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RegionalligaVereinTag 5 im türkischen Trainingslager

23. Januar 2016
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Merhaba heißt es auch am fünften Tag des Trainingslagers unserer Blauen. Die Stimmung ist weiterhin gut, das Wetter flirtet regelrecht mit uns und für das Sahnehäubchen auf der guten Laune sorgte heute der Chef. Dietmar Hirsch gibt einen halben Tag frei! Was sonst so los war, lest ihr im neuen Kapitel unseres Tagebuchs.

Zuvor allerdings haben unsere Recken noch einen klaren Arbeitsauftrag zu erledigen. Treffen am Strand, Laufschuhe an und ab dafür. Die Richtung ist dabei deutlich definiert, denn am Horizont zeichnen sich die schneebedeckten Berge des Beydağları Olimpos Sahil Milli Parkı ab. „Auf geht es, Jungs. Bringt Schnee mit“, sagt Dietmar Hirsch und angeleitet von Co-Trainer Ronny Klause und Athletikphysioallzweckwunder Niklas Kühne macht sich die Truppe auf den Weg.

Stephan und Peter, zwei der vielen Fans, die unsere Mannschaft ins Trainingslager begleitet haben, bringen direkt mal einen pragmatischen Tipp: „Die Jungs sollten sich einen Eimer besorgen, mit Wasser füllen und den dann Dietmar vor die Nase halten. Was der wohl sagen würde.“ Zumindest würde er staunen und das, obwohl unser Cheftrainer selten um einen lockeren Spruch verlegen ist.

Andere Anwesende geben sich weniger sportlich. Immerhin, Stephan Wulf will in punkto Engagement nicht zurückstehen und erklärt die Geschäftsstelle an Ort und Stelle für eröffnet. Das Lockangebot, drei Dauerkarten zum Preis von zweien, findet überraschend keinen Anklang. Ansonsten nutzt die Oldenburger Delegation den Kaffeestand nach Herzenslust und die Gelegenheit zum Plausch.

Eine gute Stunde lang sind unsere Kicker schließlich unterwegs, während wir mit unserem Zeugwart Wolle plauschen, Bilder machen und einfach mal chillen. Der Nachmittag soll schließlich ganz im Zeichen unser touristischen Entdeckungstour stehen. Das Medienteam ist auf Abwegen. Mit dem Linienburg geht es nach Antalya. Ein schlapper Euro pro Person ist fällig. Bitte was? Touri-Nepp ist das nicht, im Gegenteil. Dass in der Türkei Höflichkeit durchaus angezeigt ist, wird hier übrigens auch deutlich, denn im rappelvollen Bus machen die Herren Platz, wenn die Damen keinen Sitzplatz mehr finden. Respekt, zur Nachahmung empfohlen.

Wie verwestlicht es hier auch sein kann, wird beim Bummel durch ein Shoppingcenter deutlich. Einmal davon abgesehen, dass der Kasten heftig groß ist, stellt sich die Frage, wer die horrenden Preise in den ganzen Designershops wohl berappen kann. Oder ist es nur ein Vorurteil, dass das Durchschnittseinkommen in der Türkei überschaubar ist?

Für Eindruck beim Medienteam sorgt in jedem Fall der Fanshop von Fenerbahce. Die Blau-Gelben haben ein sattes Angebot in petto und finden in uns durchaus interessierte Kunden. Man muss ja wissen, was andere so anbieten. Dass wir noch ein gutes Stück von der Altstadt, unserem eigentlichen Ziel, entfernt sind, sorgt in der folgenden Stunde für feinste Verhärtungen in den Waden. Weil unser Physioteam bereits gestern erste Hilfe bei einem angeschlagenen VfB-Fan leisten musste und heute den freien Tag genießt, sind die Aussichten auf eine Massage wohl verschwindend gering. Zum Ausgleich überzeugen wir den Fahrer eines Dolmus davon, dass wir uns in seinen rappelvollen Bus mogeln dürfen. Der mehrere Kilometer lange Trip reißt zwar ein Loch von 61 Cent in unsere Kasse, bringt uns aber entspannt ans Ziel.

Antalya selbst bedient unfassbar viele Facetten. Abgerockte Hochhäuser, Markenzeichen Klima-Anlage an der Hauswand, finden sich hier neben Designershops. Dennoch sind wir fasziniert, lassen uns von der Stimmung einfangen und durch die Stadt treiben. Dass wir beim Schlendern durch den Basar von allen Seiten angesprochen werden und die allerfeinsten Designerklamotten kaufen sollen, ist Alltag. Lustig ist es allemal und ganz nebenbei erfahren wir noch, dass unser Verein einer von Weltruf ist. Wie sonst erklärt sich, dass der Inhaber eines Ladens in der Altstadt, nach eigenem Bekunden Fans von 1860 München, in uns sofort Vertreter des VfB Oldenburg erkennt. Gut, am Morgen waren schon andere VfB-Fans an Ort und Stelle. Wir plauschen kurz über Fußball und nehmen seine guten Wünsche für das Erreichen unseres Saisonziels gerne mit.

Weil es langsam kalt wird und die Muskulatur unserer professionellen Waden „zu“ macht, setzen wir zum finalen Sprint an und erreichen Linie LC07. Mal ehrlich, vor Beginn des Trainingslagers hätten wir so einen Sprint kaum hinbekommen. Allen Daheimgebliebenen sei ein Besuch von Antalya übrigens unbedingt empfohlen. Ach, blättert euch doch einfach mal durch die Bildergalerie.

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