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RegionalligaVfB nimmt Eintracht-Hürde

21. November 2015
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Der VfB Oldenburg ist zumindest für eine Nacht zurück an die Tabellenspitze gestürmt. Kifuta Kiala Mankangu hatte daran maßgeblichen Anteil. Der VfB-Torjäger erzielte beide Treffer für den VfB Oldenburg, der mit 2:0 bei der U23 von Eintracht Braunschweig gewonnen hat.

Dietmar Hirsch hatte seine Startformation im Vergleich zum Kantersieg über die U23 des Hamburger SV nur auf einer Position verändert. An Stelle von Ibo Temin rückt Ivo Tomas in die Startelf und das an ungewohnter Stelle, denn der Kroate agierte im linken Mittelfeld.

Den Grundstein zum verdienten Sieg legten die Oldenburger in der Anfangsphase. Auf schwer zu bespielendem Rasen ließen die Blauen Ball und Gegner laufen, zeigten feine Kombinationen und gingen bereits nach sieben Minuten in Führung. Nach einer Kombination über Alessandro Ficara und Thorsten Tönnies, der gekonnt von der linken Seite flanken konnte, traf Kifuta mit dem Kopf zum 0:1.

Der Oldenburger Schwung hielt noch eine gute Viertelstunde an, ehe die Eintracht besser in Spiel kam. Nach vorne ging bei denn Braunschweigern allerdings wenig. Zwar versuchte vor allem Routinier Sven Hartwig, dem Tun seiner Mannschaft Struktur zu geben, doch bis in den Oldenburger Strafraum konnten sich die Blau-Gelben selten bis gar nicht vorarbeiten.

Anders der VfB. Von Dennis Engel dynamisch eingeleitet, kamen die Gäste über Ivo Tomas gefährlich in den Strafraum und hätten beinahe ein Eigentor erzwungen (26. Minute). Die nächsten Szenen sollten dann etwas auf sich warten lassen, gehörten allerdings auch den Oldenburgern. Von Ficara fein in Szene gesetzt, kam Kifuta zum Abschluss. Der Stürmer traf den Ball bei seinem Schuss aus spitzem Winkel zwar nicht richtig, gleichwohl gut genug, um Torhüter Marcel Engelhardt in höchste Nöte zu bringen. Nur mit Mühe konnte er den flach getretenen Ball zur Ecke abwehren (42.). Nur eine knappe Minute später wurde es für die Eintracht nochmal gefährlich. Florian Stütz war kurz vor dem Strafraum gelegt. Den fälligen Freistoss schnappte sich Ficara, der den Ball mit ganz viel Gefühl knapp neben den Pfosten streichelte.

Vor lediglich 318 Zuschauern, weit mehr als die Hälfte davon waren aus Oldenburg angereist, entwickelte sich zu Beginn der zweiten Halbzeit ein ausgeglichenes Spiel. Die Gastgeber, jetzt mit den schnellen Gyamfi Kyeremeh an Stelle von Niko Kijewski, wollten Druck machen und den VfB in seiner Hälfte einschnüren. Das gelang aber nicht. Der VfB stand zwar nicht immer sicher, war auch im einen oder anderen Zweikampf zu spät dran und zu weit weg vom Gegner, echte Chancen für Braunschweig blieben dennoch aus.

Fotos: Fabian Speckmann
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Dietmar Hirsch war dennoch nicht zufrieden und entschied sich zum ersten Wechsel. Marius Winkelmann, der weite Wege gegangen war, machte Platz für Moritz Steidten. Der Blondschopf rückte in die defensive Zentrale, so dass Florian Stütz offensiver agieren konnte. Steidten war allerdings noch nicht einmal am Ball, da wurde es erstmals eng für die Oldenburger. Braunschweig konnte schnell kontern und nach einer Flanke von der linken Seite kam der bullige Stürmer Haris Huseni zum Abschluss. Dominik Kisiel, bis dahin praktisch nicht geprüft, zeigte aber einmal mehr, dass er unbedingt zu den Top-Torhütern der Regionalliga zu zählen ist (57.).

Wie man effektiver kontert, demonstrierte dann der VfB. In Überzahl stürmten die Blauen in Richtung des Braunschweigers Gehäuses und schließlich nutzte Kifuta diese Chance für seinen zweiten Treffer zum 0:2 (66.).
Kurz darauf brachte Dietmar Hirsch noch Nils Laabs, der Ivo Tomas ersetzte und sich ins Sturmzentrum orientierte. Kifuta, der selbst mit Fouls nicht zu stoppen war, rückte auf die linke Seite. Duplizität der Ereignisse. Wie schon auf den ersten Oldenburger Wechsel folgte auch jetzt eine dicke Chance der Gastgeber. Huseni konnte den aufmerksamen Kisiel aber erneut nicht überwinden.

In der Schlussphase wollten die Braunschweiger nochmal pressen, doch die Luft war raus. Der VfB agierte defensiv sehr konzentriert und stand kompakt. Vor allem die beiden Innenverteidiger Franko Uzelac und Dominic Volkmer hatten jederzeit alles im Griff. Dennis Engel rechte und Thorsten Tönnies links, fanden zudem immer wieder Zeit, das Offensivspiel anzukurbeln.

Ibrahim Temin, nach 81. Minuten für den angeschlagenen Kifuta gekommen, hätte sogar noch auf 0:3 erhöhen können. Sein satter Schuss wurde aber zur Beute von Engelhardt. Am Ende stand ein ungefährdeter und verdienter Oldenburger Sieg, mit dem der VfB erneut die Tabellenspitze übernommen hat. Allerdings kann Weiche Flensburg am Sonntag mit einem Sieg über den BV Cloppenburg wieder an den Blauen vorbeiziehen.

Den Oldenburgern war das am Samstag egal, denn Dietmar Hirsch hatte für die Kicker noch eine Überraschung parat. Zur Belohnung für den Sieg gab es zwei freie Tage.

Stimmen zum Spiel

Henning Bürger, Trainer Eintracht Braunschweig: Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft nicht unzufrieden. Wir haben gegen eine Spitzenmannschaft kämpferisch alles abgerufen.

Dietmar Hirsch, Trainer VfB Oldenburg: Es war ein schweres Spiel, aber die Jungs haben das gut angenommen. Wir können sehr zufrieden sein, haben uns das Leben aber auch unnötig schwer gemacht. Angesichts der Möglichkeiten müssen wir das eigentlich eher entschieden. Moritz Steidten hat uns Stabilität gebracht, auch, weil er sehr diszipliniert spielt und positionstreu ist. Ein Sonderlob gibt es für unsere beiden jungen Innenverteidiger. Gegen so einen starken Stürmer, wie Haris Huseni, haben sie es gut gemacht. Dass wir mit Dominik Kisiel einen super Torwart haben, ist ja nicht neu.

Ralf Voigt, sportlicher Leiter VfB Oldenburg: Hier gewinnt man nicht im Vorbeigehen. Braunschweig hatte nach drei Siegen in Folge auch viel Selbstbewußtsein, dennoch ist der Sieg verdient. Wir haben gerade zu Beginn sehr gut Fußball gespielt. Allerdings müssen wir auch selbstkritisch sein und festhalten, dass wir das Spiel eher hätten entscheiden müssen.

Zahlen, Daten & Fakten

Eintracht Braunschweig II: Marcel Engelhardt – Mohammad Baghdadi, Eros Dacaj (86. Morten Rüdiger), Deniz Dogan, Sven Hartwig (73. Luca Sasso-Sant), Lukas Kierdorf, Niko Kijewski (46. Gyamfi Kyeremeh), Dennis Slamar, Felix Drinkuth, Omar Castro, Haris Hyseni
Trainer: Henning Bürger

VfB Oldenburg:
Dominik Kisiel – Dominik Volkmer, Marius Winkelmann (57. Moritz Steidten), Alessandro Ficara, Kiala Makangu Kifuta (80. Ibrahim Temin), Florian Stütz, Franko Uzelac, Thorsten Tönnies, Dennis Engel, Kamen Hadzhiev, Ivo-Valentino Tomas (73. Nils Laabs)
Trainer: Dietmar Hirsch

Tore: 0:1 Kiala Makangu Kifuta (7.); 0:2 Kiala Makangu Kifuta (67.)

Schiedsrichter/in:
Malte Göttsch (TuS Stusie) – Assistenten: Henning Deeg (TuS Hartenholm), Malte Gerhardt (Kieler MTV)
Zuschauer: 318

Gelbe Karte: Niko Kijewski, Marcel Engelhardt (3.), Haris Hyseni (2.) / Ivo-Valentino Tomas (6.), Dennis Engel (3.)

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