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RegionalligaVfB erstürmt die Lohmühle

30. August 2015
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Langsam wird es unheimlich. Unheimlich gut. Der VfB Oldenburg hat im sechsten Saisonspiel den vierten Sieg gefeiert. Vor 1.455 Zuschauern erstürmten die Blauen das altehrwürdige Stadion auf der Lohmühle und siegten durch einen Treffer von Kifuta Kiala Makangu mit 1:0. Die Oldenburger sind dadurch punktgleich mit Tabellenführer Norderstedt und werden auf Platz zwei notiert.

Predrag Uzelac hatte sich für jene Anfangself entschieden, die vor einer Woche bereits gegen den BSV Rehden überzeugt hatte. Allerdings war die taktische Grundordnung eine andere. Der Trainer brachte Ivo Tomas als Spitze vor einer offensiven Dreierkette mit Kifuta rechts, Thorsten Tönnies links und Marius Winkelmann als Spielgestalter in der Zentrale. Ihm wurde der Rücken durch die emsigen Florian Stütz und Kamen Hadzhiev freigehalten.

In einem kampfbetonten Spiel gehörte den Gastgebern die Anfangsphase. Lübeck machte viel Druck, kam auch zu kleineren Möglichkeiten. Die erste große Torchance hatte allerdings der diesmal ganz in Rot spielende VfB. Nach einer Viertelstunde zirkelte Stütz einen Freistoß derart gekonnt Richtung Tor der Marzipanstädter, dass Torhüter Jonas Toboll sein ganzes Können aufbieten musste, um das Spielgerät noch aus dem Winkel zu fischen.

Spätestens jetzt waren die Gäste, von gut 160 Fans lautstark unterstützt, im Spiel und erwiesen sich als gleichwertiger Sparringspartner. Mehr noch, denn obwohl die Lübecker häufiger den Fuß am Ball hatten, lagen die klareren Chancen auf Seiten der Blauen. So auch in der 24. Minute. Tönnies dribbelte in den Strafraum, zielte dann allerdings etwas zu hoch.

Wirklich viele Torszenen sahen die Zuschauer in den ersten 45 Minuten nicht. Dafür mangelte es vor allem dem Spiel der Gastgeber an Ideen. Darüber hinaus schlichen sich immer mehr Nickligkeiten ins Spiel ein, so dass der sehr genau, aber auch gut leitende Schiedsrichter Lars Thiemann mehrfach gefordert war und die eine oder andere gelbe Karte verteilte.

In der Nachspielzeit allerdings blieb seine Pfeife nach einem Foul an Tönnies stumm. Lübeck spielte weiter, obwohl der Oldenburger liegen geblieben war und kam sogar zum Abschluss. Allerdings hatten die Grün-Weißen die Rechnung ohne Oldenburgs Torhüter gemacht. Bei einem Schuss von Stefan Richter streckte sich Dominik Kisiel ganz lang und lenkte den Ball zur Ecke.

Kaum waren die Protagonisten wieder auf dem nassen Rasen, rutschte den Gastgebern der Schrecken in die Glieder. Tomas war im Strafraum aufgetaucht, hatte sich dann aber beim Abschluss eine Sekunde zu viel Zeit gelassen und so die Führung verpasst (48.). Wie schon in Halbzeit eins verteilten die Kicker auch jetzt nicht gerade Nettigkeiten, vielmehr ging es robust zur Sache.

Der Einsatz stimmte, so auch nach einer guten Stunde. Ivo Tomas hatte eine Ecke erkämpft und die sollte Konsequenzen haben. Der Ball segelte in den Strafraum und fand in Kifuta einen dankbaren Abnehmer, der mit seinem Schuss ins Tor einen Oldenburger Freudentaumel auf und neben dem Platz auslöste (63.).

Das spielte den Gästen jetzt natürlich in die Karten, denn Lübeck musste mehr tun und natürlich rechneten sich die Oldenburger jetzt Konterchancen aus.

Lübecks Trainer reagierte mit einem Doppelwechsel, brachte in der 70. Minute Thiel für Senger, der gegen den sehr starken Dennis Engel keinen Stich gemacht hatte. Außerdem kam Sievers für Voss. Predrag Uzelac wartete noch einige Minuten und beorderte dann Nils Laabs für Ivo Tomas in die Spitze (74.), während Lübeck drei Minuten später die letzte Option zog und Richter durch Barendt ersetzt (78.).

Die Uhr tickte jetzt natürlich für den VfB Oldenburg, der Spiel und Gegner in dieser Phase im Griff hatte, aber das zweite Tor nicht erzielte. Folgerichtig mussten die Blauen am Ende nochmal zittern, denn die Lübecker warfen in den letzten Minuten alles nach vorn und kamen zu klaren Chancen.

Dominik Kisiel war aber nicht zu überwinden. Nach einer Flanke kam VfB-Torjäger Kramer aus kurzer Distanz zum Abschluss und wollte schon jubeln, doch Kisiel zeigte eine Weltklasse-Parade und lenkte den Kopfball noch um den Pfosten (79.).

Jetzt ging es nur noch über den Kampf und auch darauf reagierte der Oldenburger Trainer. Den mit Gelb belasteten Florian Stütz holte er vom Platz und brachte Ibo Temin, der von Beginn an sehr konzentriert spielte (82.) und nur fünf Minuten nach seiner Einwechslung die gelbe Karte kassierte.

Längst hatte sich ein offener Schlagabtausch entwickelt. Lübeck drückte, wollte mit aller Macht den Ausgleich erzielen, während die Oldenburger darauf warteten, das Spiel mit einem zweiten Tor zu entscheiden.

Zwei Minuten vor Schluss zog auch der VfB-Trainer seinen Joker und brachte Pascal Steinwender für Thorsten Tönnies ins Spiel. Die offizielle Spielzeit war praktisch um, doch das Spiel noch nicht entschieden. Satte vier Minuten wurden nachgespielt. Zeit genug für Dominik Kisiel, um noch eine starke Parade zu zeigen und sich ebenfalls die gelbe Karte abzuholen. Das allerdings störte nicht mehr, denn am Ende jubelte der VfB Oldenburg nach einer erneut kämpferisch überzeugenden Leistung über einen verdienten Sieg.

 

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