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RegionalligaSpitzenreiter, Spitzenreiter!

13. September 2015
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Die Fußball-Regionalliga Nord hat einen neuen Tabellenführer. Durch einen schwer erkämpften, aber verdienten 4:2-Sieg ist dem VfB Oldenburg der Sprung auf Platz 1 gelungen. 1.954 Zuschauer sahen einen spannendes und kampfbetontes Spiel und sorgten für tolle Stimmung im Marschwegstadion.

Entgegen vieler Vermutungen hatte Predrag Uzelac seine Mannschaft im Vergleich zum Pokalspiel bei Lupo Martini Wolfsburg nicht verändert. Der Trainer hatte zuvor mit den Spielern gesprochen und alle hatten beteuert, Kraft genug zu haben. Verzichten mussten die Blauen zudem auf Alessandro Ficara, der am Samstag nach dem Abschlusstraining erneut Probleme mit der entzündeten Bauchmuskulatur hatte.

Längst noch nicht alle Zuschauer hatten ihre Plätze bereits eingenommen, da lag der Ball bereits erstmals im Tor der Gäste. Dominik Volkmer hatte einen langen Pass gespielt, die Abwehr der Gäste war zu weit aufgerückt und Ivo Tomas schaltete als erster. Gefühlvoll lupfte er die Kugel über Torhüter Briant Alberti ins Netz (3. Minute).

 

Ein Auftakt, der perfekter nicht hätte sein können und dem VfB deutlich in die Karten spielte. Die Oldenburger zogen sich nach der Führung weit zurück, überließen den Gästen das Mittelfeld und suchten über schnelle Konter den Abschluss. Das ging auf. Zwar waren die Lüneburger häufiger am Ball, doch spätestens am Strafraum mit ihrem Latein auch am Ende. Der VfB dagegen spielte immer wieder gefällig und mit Tempo nach vorn und kam so zu einigen Standards und die waren in diesem Spiel eine echte „Waffe“.

Allen voran Thorsten Tönnies und Kifuta Kiala Makangu sorgten mehrfach für Gefahr vor dem LSK-Gehäuse, fanden allerdings in Alberti auch ihren Meister (10.). Auf der anderen Seite versuchte es Kwasi Okyere Wriedt aus der Distanz und verpaßte das Oldenburger Tor nur knapp (13.). Mehr hatten die Gäste, von ihren knapp zwanzig Anhängern leidenschaftlich unterstützt, offensiv aber noch nicht zu bieten.

Der VfB, vom tollen Publikum immer wieder angetrieben, durfte noch vor der Pause zweimal jubeln. Nach eine Ecke schraubte sich Kamen Hadzhiev in die Luft und erhöhte mit dem Kopf auf 2:0 (30.) und kurz vor der Pause, ebenfalls nach einer Ecke, traf Kifuta aus dem Gewühl heraus zum 3:0 (42.).

War das schon eine Vorentscheidung? Nein, im Gegenteil, es wurde sogar noch richtig spannend.

Gästetrainer Elard Ostermann, der in der Pause einen Doppelwechsel vorgenommen hatte, wollte die Punkte nicht so einfach in Oldenburg lassen, motivierte seine Mannschaft neu und durfte schnell jubeln. Nico Hübner war bei einem Schuss aus weit mehr als 30 Metern der Ball wohl über den Schluffen gerutscht, wurde lang und länger und schlug im Tor ein (48.).

Ein Treffer mit Signalwirkung. Lüneburg wollte mehr, pushte sich auch verbal und kämpfte sich zurück ins Spiel. Mit Erfolg, denn das Chancenplus lag jetzt klar bei den Gästen, die durch einen Kopfball des eingewechselten Eggert die nächste Möglichkeit hatten (58.). Dominik Kisiel war allerdings auf dem Posten.

Längst hielt es auch die Trainer nicht mehr auf ihren Sitzen. Immer wieder trieben sie ihre Spieler an oder lieferten sich verbale Duelle, mal miteinander, mal mit dem Schiedsrichtergespann. Der Unparteiische Malte Göttsch hatte alle Hände voll zu tun, denn auch auf dem Platz wurde einiges ausgeteilt.

Nach einer guten Stunde reagierte Predrag Uzelac auf den Kräfteschwund bei seinen Kickern mit einem ersten Wechsel. Marius Winkelmann ging für Kai-Sotirios Kaissis vom Platz. Später durften auch Antti Märkijärvi und Ibrahim Temin noch mitspielen.

Lüneburg drängte, der VfB konterte und es wurde zusehends spannender, zumal Wriedt nach 72 Minuten auf 2:3 verkürzte. Die Oldenburger wackelten und konnten sich nur eine gute Minute später bei Kisiel bedanken, dass sie ihre Führung nicht verspielten. Der Torhüter meisterte einen Schuss von Leon Packheiser mit einem tollen Reflex.

Längst hatte an der Seitenlinie die Hektik das Kommando übernommen. Predrag Uzelac hielt es gar nicht mehr auf seinem Stuhl und nachdem er das harte Einsteigen eines Lüneburger moniert hatte, wurde er vom Schiedsrichter auf die Tribüne geschickt. Seine Mannschaft allerdings rief jetzt kämpferisch alles ab und zeigte, wie viel Energie in ihr steckt. Der eingewechselte Ibrahim „Ibo“ Temin, kaum auf dem Rasen, zündete den Turbo und spielte einen tollen Konter über die linke Seite. Statt selbst abzuschließen, hatte er sogar das Auge für einen Pass auf den starken Florian Stütz. Der versuchte den Torhüter zu tunneln und scheiterte zum Entsetzen der Zuschauer. Das Zittern ging weiter.

Lüneburg drängte, wollte unbedingt ausgleichen und für den VfB ergaben sich jetzt Räume. Wie schon wenige Minuten zuvor schnappte sich erneut Temin den Ball, stürmte energisch los und legte abermals auf Stütz ab. Diesmal machte er es besser, schlug noch einen Haken und traf dann zum 4:2 für den VfB, der sich anschließend von den Fans als neuer Spitzenreiter feiern lassen durfte.

Zahlen, Daten & Fakten

VfB Oldenburg: 1 Dominik Kisiel – 22 Dennis Engel, 15 Franko Uzelac, 5 Dominik Volkmer, 27 Maycoll Canizales-Smith – 13 Florian Stütz, 23 Kamen Hadzhiev – 29 Ivo-Valentino Tomas (70. 7 Antti Mäkijärvi), 6 Marius Winkelmann (61. 16 Kai-Sotirios Kaissis), 21 Thorsten Tönnies (86. 20 Ibrahim Temin) – 11 Kiala Makangu Kifuta
Trainer: Predrag Uzelac

Lüneburger SK Hansa: 22 Briant Alberti – 3 Alexandros Tanidis, 24 Lukas Pägelow, 5 Jannis Opalka – 2 Leon Packheiser, 16 Bastian Ungureanu (46. 9 Pascal Eggert), 8 Tomek Pauer, 7 Ali Moslehe (46. 6 Mehmet Kurt), 18 Linus Büchler (86. 17 Noor Al-Tamemy) – 10 Kwasi Okyere Wriedt, 14 Nico Hübner
Trainer: Elard Ostermann

Tore: 1:0 Ivo-Valentino Tomas (4.); 2:0 Kamen Hadzhiev (31.); 3:0 Kiala Makangu Kifuta (40.); 3:1 Nico Hübner (48.); 3:2 Kwasi Okyere Wriedt (72.); 4:2 Florian Stütz (90+1.)
Schiedsrichter/in: Malte Göttsch (TuS Stusie) – Assistenten: Henning Deeg (TuS Hartenholm), Marc Quednau (TSV Ratekau)

Zuschauer: 1954

Gelbe Karte: Ivo-Valentino Tomas (2.), Dominik Kisiel (2.), Kiala Makangu Kifuta (2.), Marius Winkelmann / Linus Büchler, Lukas Pägelow (3.), Ali Moslehe (2.)

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