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RegionalligaDie Blauen auf „Löwenjagd“

20. November 2015
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Das „Daumen drücken“ der vergangenen Tage scheint geholfen zu haben, denn Stand Freitagabend dürfen die Blauen am Samstag wieder ran. Mit einem Spiel bei der U23 von Eintracht Braunschweig startet der VfB Oldenburg in die Rückrunde. Grund genug für eine kurze Bestandsaufnahme.

Die Ausgangslage: Rein tabellarisch werden sich die Oldenburger kaum vor der Favoritenrolle drücken können. Ist halt so, wenn der Zweite beim Achten aufdribbelt. Aber: Selbstverständlich gibt es an dieser Stelle den ein oder anderen Warnhinweis und das auch fundamental begründet.

Der Gegner: Die Zweitvertretung aus der Löwenstadt bringt die typische „U-Mischung“ auf den Rasen. Viele junge Talente, mehrheitlich gerade ausgeschult, sprich der U19 entwachsen. Angeleitet werden sie, auch in Braunschweig, vom ein oder anderen erfahrenen Recken oder gar von jenen Profis, die in der zweiten Bundesliga nur sporadisch Praxis sammeln können. Die Eintracht macht da keine Ausnahme. Die Verantwortlichen können weitestgehend ohne Druck arbeiten. Trainer Henning Bürger, schon seit 2011 an der Seitenlinie, schult Talente, soll selbige nach Möglichkeit derart nachhaltig fördern, dass sie perspektivisch die Profis verstärken können. Aufsteigen muss er nicht, sollte tunlichst aber den Abstieg vermeiden. Das gelingt dem ehemaligen Profi mit schöner Regelmäßigkeit.

Die Tabelle: Als Achter werden die Braunschweiger zurzeit ausgewiesen. Die Bilanz ist dabei vollkommen ausgeglichen. Acht von 17 Spielen wurden gewonnen, ein Unentschieden ist notiert, acht Spiele hat die Eintracht verloren. Macht in der Summe 25 Punkte bei einem Trefferkonto von 21:18.

Die Stärken und Schwächen: Ganz ehrlich, so richtig können wir das aus der Entfernung kaum einschätzen. Im Hinspiel, das der VfB 2:1 gewonnen hat, trafen die Oldenburger auf einen spielerisch starken Gegner, dessen Protagonisten taktisch gut geschult sind. Die Mannschaft ist in der Lage, einen flotten Ball zu spielen. Das Torverhältnis suggeriert ein kluges Defensivverhalten. Die Eintracht steht kompakt, wenn der Gegner den Ball hat. Es lässt allerdings auch sehr nachhaltig vermuten, dass im Spiel nach vorn das ein oder andere effektiver gestaltet werden könnte. Bei näherer Betrachtung ist das so verwunderlich nicht, denn Trainer Henning Bürger hat bislang schon 28 Spieler eingesetzt.

Die Leistungsträger: Mads Dittmer Hvilsom wäre so ein Kicker. Der Däne kam im Sommer von Hobro IK nach Braunschweig, trainiert mit den Profis, kam in Liga zwei auch schon zu drei Einsätzen, wird aber eben auch mal in der Zweiten aufgeboten. Vier Treffer hat er bislang erzielt und ist damit bester Torschütze seiner Mannschaft und das bei gerademal drei Einsätzen. Anführer der Braunschweiger Rasselbande ist allerdings ein echter Routinier. Deniz Dogan, spielender Co-Trainer und erst 36 Jahre jung, gibt den Takt vor. 15 Spiele hat der langjährige Profi bereits bestritten. Er ist aus der Mannschaft schlicht nicht wegzudenken. Sven Hartwig ist ebenfalls ein Führungsspieler mit enormer Erfahrung, die er etwas in Meppen und Goslar schon unter Beweis gestellt hat. Dauerbrenner ist allerdings Marcel Engelhardt. Der Torhüter hat in allen 17 Spielen zwischen den Pfosten gestanden.

Der Schiedsrichter: Malte Göttsch vom TuS Hartenholm wird darauf achten, dass die Fußballer auch das Regelwerk einhalten. Ihm assistieren Henning Deeg und Malte Gerhardt. Göttsch hat in dieser Saison bereits das Spiel zwischen dem VfB Oldenburg und dem Lüneburger SK geleitet.

Die Oldenburger: Nach dem Ausfall des Derbys ist die Mannschaft natürlich hoch motiviert. Mit einem Sieg würde sie mindestens im Takt mit Weiche Flensburg marschieren. Offen ist, ob Trainer Dietmar Hirsch seine Formation im Vergleich zu den letzten Spielen verändert. Mit schöner Regelmäßigkeit hat er in der Vergangenheit immer die eine oder andere Idee in petto gehabt. Den Gegner hat Hirsch intensiv beobachtet, unter anderem auch mit ausdauerndem Videostudium. Bei allem Respekt schaut der Fußballlehrer aber zumeist lieber auf die eigenen Anstellten als auf den Gegner. Abzuwarten ist, ob die Mannschaft trotz des Spielausfalls der Vorwoche ihren Rhythmus behalten hat. Das letzte Spiel der Braunschweiger ist allerdings auch schon einige Tage her. Der Wettstreit mit dem VfB Lübeck war vorgezogen worden und endete mit einem 3:1 für die Eintracht. Der VfB ist also gewarnt.

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