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RegionalligaSpitzenspiel in Norderstedt

30. Oktober 2015
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Der Regionalliga-Spielplan hält für den VfB Oldenburg am Sonntag, ab 14 Uhr die nächste große Herausforderung bereit. Die Blauen sind bei Verfolger FC Eintracht Norderstedt gefordert. Eine fraglos schwierige Aufgabe.

Auf Tabellenplatz vier werden die Kicker aktuell notiert und sind damit der nach Flensburg zweitbeste Regionalligist aus Schleswig-Holstein. Zumindest auf den ersten Blick mag das überraschend anmuten, immerhin war mindestens der VfB Lübeck auch mit großen Ambitionen in die Saison gestartet. Wer die Entwicklung in der Liga allerdings schon etwas länger verfolgt, wird weit weniger überrascht sein. In Norderstedt wird seit Jahren mit großer Kontinuität und Akribie gearbeitet. Der aktuelle Erfolg ist deshalb alles andere als eine Überraschung. Wir haben den Gegner mal ein wenig unter die Lupe genommen.

Der Saisonstart: Norderstedt hat den Wettbewerb mit einem Paukenschlag eröffnet. Die Eintracht siegte am ersten Spieltag mit 5:0 bei Aufsteiger TSV Schilksee. Hoppla, mag mancher gedacht haben, denn in dieser Deutlichkeit durfte der Sieg fraglos nicht als selbstverständlich erwartet werden. Nur eine Woche später kassierten die Norderstedter dann allerdings auf eigenem Grün eine satte Klatsche. 0:5 gegen den Titelfavoriten VfL Wolfsburg II und weil sie sich offenbar gerade an viele Tore gewöhnt hatten, langten die Kicker von Trainer Thomas Seeliger am dritten Spieltag wieder richtig hin. Sie gewannen 5:0 beim BV Cloppenburg. Da mutet der 2:1-Sieg über den ETSV Weiche Flensburg fast schon normal an. Tatsächlich darf eben dieser Erfolg sehr wohl als klares Zeichen dafür gewertet werden, welche Klasse die Eintracht in dieser Saison an den Start bringt, denn seitdem hat sie sich in der Spitzengruppe etabliert.

Personelle Konstanz:
Trainer Thomas Seeliger greift in der Regel auf eine eingespielte Mannschaft zurück. Zehn Spieler haben jeweils bereits zehn Spiele absolviert. Spielen also immer die selben Akteure? Natürlich nicht. „Wer sich die Aufstellungen anschaut, stellt fest, dass sie zuletzt schon einige Dinge verändert haben“, sagt VfB-Trainer Dietmar Hirsch, der den Gegner intensiv auf Video studiert hat.

Leistungsträger:
Die Eintracht hat zahlreiche erfahrene Akteure im Kader, dazu zählt fraglos auch der ehemalige Oldenburger Tim Petersen. Der Innenverteidiger kämpft allerdings noch um einen Stammplatz, kam in dieser Saison bislang zu sechs Einsätzen. Philipp Koch ist da schon deutlich weiter. Der Mannschaftskapitän ist eigentlich gesetzt. Eigentlich, weil er gegen den VfB fehlen wird. Koch kassierte beim 0:0 im Derby auf der Lübecker Lohmühle seine fünfte gelbe Karte und muss am Sonntag zuschauen. Ihn zu ersetzen wird sicher die größte Herausforderung für Thomas Seeliger, denn Koch gibt im defensiven Mittelfeld den Takt vor.

In die Kategorie Leistungsträger sollte eigentlich auch Björn Nadler fallen. Der Außenbahnspieler hatte bereits in der vergangenen Saison aufgrund einer Sprunggelenksverletzung gefehlt, sich dann wieder heran gekämpft und zählte zum Stamm. Doch seit einigen Wochen fällt Nadler, der an guten Tagen eine Abwehr fast im Alleingang auseinander nehmen kann, erneut verletzt aus. Dafür kann die Eintracht auf Jan Lüneburg bauen. Der Angreifer verkörpert schon ein gutes Maß an Torgarantie, hat in dieser Saison bereits sieben Treffer erzielt und ist damit Top-Torjäger seiner Mannschaft. Fünf Treffer gehen auf das Konto von Deran Toksöz, den die Oldenburger Deckung ebenfalls nicht entwischen lassen sollte.

Das Unterfangen, den Kader zu verstärken, führte die Verantwortlichen der Eintracht im Sommer übrigens nach Neumünster. Von Absteiger VfR holten sie mit Torhüter Ole Springer und Ermir Zekjiri, der den Angriff beleben soll, gleich zwei Kicker. Beide haben sich durchgesetzt. Springer ist Stammtorhüter, Zekjiri kam immerhin schon zu acht Einsätzen.

Stärke: Die Eintracht bringt eine enorme Physis auf den Platz. Die Mannschaft ist robust aufgestellt, steht vor allem defensiv beeindruckend kompakt. Überschaubare 14 Gegentore hat die Mannschaft bislang kassiert, die deutliche Mehrzahl allerdings zuhause. 11:10 Tore sind aus sieben Heimspielen notiert, von denen Norderstedt vier gewonnen hat. Zweimal teilte man sich die Punkte und gegen Wolfsburg stand die Null auf der falsche Seite.

Aktuelle Form:
Die Eintracht ist gut drauf und seit sechs Spielen ungeschlagen. Allerdings haben die Norderstedter das souveräne Gewinnen ein wenig verlernt. Vier der letzten fünf Spielen endeten unentschieden. Die Moral ist gleichwohl intakt. Beim 0:0 in Lübeck überzeugte die Seeliger-Elf ebenso mit Kampfgeist, wie beim 3:3 gegen den BSV Rehden. Dabei konnten die Gastgeber gleich dreimal einen Rückstand ausgleichen.

Der VfB:
Die personelle Situation ist nicht ganz einfach. Einige Spieler sind erkältet und stehen wohl nicht zur Verfügung. Moritz Steidten fällt nach einer Zahn-OP aus, Ivo Tomas, der sich im Spiel gegen Drochtersen einen Rippenbruch zugezogen hatte, ist nach seiner fünften gelben Karte gesperrt. Fraglich ist, ob Jordan Petrov und Pascal Steinwender spielen können. Trainer Dietmar Hirsch sieht das allerdings ganz entspannt. „Wir haben einen großen Kader und verschiedene Möglichkeiten“, sagt er. Offen läßt der Trainer, wer an Stelle von Ivo Tomas starten wird. Die Erwartungshaltung des Fußballlehrers ist allerdings ganz klar. „Wir müssen wieder viel besser Fußball spielen als gegen Drochtersen. Da hatten wir einfach nicht genug Bewegung, worunter vor allem der Spielaufbau gelitten hat“, sagt Hirsch. Seine Erwartungshaltung ist klar. „Wir wollen die Tabellenführung mit einem Sieg verteidigen.“

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