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RegionalligaKeine Tore am Marschweg

23. August 2015
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Der VfB Oldenburg hat sich im Heimspiel gegen den BSV Rehden für seine engagierte Vorstellung nicht belohnt. Nach 90 umkämpften Minuten hieß es 0:0. Immerhin 1.925 Zuschauer waren dennoch zufrieden, denn die Blauen hatten erneut eine gute Leistung gezeigt.

Im Abschlusstraining hatte sich Alessandro Ficara erneut verletzt, so dass der kleine Dribbler gegen seine alten Mitspieler nur zuschauen konnte. Predrag Uzelac brachte deshalb erstmals Ivo Tomas von Beginn an. Der finnische Neuzugang Antti Mäkijärvi musste anfänglich auf der Bank Platz nehmen.

Schon nach zwei Minuten sollte sich zeigen, dass es ein ruppiges, bisweilen sehr hartes Spiel werden würde. Jeff Gyasi hatte Thorsten Tönnies im Luftduell um den Ball mit dem Ellenbogen derart niedergestreckt, dass der Oldenburger nach dem Spiel noch über Rückenschmerzen klagte. Schiedsrichter Fynn Kohn ließ allerdings weiterspielen, statt die hier zwingende gelbe Karte zu zücken und Oldenburgs Trainer war erstmals außer sich. Das sollte sich aber noch wiederholen.

Nur zwei Minuten später zückte der Schiedsrichter dann Gelb. Florian Stütz hatten einen Rehdener Konter mit einem Foulspiel unterbunden und wurde verwarnt.

Die Gäste machten von Beginn an deutlich, dass sie aus einer kompakten Defensive heraus über Konter Gefahr entwickeln wollten. Eine Taktik, die schnell durchkreuzt wurde, denn bereits nach zehn Minuten humpelte Abwehrchef Stefan Heyken vom Platz. Er hatte sich ohne Einwirkung des Gegners verletzt. Trainer Alexander Kiene brachte den Ex-Oldenburger Serhan Zengin.

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Bedingt durch viele Zweikämpfe entwickelte sich ein zerfahrenes Spiel, in dem die Blauen zwar optische Vorteile hatten, aber nicht zwingend zum Abschluss kamen. Nach zwanzig Minuten hätte es gleichwohl 1:0 heißen können. Kamen Hadzhiev und Ivo Tomas hatten die Rehdener erfolgreich im Spielaufbau gestört, Thorsten Tönnies kam zum Schuss, doch Torhüter Milos Mandic war auf dem Posten.

Nur eine gute Minute später rollte erneut Tönnies mit schmerzverzerrter Miene über den Rasen und diesmal gab es für Uzelac kein Halten mehr. Der VfB-Trainer beschwerte sich lautstark beim Unparteiischen, der erneut nicht gepfiffen hatte.

Nach einer knappen halben Stunde folgte die nächste Unterbrechung. Tönnies war derart unglücklich mit Kresimir Matovina zusammengeprallt, dass der Rehdener minutenlang behandelt und schließlich ausgewechselt werden musste. Er wurde mit Verdacht auf schwere Frakturen im Gesicht ins Krankenhaus eingeliefert.

Nach dem Wechsel sollten die Gäste erstmals für Gefahr sorgen. Nach Pass von Viktor Pekrul war Abu Bakarr Kargbo frei durch, zielte aus spitzem Winkel allerdings am Tor vorbei (55.).
Es sollte die einzige echte Chance der Rehdener bleiben, die sich mehr und mehr zurückzogen, während der VfB jetzt den Druck erhöhte. Schiedsrichter Kohn hatte auch in dieser Phase durchaus Mühe, die Begegnung im Griff zu behalten, etwa nach einem Tritt von Marcel Sutter in den Unterleib von Ivo Tomas (57.).

Doch die Oldenburger ließen sich von der zunehmenden Härte nicht aus dem Konzept bringen und Uzelac reagierte auch personell. Nach knapp 70 Minuten brachte er Antti Mäkijärvi für den ausgepumpten Tomas und der Finne führte sich mit gefährlichen Flanken gut ein.

Eine Hereingabe des Außenbahnspielers hätte eigentlich zum Tor führen müssen, denn der Pass des Dribblers auf den Kopf des zehn Minuten vor Schluss eingewechselten Nils Laabs hätte präziser nicht gespielt werden können. Doch „Nille“ hatte Pech und verfehlte das Tor klar. „Den muss ich einfach machen“, gab sich Laabs nach dem Schlusspfiff selbstkritisch.

Nur eine Minute später stand dann Schiedsrichter Kohn noch einmal im Mittelpunkt. Mäkijärvi hatte erneut in Richtung BSV-Tor geflankt. Wessels ging mit dem Arm dazwischen und blockte den Ball. Der Freistoßpfiff sowie der fällige gelbe Karton blieben zum Entsetzen der Oldenburger aus.

Die Oldenburger drängten weiter, hatten noch zwei Möglichkeiten, so durch einen Distanzschuss von Stütz, doch am Ende blieb es beim für die Gäste glücklichen 0:0.

STIMMEN ZUM SPIEL

Alexander Kiene, Trainer BSV Rehden: Wir haben einige Male gewackelt, aber jetzt im fünften Spiel zum dritten Mal zu Null gespielt. Ich bin mit dem Ergebnis natürlich zufrieden. Die Verletzungen und die Wechsel haben Einfluss auf das Spiel gehabt, klar, aber unter dem Strich hatten wir nur eine Chance. Der VfB hatte die Führung vor Augen, so dass wir mit dem Unentschieden gut leben können.

Predrag Uzelac, Trainer VfB Oldenburg: Ich bin sehr zufrieden, wir haben wieder sehr leidenschaftlich gespielt. Es war gegen einen so starken Gegner nicht leicht für uns, trotzdem haben wir in 90 Minuten nur eine Chance zugelassen. Gerade in den letzten zwanzig Minuten haben wir viel Druck gemacht. Ich will auch gar nicht viel zum Schiedsrichter sagen, aber einige Entscheidungen von ihm haben mir überhaupt nicht gefallen.

Thorsten Tönnies, Kapitän VfB Oldenburg:
Schade, dass wir am Ende nicht noch das Tor gemacht haben. Ich denke, ein Sieg wäre auch verdient gewesen. Die Mannschaft hat kämpferisch alles gegeben. Rehden ist schwer zu spielen, sie sind körperlich wirklich sehr stark. Da muss man kaum in einen Zweikampf gehen, so wie die hinten abräumen. Mit dem Ergebnis können wir deshalb schon zufrieden sein.

ZAHLEN, DATEN & FAKTEN

VfB Oldenburg: 1 Dominik Kisiel – 22 Dennis Engel, 5 Dominik Volkmer, 23 Kamen Hadzhiev, 27 Maycoll Canizales-Smith – 13 Florian Stütz, 15 Franko Uzelac – 6 Marius Winkelmann (79. 26 Nils Laabs), 21 Thorsten Tönnies – 29 Ivo-Valentino Tomas (70. 7 Antti Mäkijärvi), 11 Kiala Makangu Kifuta
Trainer: Predrag Uzelac

BSV Rehden: 1 Milos Mandic – 2 Viktor Pekrul, 4 Michael Wessel, 5 Stefan Heyken (13. 23 Serhan Zengin, 57. 16 Andreas Gerdes-Wurpts), 21 Kresimir Matovina (30. 22 Aldin Kljajic) – 27 Marcel Stutter, 24 Jeff Gyasi – 6 Gazi Siala, 10 Kevin Artmann, 8 Matthias Tietz – 9 Abu Bakarr Kargbo
Trainer: Alexander Kiene

Tore: Fehlanzeige

Schiedsrichter/in: Fynn Kohn (Husumer SV) – Assistenten: Torben Nesch (TSV Drelsdorf), Christopher Horn (SSV Lunden)
Zuschauer: 1925

Gelbe Karte: Florian Stütz (2.), Dominik Volkmer (2.) / Marcel Stutter (2.)

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