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RegionalligaDer Ball soll wieder rollen

5. Dezember 2015
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Leichte Spiele gibt es nicht. Punkt. Einspruch? Abgelehnt! Ja, liebe Freunde des VfB Oldenburg, ihr würdet möglicherweise widersprechen wollen, aber mindestens den Großteil der Trainer haben wir mit dieser These ganz sicher hinter uns gebracht. Mit Blick auf die nächste Aufgabe unserer Blauen gibt es ohnehin keine Zweifel, denn der VfB Oldenburg ist am Sonntag, ab 14 Uhr, beim TSV Havelse gefordert.

Die Ausgangslage: Unsere Blauen sind mal richtig gut am Ball, naja, zumindest waren sie es, ehe sie durch den Dauerregen, aufgeweichten Untergrund und zu langes Grün gestoppt wurden. Das Spiel gegen Hannover 96 II musste kurzfristig abgesagt werden, was zur Folge haben könnte, dass die Blauen ein wenig aus dem Spielrhythmus geraten sind. Kann stimmen, muss aber nicht, denn auch die unfreiwillige Pause vor dem Spiel gegen den Hamburger SV II blieb bekanntlich ohne Folgen – zumindest für den VfB Oldenburg. Im Vergleich zum Tabellenzweiten ist Havelse voll im Saft. Bereits am Mittwoch durften die Kicker von Trainer Alexander Kiene nämlich gegen den Ball treten. Weil der Rasen das offenbar gut überstanden hat, sollte am Sonntag wohl auch angepfiffen werden.

Der Gegner: Mit dem TSV Havelse haben sich die Oldenburger schon so manchen innigen Zwist geliefert. Entspannter Fußball, das gibt es zwischen den beiden Vereinen nicht, was alles andere als selten auch mit den Protagonisten an der Seitenlinie zu tun hatte. Wer erinnert sich nicht gerne an die höchst lebendigen Trainerdarbietungen von Joe Zinnbauer in Diensten des VfB und Jürgen Stoffregen, der über Jahre für die sportlichen Geschicke der Havelser verantwortlich gezeichnet hat. Fast immer stand in diesen Duellen auch einiges auf dem Spiel, denn fast schon traditionell zählen Oldenburg und Havelse zu den Top-Mannschaften der Liga. In dieser Saison allerdings trennen die beiden Kontrahenten doch einige Punkte mehr. Der TSV ist aktuell auf Platz sechs gelistet und hat nach 19 Spielen 30 Punkte auf dem Konto. Das ist keine so schlechte Bilanz, bedenkt man, dass der VfB-Gegner durchaus die eine oder andere Widrigkeit auszumerzen hatte.

Trainerwechsel: Letzteres gilt vor allem für die Trainerfrage. Nachdem Christian Benbennek im Sommer der Meinung war, sich sportlich neu orientieren und nach Aachen wechseln zu müssen, vertrauten die Havelser Verantwortlichen um den umtriebigen Macher Stefan Pralle auf eine hausinterne Lösung. Stefan Gehrke, der zuvor sehr erfolgreich die U19 des Vereins angeleitet hatte, sollte sich jetzt in der Regionalliga beweisen. Machen wir es an dieser Stelle kurz. Es hat nicht funktioniert. Gehrke musste schon zeitig seinen Platz an der Seitenlinie räumen. Fortan installierten die Havelser mit Alexander Kiene jenen Trainer, der eigentlich beim BSV Rehden hätte weiter arbeiten sollen, aber genau das nicht mehr wollte.

Der Kader: In Havelse wird seit Jahren auf Kontinuität geachtet. Ganz große Umbrüche sind hier die Ausnahme. Mehr noch, der Verein setzt sehr konsequent auf den eigenen Nachwuchs und profitiert natürlich auch von seiner Lage im Großraum Hannover, wo sich zahlreiche Talente tummeln. Die würden fast alle natürlich am liebsten für 96 in der Bundesliga kicken, aber das schaffen nur wenige. Das wiederum erfreut die Havelser, die nicht zufällig Jahr für Jahr eine fußballerisch gute Mannschaft stellen, die spielerisch stark ist und auch einen robusten Ball zu spielen versteht.

Die Leistungsträger: Da schaut man doch gleich mal auf die Torschützenliste und stellt fest, dass Denis Wolf immer noch trefflich unterwegs ist. 9 Tore sind für den ehemaligen Profi notiert, mit jeweils sechs Treffern folgen Deniz Cizek und Deniz Kina. Nicht fehlen dürfen in dieser Aufzählung allerdings auch Marco Hansmann und Torben Deppe, der im Mittelfeld den Takt vorgibt.

Die Form: Selbige zu beurteilen ist aus der Distanz schwierig. Fünf Spiele in Folge hatten die Havelser gewonnen, ehe ein Unentschieden gegen den BSV Rehden diese Serie beendet hat. Seitdem, so könnte man unken, ist die Mannschaft aus dem Tritt geraten, denn dem 1:2 beim VfB Lübeck folgte ein 0:2 gegen den FC St. Pauli II. Dabei allerdings war ein Punkt allemal drin, aber die Havelser vergaben gleich zwei Strafstöße.

Stärken und Schwächen: Das geht schnell. Die Burschen sind wuchtig und können gut kicken. Gerade zuhause spielt Havelse einen rustikalen Ball und kann enormen Druck entwickeln. Allerdings klappt es mit dem Toreschießen nicht so gut. Als einzige Mannschaft in den Top-9 haben sie mit 26:32 ein negatives Torverhältnis.

Das Hinspiel: Es war eine klare Sache und sicherlich der Tatsache geschuldet, dass unseren Burschen mal richtig gut drauf waren, Havelse dagegen neben der Spur stand. Am Ende hieß es 4:0 für den VfB Oldenburg.

Der VfB: Die Oldenburger müssen auf Migu Canizales verzichten. Er ist weiterhin gesperrt. Denis Engel hatte eine kleinere Blessur, sollte aber bis zum Anpfiff fit sein. Spekulationen über die Aufstellung der Blauen ersparen wir uns mal, denn unser Trainer Dietmar Hirsch hat immer einen Trick auf Lager, mit dem wir so gar nicht gerechnet haben.

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