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RegionalligaDer VfB muss an die Kieler Förde

26. September 2015
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Die Freude war groß, im Sommer, nach dem Aufstieg des TSV Schilksee in die Regionalliga. Doch sie war nicht von Dauer. Schon im ersten Spiel kassierte die Mannschaft von Trainer Thorsten Gutzeit eine derbe 0:5-Schlappe gegen Norderstedt. Ein guter Saisonstart sieht anders aus und wirklich nachhaltig besser wurde die Performance des Kieler Stadtteilclubs bislang nicht. Dennoch sind die Blauen am Sonntag, um 15 Uhr gut beraten, den Tabellenletzten nicht an dessen Ausbeute zu messen.

Neun Spiele, kein Sieg, lediglich ein Unentschieden, aber acht Niederlagen. Es läuft nicht bei TSV, der bislang nur am zweiten Spieltag punkten konnte. Bei der U23 des Hamburger SV kamen die Kieler zu einem 1:1. Ist der Aufsteiger etwa nicht regionalliga-tauglich? „Doch, Schilksee ist regionalliga-tauglich, ganz klar. Die werden auch noch gute Ergebnisse erspielen“, sagt Dietmar Hirsch. Eingehend hat sich der neue Trainer des VfB Oldenburg mit dem Aufsteiger befasst und warnt seine Mannschaft deshalb aus gutem Grund davor, Schilksee zu unterschätzen.

Angesichts von vier Aufstiegen innerhalb von sechs Jahren könnte man meinen, Schilksee sei vom Erfolg regelrecht überholt worden. Tatsächlich herrscht bei den Verantwortlichen wohltuender Realismus. Allen voran Trainer Thorsten Gutzeit hat bereits im Sommer darauf hingewiesen, dass es Zeit brauche, ehe seine Mannschaft sich an die neue Spielklasse gewöhnt habe. Die Ergebnisse unterstreichen diese These, denn derart deutlich, wie zu Beginn, wurde Schilksee nicht mehr abgefertigt.

Im Gegenteil, gerade auf eigenem Platz ist die Mannschaft in der Lage, jedem Gegner das Leben sehr schwer zu machen. Die U23 von Hannover 96 siegte hier 2:1 durch zwei Tore in den letzten Minuten. Auch die U23 des FC St. Pauli und der SV Meppen, beide ebenfalls 2:1-Sieger, hatten kein leichtes Spiel mit Schilksee.

Die größte Schwäche der Mannschaft ist fraglos ihr oft naives Verhalten bei Standardsituationen. Fast die Hälfte der 25 Gegentore haben die Kieler sich nach Standards eingefahren. Auch individuelle Fehler garnieren immer wieder das Tun und haben so manche Hoffnung auf einen Punktgewinn platzen lassen.

Einzustellen hat sich der VfB Oldenburg allerdings auf eine Mannschaft, die viel Leidenschaft und Kampfgeist auf den Rasen bringt und durchaus robust zur Sache gehen wird. „Sie werden kämpfen, als wenn es ein Pokalspiel ist. Gerade gegen den Tabellenführer ist doch jeder Gegner zusätzlich motiviert“, sagt Dietmar Hirsch.

Offen ist, ob der Oldenburger Trainer selbst personelle Änderungen vornehmen wird. Wenn überhaupt, dürften es wenige sein. „Ich habe eine Mannschaft übernommen, die Tabellenführer ist. Also hat man hier im Sommer und seitdem sehr, sehr viel richtig gemacht. Da kann und will ich nicht kommen und alles über den Haufen werfen. Natürlich habe ich meine Ideen und Vorstellungen, aber diese umzusetzen ist ein Prozeß und ich werde ganz sicher nicht ein funktionierendes Gefüge umwerfen“, sagt Hirsch.

Ein kleines Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Ivo Tomas, der schon in Goslar stark erkältet ins Spiel gegangen war. Definitiv nicht dabei sein die verletzten Alessandro Ficara und Karlis Plendiskis. Wieder fester Bestandteil des Regionalligakaders ist Moritz Steidten.

Die Mannschaft wird sich übrigens am Samstag auf den Weg nach Kiel machen. „Das ist schon so besprochen worden, als ich noch nicht da war. Eine super Maßnahme, angesichts der doch sehr weiten Fahrt. So können wir dort ausgeruht antreten“, sagt der VfB-Trainer, der von seinen Spielern erwartet, dass sie konzentriert auftreten und keinesfalls unangebracht arrogant spielen.

„Auf uns wartet harte Arbeit. Aber ich bin sicher, dass die Jungs die richtige Einstellung zeigen. Ich habe hier eine sehr offene, lernwillige Mannschaft vorgefunden, die zurecht ganz oben steht.“
Schiedsrichter der Begegnung ist Jost Steenken von Vorwärts Nordhorn. Im assistieren Bruno Brito da Rocha und Jonas Mirbach. Er hat die Schilkseer in dieser Saison bereits bei deren Spiel beim TSV Havelse gepfiffen.

Foto: Fabian Speckmann

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