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RegionalligaVfB stürmt zurück an die Tabellenspitze

27. September 2015
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Der VfB Oldenburg hat sich zurück an die Tabellenspitze gespielt. Beim TSV Schilksee siegten die Blauen mit 4:0.

Allein Chris Kröhnert, Torhüter der Gastgeber, verhinderte einen noch höheren Sieg der Oldenburger, für die sich Kifuta Kiala Makangu gleich zweimal in die Torschützenliste eintragen konnte.

Es war ein perfektes Debüt für den neuen Oldenburger Trainer Dietmar Hirsch, der Mannschaft im Vergleich zur Vorwoche nur auf einer Position verändert hatte. Für den erkrankten Ivo Tomas, der die Fahrt in den hohen Norden nicht mit antreten konnte, kam Antti Mäkijärvi zu seinem Startelf-Debüt.

Vor 378 Zuschauern, darunter gut 100 Oldenburgern, agierten die Blauen von Anfang an wie eine Spitzenmannschaft. Schilksee kam kaum aus der eigenen Hälfte und konnte offensiv überhaupt keine Akzente setzen.

Bereits nach neun Minuten hatte der Aufsteiger Glück. Erdogan Cumur hatte Thorsten Tönnies zu Fall gebracht. Den fälligen Freistoß zirkelte Florian Stütz an den Pfosten. Nur zwei Minuten später hatten die sangesfreudigen VfB-Fans erneut den Torschrei auf den Lippen. Dominik Volkmer hatte den Ball genau in die Schnittstelle der Viererkette gespielt und Kifuta kam zum Schuss, traf allerdings nur das Außennetz.

Die VfB-Maschinerie lief allerdings wie geschmiert und folgerichtig gehörte auch die nächste Szene den Gästen. Diesmal hatte Mäkijärvi für Kifuta aufgelegt, doch fand seinen Meister in Torhüter Chris Kröhnert (14. Minute). Es sollte der Anfang einer ganzen Reihe von Paraden des besten TSV-Spielers sein. In der 23. Minute war dann allerdings auch er machtlos. Tönnies hatte Kifuta geschickt und der trocken zum 0:1 abgeschlossen.

Es dauerte fast eine halbe Stunde, ehe der Aufsteiger seinerseits zu einer Torchance kam. Benjamin Petrick hatte einen Freistoß aus knapp 26 Metern aufs Oldenburger Tor gedroschen und den aufmerksamen Dominik Kisiel im VfB-Tor zu einer echten Glanzparade animiert. Mit einem tollen Reflex faustete er den Ball aus dem Winkel.

Ähnliche Qualitäten demonstrierte Sekunden später VfB-Finanzvorstand Uwe Kühne. Auf der Tribüne sitzend schnappte er sich souverän einen Fehlpass der Gastgeber. Das wurde natürlich mit lautstarkem Applaus belohnt. Es hätte gleichwohl dieser Szene nicht bedurft, um zu demonstrieren, dass es beim VfB in jeder Hinsicht rund lief, denn die Gäste gaben auch weiterhin den Ton an und entwickelten viel Druck.

Nach einem feinen Zuspiel von Marius Winkelmann kam Thorsten Tönnies zum Schuss und erneut konnte sich Kröhnert auszeichnen (30.). Kurz vor der Pause war dann aber auch der starke Torhüter machtlos. Nach einer feinen Kombination über Stütz und Winkelmann erzielte Tönnies das 0:2 (42.).

Nach dem Seitenwechsel das gleiche Spiel. Der VfB war Herr im Haus, allerdings jetzt nicht mehr ganz so drückend. Vielmehr verwalteten die Blauen das Spiel. Schilksee stand jetzt allerdings auch etwas tiefer, sichtlich bemüht, kein schnelles drittes Tor zu kassieren. Das wiederum hätte beinahe Dennis Engel erzielt, der aus gut zwanzig Metern abgezogen hatte, allerdings Kröhnert nicht überwinden konnte (50.)

Nach einer knappen Stunde entschied sich Dietmar Hirsch dann zum ersten Wechsel. Für den sehr fleißigen Antti Mäkijärvi kam Nils Laabs, der sich sofort ins Sturmzentrum orientierte, während Kifuta nach rechts rückte. Kaum im Spiel, konnte Laabs selbiges auch entscheiden. Und wie. Einen Sahnepass von Franko Uzelac hatte Engel aufgenommen und den Ball mustergültig in die Mitte geflankt. Laabs fackelte nicht lange, nahm den Ball volley und schoss ihn zum 0:3 unter die Latte (70.).

Nach 75 Minuten war das Spiel dann für den umsichtigen Florian Stütz beendet. Dietmar Hirsch wollte auf Nummer sicher gehen und verhindern, dass „Stützer“ in der Schlussphase noch die fünfte gelbe Karte kassiert. Seinen Part übernahm jetzt Kai Kaissis.

Den Schlusspunkt setzt schließlich erneut Kifuta, der einen sensationellen Pass von Uzelac zum 0:4 verwertete (78.). Zwei Minuten später brachte Hirsch mit Ibrahim Temin für Tönnies noch einen dritten frischen Spieler und auch „Ibo“ sollte sich noch in Szene setzen können. Laabs war mit einem Schuss aus der Drehung am überragend reagierenden Kröhnert gescheitert, dann kam Temin zum Abschluss, doch erneut stand der TSV-Torhüter dem 0:5 im Weg.

„Ich bin mehr als zufrieden und darf mich beim VfB für die Chance bedanken, hier als Trainer arbeiten zu können und ich bedanke mich bei der Mannschaft, die mir ein tolles Debüt ermöglicht hat. Wir haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben und hätten mit etwas mehr Glück im Abschluss noch höher gewinnen können. Allerdings sollten wir das nicht überbewerten. Das Spiel und das Tabellenbild sind eine Momentaufnahme. Wir werden das jetzt genießen und uns dann konzentriert auf das Spiel in Wolfsburg vorbereiten“, so VfB-Trainer Dietmar Hirsch.

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Enttäuscht war Thorsten Gutzeit, Trainer des TSV Schilksee, der mit seiner Mannschaft haderte.
„Uns sind heute von einer Spitzenmannschaft die Grenzen aufgezeigt worden und das sehr deutlich. Bei uns hatte nur Chris Kröhnert Regionalligareife. So wird es für uns am Ende sicher nicht reichen können.“

Zahlen, Daten & Fakten

TSV Schilksee: Chris Kröhnert – Felix Schlagelambers, Marco Rook (57. Tim Gürntke), Patrick Amponsah (75. Sebastian Klimmek), Jan-Niclas Bräunling – Timo Nath (26. Lennart Grützmacher) – Erdogan Cumur, Maximilian von Randow, Oliver Dreier, Benjamin Petrick – Tom Warncke
Trainer: Thorsten Gutzeit

VfB Oldenburg: Dominik Kisiel – Dennis Engel, Franko Uzelac, Dominik Volkmer, Maycoll Canizales-Smith – Kamen Hadzhiev, Florian Stütz (76. Kai-Sotirios Kaissis) – Antti Mäkijärvi (65. Nils Laabs), Marius Winkelmann, Thorsten Tönnies (80. Ibrahim Temin) – Kiala Makangu Kifuta
Trainer: Dietmar Hirsch

Tore: 0:1 Kiala Makangu Kifuta (23.); 0:2 Thorsten Tönnies (44.); 0:3 Nils Laabs (70.); 0:4 Kiala Makangu Kifuta (77.)

Schiedsrichter/in: Jost Steenken (SV Vorwärts Nordhorn) – Assistenten: Bruno Brito da Rocha (TSV Heidenau), Jonas Mirbach (SF Sahlenburg)
Zuschauer: 378

Gelbe Karte: Jan-Niclas Bräunling / –

 

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