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RegionalligaVereinTag 2 im türkischen Trainingslager

20. Januar 2016
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Merhaba liebe VfB-Gemeinde, auch am heutigen Dienstag öffnen wir das Tagebuch aus dem Trainingslager des VfB Oldenburg, um die eine oder andere kleine Geschichte in die Heimat zu schicken. Leider gibt es nicht nur gute Nachrichten.

Eines vorweg. Unsere Mannschaft legt hier jene Disziplin an den Tag, die Trainer Dietmar Hirsch fordert. Da haben wir uns gestern Abend extra auf die Lauer gelegt, um herauszubekommen, wer den Verführungen der Hotel-Annehmlichkeiten erliegen würde und dann müssen wir feststellen, dass die Jungs samt und sonders früh in die Betten gehüpft sind. Das Training war also mindestens so anstrengend, wie wir vermutet hatten. Für außersportliche Faxen bleiben da weder Kraft noch Zeit, maximal steckt der eine oder andere noch die Nase in ein Buch oder hofft darauf, in der Lobby Zugang zum W-Lan zu bekommen. Ein harter Kampf.

Dass die Jungs so früh abgetaucht sind, war eigentlich schade , denn am Abend konnten wir hier noch einen alten Bekannten begrüßen. Georg „Schorsch“ Koch hatte kurzerhand ein Taxi gekapert und war aus dem benachbarten Belek herübergekommen, um den VfB, „seinen“ VfB, zu besuchen. Seinen VfB? Ihr lest richtig, denn obwohl er nur kurz als Torwarttrainer am Ball war, hat er unseren Lieblingsverein schätzen gelernt. „Wir packen das“ war dann auch einer seiner Lieblingssätze, wenn er über den weiteren Saisonverlauf der Blauen gesprochen hat.

Jetzt aber mal zum Tagesgeschehen. Zeit, das höchst üppige Frühstücksbüffet zu genießen, hatten heute allenfalls Fans, Offizielle und Medienteam. Bereits um kurz nach neun machte sich der Bus auf dem Weg zum Trainingsplatz. Zweikampfschulung stand auf dem Programm, das unser eifriges Medienteam natürlich nicht verpassen wollte und deshalb den Gewaltmarsch (mit Gepäck) mutig in Angriff genommen hat. Mutig, weil es wahrlich schon einer ordentlichen Portion Waghalsigkeit bedarf, um hier zu Fuß eine Hauptverkehrsstraße zu überqueren. Merke: Die Bedeutung der Farbe Rot wird auf Lichtanlagen hierzulande deutlich überbewertet. Wer fährt, hat Recht.

Mindestens so engagiert wie die Autofahrer zeigen sich derweil auch die blau-weißen Kicker. Geschenke werde beim Üben nicht verteilt, allein der Trainer hat das eine oder andere Kompliment über, aber auch notwendige Tadel im verbalen Programm, das von einigen Zaungästen verfolgt wird. Zu selbigen zählt erstmalig auch VfB-Geschäftsführer Philipp Herrnberger, der wohl am liebsten selbst aktiv gegen das Rund getreten hätte. Wie sonst ist zu erklären, dass er wiederholt auf den Platz dribbelt. Natürlich nur im Rücken des Trainers, der die Arbeitsfläche für Besuche der Öffentlichkeit gesperrt wissen will und das auch streng durchzieht. Ansonsten verweisen wir an dieser Stelle mal auf unsere Bildergalerie, denn der Tag hatte ja noch mehr zu bieten.

Am Nachmittag etwa machte sich eine große Delegation auf den Weg nach Belek und das aus gutem Grund. Joe Zinnbauer, im schweizerischen St. Gallen als Cheftrainer engagiert, verweilt seit einigen Wochen mit seinen Kickern ebenfalls in der Türkei und hatte heute einen Testkick gegen Rasenballsport Leipzig zu bestreiten. Nach der fast schon traditionellen Suche wurde der Ort des Geschehens doch noch ausfindig gemacht, um unserem alten Trainer moralischen Beistand zu leisten. Das gelang nur bedingt, denn die Kicker aus dem Helvetischen, in Halbzeit zwei mit vielen Nachwuchsballartisten am Start, unterlagen 1:3. „Beim Abendessen mache ich einen großen Bogen um den Trainer“, gab Steven Heyer dann kurz Einblick ins innerschweizer Mannschaftsleben und betont, dass Joe mit Niederlagen noch immer nicht so gut umgehen kann. Der ehemalige VfB-Kicker arbeitet heute als Scout für St. Gallen und hatte noch deutlich mehr flotte Sprüche auf Lager, als zu Oldenburger Zeiten. Gut gelaunt gab es schließlich noch ein großes Hallo mit Joe, der seinen alten Oldenburger Weggefährten auch auf diesem Weg Grüße übermittelt wissen möchte. Gerne doch.

Zurück im Hotel stand für ganz Mutige noch eine Boxeinheit mit Co-Trainer Ronny Klause auf dem Programm. Herrlich, das ist mal eine Herausforderung, die es in sich hat. Ring frei für Runde zwei heißt es dann am Mittwoch.

Was bleibt nach Tag 2? Die Stimmung ist gut, auch bei Fabian Klinkmann, der heute seinen 19. Geburtstag feiert, aber nicht etwa eine üppige Torte anschneidet, sondern eifrig trainiert. Die Mannschaft arbeitet sehr konzentriert und hat die Neuen längst in ihren Kreis aufgenommen. Leider gibt es auch zu viel Arbeit für die medizinische Abteilung. Ulrike und Niklas sowie Dr. Thomas Keese-Röhrs, der seine Golfschläger natürlich direkt abgelegt hat, um zu helfen. Sie haben einiges zu tun. Ivo Tomas hat sich am Nachmittag eine Knieverletzung zugezogen.

Er wird wohl bis zu drei Wochen ausfallen. Immerhin, alle anderen sind fit und wir hoffen natürlich, dass es so bleibt. Personeller Ersatz soll im Lauf der Woche aus der Heimat kommen. Mehr verraten wir morgen.

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