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RegionalligaVereinTag 7 im türkischen Trainingslager

25. Januar 2016
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Merhaba heißt es am heutigen Montagabend zum letzten Mal. Mit dem finalen Kapitel beenden wir unser kleines Tagebuch, denn die Zeit im Trainingslager neigt sich dem Ende entgegen. Während der Trainer zufrieden ist und die Seinen lobt, fällt das Fazit im Medienteam durchwachsen aus. Chris-Ali mault. Obwohl er fleißig trainiert hat, reicht es nicht für einen Platz im Kader von Dietmar Hirsch.

Dessen Truppe ist heute schon früh am Ball. Um 11 Uhr türkischer Zeit (10 Uhr in Deutschland), wird der Kick gegen den Berliner AK angepfiffen. Rund ums Hotel pfeift der Wind zwar ganz ordentlich, auf und am Platz ist es dagegen erträglich. Die Sonne meint es sogar gut mit uns, so dass die einmal mehr recht zahlreich aufgelaufenen Oldenburger das Tun unseres VfB entspannt verfolgen können. Letzteres gelingt übrigens nicht jedem angereisten Fußballfreund.

Es könnten wissenschaftliche Studien sein, die den einen oder anderen Hotelgast vom Besuch des Spiels abhalten.
Sei es drum, der Spielbesuch macht Laune, denn die Jungs haben zwar schwere Beine, sind aber flott unterwegs und es ist erstaunlich, welche personellen Ideen der Trainer ausprobiert. Antti darf rechts verteidigen, Andy Pollasch innen. Zudem hat er seinen Kader in zwei Mannschaften aufgeteilt, so dass in der Halbzeit komplett gewechselt werden kann. Dass die diesmal ganz in weiß aufspielenden Oldenburger kein Tor erzielen, kann die Zufriedenheit des Trainers nicht trüben, unsere eh nicht.

Mehr noch, Dietmar Hirsch ist derart einverstanden mit dem Vortrag der Seinen, dass die am Nachmittag nicht nochmal in die Trainingsklamotten schlüpfen müssen. Stattdessen begibt sich der blau-weiße Tross auf eine ausgefeilte Spionage-Tour. Die zweite Mannschaft des VfL Wolfsburg tummelt sich auch in der Gegend. Gleich zweimal hatten Vertreter des Tabellenzweiten in den vergangenen Tagen Lust auf guten Fußball und konnten am Rande unserer Spiele begrüßt werden. Grund genug, derartiges Interesse mit einem Gegenbesuch zu würdigen. Komplettiert wird die VfB-Truppe noch um einen blau-weißen Freundeskreis, der sich das Vergnügen ebenfalls nicht nehmen lassen will. Zu sehen bekommt die Oldenburger Abordnung gleich vier Tore, zumindest in jenen 80 Minuten, in denen sie das Spiel bei doch recht frischen Temperaturen verfolgte. Dass die Wolfsburger im Spiel gegen eine Dänische Auswahlmannschaft nicht treffen, sei der guten Ordnung halber an dieser Stelle erwähnt.

Den Abend verbringen Spieler, Trainer und Fans dann beim gemeinsamen Plausch in der hoteleigenen Disco, die für unsere Kicker bislang noch tabu gewesen ist. Sogar die eine oder andere Gerstenkaltschale darf konsumiert werden. Es scheint, dass „Didi“ wirklich zufrieden war, mit der Arbeitsleistung seiner Mannschaft.

Das durfte er auch sein. Die Trainingseinheiten waren anspruchsvoll und derart intensiv, dass man so manches Mal schon vom Zuschauen Muskelkater bekommen hat. Die Rahmenbedingungen waren nett, klar, es mag Mannschaften geben, die in noch pompöseren Hotels abgestiegen sind, aber der Rundumservice im Keravansaray ließ wenig Platz für Meckerei, wenngleich dem einen oder anderen Oldenburger am späten Abend die Minze gefehlt hat. Das Essen dürfte allein bei Co-Trainer Ronny für Schrecken gesorgt haben, denn er achtet bekanntlich auf jedes Gramm. Andere Anwesende nehmen es entspannter, greifen beherzt zu und machen in den kommenden Wochen einen großen Bogen um jede Waage. Vielleicht waren auch die Plätze ein wenig hart, aber hey, im Februar mag auch in Deutschland das Geläuf knüppelhart gefroren sein. Hinzu kam unser neuer Freund Thomas, der die Agentur Imusport vor Ort vertreten und dem VfB, „seinen Oldenburgern“ fast jeden Wunsch erfüllt hat. Selbst für den regen Austausch mit offiziellen Vertretern der Türkei hat er gesorgt, als das notwendig war. Klasse, vielen Dank dafür.

Während andere Fußballer, die ihren Beruf sogar professionell ausüben dürfen, für Schlagzeilen gesorgt haben, war unsere Truppe beeindruckend friedlich. Da war kein Platz für das kleinste Skandälchen, ganz im Gegenteil. Wir durften mehreren Geburtstagskindern gratulieren, haben in Erfahrung gebracht, dass es wirklich Menschen gibt, die das Dschungelcamp leidenschaftlich verfolgen, bei Harry in kompetenter Runde den Bundesliga-Auftakt erlebt und jede Menge echten Fußball gesehen. Wer noch mehr möchte, sollte den Winter in der Region Antalya verbringen, hier tummelt sich die große Fußballfamilie und fast überall rollt der Ball. Für einen Rekord haben übrigens Ronny und Lukas aus unserem Trainerteam gesorgt, die am Samstagnachmittag fünf Spiele gesehen haben (mindestens jeweils zwanzig Minuten). Andere waren weniger ehrgeizig, schließlich hat auch das Hotel die eine oder andere Gelegenheit zum Zeitvertreib geboten.

Wir waren allemal zurieden und danken an dieser Stelle für Ihre Aufmerksamkeit, hoffen, dass Ihnen und euch das eine oder andere Foto von den mehreren hundert, die wir gepostet haben, gefallen hat. Es gab bewegte Bilder und einige Zeilen, die vielleicht dazu beitragen, dass die Oldenburger im kommenden Jahr, dann hoffentlich als Drittligist, wieder kommen dürfen. Jetzt ist es aber genug und es heißt an dieser Stelle „güle, güle“.

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