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RegionalligaVfB verteidigt die Tabellenführung

8. November 2015
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Mit einem Kantersieg hat der VfB Oldenburg die Tabellenführung in der Regionalliga verteidigt. Vor 2.504 Zuschauern gewannen die Blauen gegen die U23 des Hamburger SV mit 5:1.

Mit einer interessanten personellen Variante hatte Dietmar Hirsch auf die Sperre von Linksverteidiger Maycol Canizales reagiert. Thorsten Tönnies rückte erwartungsgemäß in die Viererkette und für dessen Part im linken Mittelfeld beorderte der Trainer Ibrahim „Ibo“ Temin in die Startelf. Ein kluger Schachzug, denn Temin sorgte im Zusammenspiel mit Tönnies von Beginn an für Schwung.

Die Gäste ihrerseits verzichteten überraschend auf nachhaltige personelle Verstärkung aus dem Bundesliga-Kader. Vor allem das Fehlen von Torjäger Artjoms Rudnevs, der zuletzt in zwei Spielen aufgeboten worden war und zweimal getroffen hatte, war so nicht zu erwarten.

Das Spiel war noch keine Minute alt, da hatten die Blauen bereits ihre erste Chance. Temin hatte sich auf der linken Seite wuchtig durchgesetzt und war zum Abschluss gekommen. Sein Schuss verfehlte das Tor allerdings knapp. Fünf Minuten später allerdings lag der Ball dann im Tor der Gäste. Der überragende Kifuta Kiala Makangu war im Strafraum von Torhüter Tom Mickel gelegt worden und während der eine oder andere Oldenburger zum ausgiebigen verbalen Protest ansetzte, schaltete Alessandro Ficara ganz schnell und erstickte jeden Ärger des VfB im Keim. Er schob den Ball zum 1:0 ein.

Ein Auftakt, wie gewünscht, für den VfB, der fortan allerdings sehr tief stand und so den Hamburgern die Initiative überließ. Wirklich viel sollte dem Bundesliga-Nachwuchs mit dem mehr an Raum und Ballbesitz allerdings nicht einfallen. Es dauerte bis zur 31. Minute, ehe der HSV seinerseits gefährlich wurde. Nach einem Freistoss kam der sehr aktive Philipp Sven Müller zum Abschluss, aber VfB-Torhüter Dominik Kisiel konnte zur Ecke klären. Auch die nächste Szene gehörte Müller, dessen abgefälschten Schuss Kisiel in höchster Not noch vor der Linie klären konnte (35.).

Dietmar Hirsch war so gar nicht mehr einverstanden mit dem jetzt zu passiven Auftritt seiner Mannschaft und hätte fraglos sehr deutliche Kritik geäußert, wäre in der 39. Minute nicht erneut Verlass auf Kifuta gewesen. Nach einem Foul von Sowah am Oldenburger Torjäger entschied Schiedsrichterin Riem Hussein sofort auf Elfmeter. Florian Stütz demonstrierte einmal mehr seine Klasse vom Punkt und traf sicher zum 2:0.

 

Noch vor der Pause hätten die Oldenburger dann den Sack zumachen können, vielleicht müssen. Der sehr zweikampfstarke Marius Winkelmann hatte für Ficara aufgelegt, dessen Zuspiel Kifuta nutzte, jedoch an Mickel scheiterte (42.).

Nach dem Wechsel stand dann das Schiedsrichtertrio der Vorentscheidung im Weg. Nach einer Flanke hatte Winkelmann mit dem Kopf getroffen, doch die Unparteiischen verweigerten dem Treffer die Anerkennung, wollten eine Abseitsstellung erkannt haben. Unter den Augen von Christian Neidhart und Mario Neumann, den Trainern des nächsten VfB-Gegners SV Meppen, dominierte der HSV die nächsten Minuten und kam folgerichtig zum Anschlusstreffer. Ahmet Metin Arslan wurde fein in Szene gesetzt und traf zum 2:1 (57.).

Es war ein verdientes Tor, denn die Gäste hatten erneut mehr vom Spiel, weil der VfB die letzte Konsequenz im Zweikampfverhalten vermissen ließ und in dieser Phase offenbar lediglich die Führung verwalten wollte. Nach dem Gegentor ging dann allerdings ein deutlicher Ruck durch die Mannschaft, die sofort wieder den Druck erhöhte.

Auch Dietmar Hirsch reagierte. Er brachte nach einer guten Stunde Ivo Tomas für Ibo Temin ins Spiel. Während Tomas sich auf die rechte Seite orientierte, wechselte Ficara jetzt nach links (64.). Kurz darauf brachte er zudem Moritz Steidten für Winkelmann (71.). Wechsel mit Wirkung, denn jetzt standen die Oldenburger wieder deutlich stabiler. Mehr noch, sie sorgten auch wieder für Schwung im Offensivspiel und das zahlte sich aus.

 

Nach einem Freistoss von Stütz erhöhte erst Kifuta auf 3:1 (71.) und knappe zehn Minuten vor dem Schlusspfiff legte Tomas nach einem Pass von Thorsten Tönnies das 4:1 nach. Doch damit hatten die Oldenburger noch nicht genug. Antti Mäkijärvi, in der 83. Minute für Ficara ins Spiel gekommen, setzte nach einem feinen Zuspiel von Tönnies mit dem 5:1 den Schlusspunkt.

Stimmen zum Spiel

Soner Uysal, Trainer HSV: Wir können aus diesem Spiel nur lernen. Bei drei Tore haben wir individuelle Fehler gemacht, dennoch war mehr für uns drin. Das 3:1 fällt sicher genau zum richtigen Zeitpunkt. Am Ende war es aber ein verdienter Sieg.

Dietmar Hirsch, Trainer VfB: Es mag angesichts der Höhe ungewöhnlich sein, aber ich bin nicht ganz zufrieden. Wir haben dem HSV zu lange einfach zu viel Platz gelassen. Bis zum 1:0 und kurz danach war es sehr gut, aber danach haben wir zu wenig gemacht und uns viel zu tief fallen lassen. Dass die Mannschaft dann allerdings nach dem Anschlusstreffer zurückgekommen ist, spricht für ihre Qualität und das zeichnet eine Spitzenmannschaft aus. Ich hoffe sehr, dass jetzt viele Fans nach Meppen fahren. Die Mannschaft hat es verdient und sie braucht diese Unterstützung. Wir wollen schließlich dort unsere Position verteidigen.

Zahlen, Daten & Fakten

VfB Oldenburg: Dominik Kisiel – Dominik Volkmer, Marius Winkelmann (71. Moritz Steidten), Alessandro Ficara (83. Antti Mäkijärvi), Kiala Makangu Kifuta, Florian Stütz, Franko Uzelac, Ibrahim Temin (64. Ivo-Valentino Tomas), Thorsten Tönnies, Dennis Engel, Kamen Hadzhiev
Trainer: Dietmar Hirsch

Hamburger SV II: Tom Mickel – Lennard Sowah, Ahmet Arslan, Philipp Müller, Nico Charrier (82. Kerim Carolus), Sebastian Haut, Enes Küc, Oliver Oschkenat, Adel Daouri (46. André Branco), Gideon Jung, Ashton-Phillip Götz (82. Laurynas Kulikas)
Trainer: Soner Uysal

Tore:
1:0 Alessandro Ficara (8.); 2:0 Florian Stütz (Foulelfmeter, 39.); 2:1 Ahmet Arslan (57.); 3:1 Kiala Makangu Kifuta (71.); 4:1 Ivo-Valentino Tomas (82.); 5:1 Antti Mäkijärvi (88.)

Schiedsrichter/in: Dr. Riem Hussein (TSG Bad Harzburg) – Assistenten: Niklas Milczewski (FC Mingerode), Dominic Schleicher (VfL Badenhausen)
Zuschauer: 2504

Gelbe Karte: Franko Uzelac (2.) / Gideon Jung (3.), Oliver Oschkenat (2.)

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