingen und ganz vorne sorgte Kifuta Kiala Makangu für Theater in der Abwehr der Eintracht.

Ein Konzept, das vom Erfolg gekrönt war, obwohl die Oldenburger ganz früh einen Nackenschlag verdauen mussten. Die Gäste, die ihren Co-Trainer Deniz Dogan als Spieler aufgeboten hatten, gingen bereits nach vier Minuten in Führung. Hadzhiev hatte einen Pass etwas zu kurz gespielt, Holtmann war gedankenschnell am Ball und ließ Oldenburgs Torhüter Dominik Kisiel keine Chance.
Natürlich musste jetzt befürchtet werden, dass die jungen Oldenburger Truppe einknicken könnte. Doch das Gegenteil war der Fall. Von den tollen Zuschauern früh unterstützt, rissen die Blauen das Geschehen an sich und kamen schnell zum Ausgleich. Kifuta, er mit großem Laufpensum begeisterte, war in den Strafraum gerauscht, hatte gegen Torhüter Engelhardt nachgesetzt, der beim Versuch, den Ball aus der Gefahrenzone zu schlagen, lediglich den Oldenburger von den Beinen holte. Elfmeter!

Alessandro Ficara schnappte sich die Kugel und traf unhaltbar zum 1:1 (13. Minute). Der Braunschweiger Torhüter sollte allerdings nicht nur in dieser Szene im Mittelpunkt gestanden haben. Fortan bekam er mehr zu tun, als ihm lieb gewesen sein dürfte. Zwar hatte der VfB immer auch mal wieder eine kleine Unachtsamkeit im Spiel, so dass auch die Gäste zu Chancen kamen, doch die besseren Möglichkeiten hatten die Blauen. Kifuta, aber auch der erneut starke Thorsten Tönnies brachten die Abwehr der Eintracht mehrfach in Verlegenheit. Dass in einem zunehmen ruppiger werdenden Spiel keine Tore mehr fielen, war letztlich auch ein Verdient beider Torhüter, wobei Engelhardt sich häufiger auszeichnen konnte.

Auch in der zweiten Halbzeit sollten die Zuschauer bestens unterhalten werden. Das war auch der engagierten Leistung des VfB geschuldet, der sich hier keineswegs mit einem Punkt zufrieden geben wollte. Die Oldenburger investierten viel, machten Meter und belohnten sich schließlich mit der Führung, die in der 52. Minute noch nicht wissen konnte, dass sie einmal als Siegtreffer in die Historie dieses Spiels eingehen würde.

Kifuta hatte den Ball im Mittelfeld erobert, zurück zu Kisiel gepaßt, der mit Schmackes einen langen Ball spielte, den schnellen Tönnies damit zum Sprint animierte und letztlich so das 2:1 auf den Weg gebracht hatte. Tönnies hatte im Strafraum nämlich den Blick für den Nebenmann in Person von Marius Winkelmann, der locker zum 2:1 traf.

Der nächste Höhepunkt war dann ein farbiger. Der bereits mit der gelben Karte belastete Kabashi versuchte sich rüde gegen Tönnies und kassierte dafür die zweite Verwarnung in Gelb. Statt weiter Dienst zu tun, durfte er vorzeitig duschen (66.). Dem Spiel war die Unterzahl der Eintracht aber nicht anzusehen. Die Gäste suchten immer wieder ihre Möglichkeiten, deren auch die Oldenburger einige hatten.

Am Ende musste dann natürlich gezittert werden, denn Verlustängste nahmen Raum in den Gedanken der Oldenburger ein. Trainer Predrag Uzelac blieb aber locker, brachte erst Laabs, später noch den wuchtigen Temin und den ballsicheren Kaissis und in der Summe waren diese Maßnahmen gewinnbringend. Es blieb letztlich beim 2:1, weil Braunschweig nicht mehr genug Druck entwickeln konnte und der VfB aus seinen guten Chancen keinen weiteren Treffer zustande brachte. Zufrieden waren die Oldenburger allesamt trotzdem.

Ein dickes Dankeschön gilt heute all jenen fleißigen Helferinnen und Helfern, die ihren Beitrag zu einem gelungen Start in die Saison geleistet haben. Erstmalig hat der VfB das Catering selbst übernommen und dafür, obwohl es die eine oder andere Startschwierigkeit gegeben hat, viel Lob bekommen. Eben das geht zurück an unsere Zuschauer, die heute für eine tolle Atmosphäre gesorgt haben.

Stimmen zum Spiel

Henning Bürger, Trainer Eintracht Braunschweig II: „Wir haben heute deutlich gemerkt was es heißt, mit ganzen jungen Spielern in der Regionalliga zu spielen. Sie müssen lernen mit der Spielweise im Herrenbereich umzugehen. Bei uns trainieren junge Spieler auch bei den Profis mit. Daher haben wir auch jede Woche eine andere Mannschaft auf dem Platz. Unser Ziel ist die Weiterentwicklung der Spieler und der Klassenerhalt.

Predrag Uzelac, Trainer VfB Oldenburg:
„Ich bin zufrieden! Das haben die Jungs heute wirklich gut gemacht. Meine Mannschaft hat mit viel Leidenschaft gespielt und 90 Minuten gekämpft. Wir haben nach dem Rückstand gut reagiert und uns ins Spiel zurückgekämpft. Der berechtige Elfmeter und das Tor von Winkelmann haben wir erzwungen. Es ist jetzt wichtig, auf dem Boden zu bleiben und Schritt für Schritt weiterarbeiten.“

Gerd Meyer, Vorstand Sport VfB Oldenburg: „Für eine junge Mannschaft ist es sehr schwer, nach so einem Fehler und dem daraus folgenden Rückstand zurückzukommen. Das hat sie aber wirklich gut gemacht. Großes Lob! Man hat das gesamte Spiel über gemerkt, dass sie die Zweikämpfe unbedingt gewinnen wollten. Für den Auftakt war das eine gute Leistung. Wir haben aber noch einige zu tun.“

Impressionen

Zahlen, Daten, Fakten

VfB Oldenburg: Dominik Kisiel – Dennis Engel, Kamen Hadzhiev, Franko Uzelac, Maycoll Canizales-Smith – Florian Stütz – Alessandro Ficara (77. Nils Laabs), Dominik Volkmer, Marius Winkelmann (86. Kai-Sotirios Kaissis), Thorsten Tönnies – Kiala Makangu Kifuta (84. Ibrahim Temin)
Trainer: Predrag Uzelac

Eintracht Braunschweig II: Marcel Engelhardt – Eric Henschel (70. Eros Dacaj), Mohammad Baghdadi, Deniz Dogan, Marco Kaffenberger – Felix Drinkuth, Sulhattin Capli, Armend Kabashi, Morten Rüdiger (59. Dennis Slamar) – Haris Hyseni (76. Luca Sasso-Sant), Gerrit Holtmann
Trainer: Henning Bürger

Tore: 0:1 Gerrit Holtmann (3.); 1:1 Alessandro Ficara (Foulelfmeter, 13.); 2:1 Marius Winkelmann (52.)

Schiedsrichter/in: André Schönheit (Treubund Lüneburg) – Assistenten: Mario Bernhardt (TS Wienhausen), Enno Thiele (TuS Hohne-Spechtshorn)
Zuschauer: 1450

Gelbe Karte:
Dominik Volkmer, Alessandro Ficara / Felix Drinkuth, Marcel Engelhardt, Dennis Slamar
Gelb/Rote Karte: – / Armend Kabashi (66., wiederholtes Foulspiel)

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