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RegionalligaVfB feiert dritten Sieg im dritten Spiel

28. Februar 2016
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Der VfB Oldenburg hat den Taktstock in der Regionalliga-Nord weiterhin in der Hand. Vor fast 2.600 Zuschauern besiegten die Blauen den VfB Lübeck hoch verdient mit 3:1. Die Freude über den dritten Sieg im dritten Spiel des Jahres wurde sogar noch garniert, denn Verfolger Flensburg unterlag zuhause dem SV Meppen 1:2. Der Ex-Oldenburger Hamudi Alawie lange doppelt hin.

VfB-Trainer Dietmar Hirsch hatte seine Mannschaft im Vergleich zum letzten Spiel nur auf einer Position verändert. Rechts verteidigte wieder Dennis Engel. Antti Mäkijärvi, der gegen St. Pauli ein gutes Spiel in der Viererkette gemacht hatte, nahm auf der Bank Platz.

Schnell war klar, dass in diesem Spiel kein Schönheitspreis zu gewinnen war. Im Gegenteil, auf dem tiefen Boden entwickelte sich ein Kick, in dem die kämpferischen Elemente überwogen. Vor allem die Gäste hatten sich offenbar vorgenommen, über den Kampf ins Spiel zu finden und gingen teils ruppig zur Sache. Insbesondere das Duell zwischen Kifuta Kiala Makangu und Lübecks Abwehrrecken Moritz Marheineke stand dabei im Fokus.

Echte Torszenen blieben anfänglich allerdings Mangelware. Es dauerte bis zur 12. Minute, ehe Jonas Toboll im Lübecker Tor erstmals der Schrecken in die Glieder gefahren sein dürfte. Ein Freistoß von Alessandro Ficara rauschte durch den Fünfmeterraum, fand allerdings keinen Abnehmer. Drei Minuten später brachte Dennis Engel einen Freistoß vor das Tor, Kamen Hadzhiev kam auch zum Kopfball, verfehlte das Tor aber klar.

Auf der anderen Seite setzte Marin Thiel die erste Duftmarke in der 22. Minute. Der Lübecker zog aus der Drehung ab, doch Dominik Kisiel hatte keine Mühe, den Ball zu fangen. Immerhin, die Hansestädter waren nicht nach Oldenburg gekommen, um sich in der eigenen Hälfte zu verstecken. Lübeck spielte gut mit, suchte immer wieder Mittelstürmer Christopher Kramer oder die beiden Außen Yannick Bremser und Stefan Richter, die sich gegen die aufmerksamer Oldenburger Deckung allerdings nur ganz selten durchsetzen konnten.

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Wirklich launig wurde es an der Seitenlinie nach 24 Minuten. Erneut hatte Marheineke bei der „Bearbeitung“ von Kifuta die Hände zu Hilfe genommen und den Oldenburger so auf den Rasen geschickt, doch von Schiedsrichter Eric Müller kam kein Pfiff, sehr zum Ärger von Dietmar Hirsch, der sich ob seiner Proteste der verbalen Schelte der Lübecker Bankbesetzung ausgesetzt sah, diese allerdings ganz entspannt ignorierte. Mit seiner Kritik lag er indes richtig, denn Kifuta war wiederholt nur durch Fouls zu stoppen.

Zwei Minuten später hätte durchaus die gute Laune Einzug halten können, in Reihen der Blauen. Über Alessandro Ficara und Andi Pollasch war das Spielgerät bei Kifuta gelandet, dessen Schuss das Tor allerdings ganz knapp verfehlte (26. Minute). Die nächsten Aufreger hatten dann immer wieder einen durchaus schmerzlichen Hintergrund, so etwa in der 31. Minute, als der rustikal heranrauschende Richter dem Oldenburger Miguel Canizales unsanft das Standbein vom Rasen holte und mit der gelben Karte dafür allemal gut bedient war.

Zwei Szenen sollten das Finale der ersten 45 Minuten bilden. Für die Gastgeber verfehlte Engel das Tor knapp, aber der anderen Seite fehlten den gedankenschnell reagierenden Maurice Maletzki nur Zentimeter zum 0:1 (45.).

Viele Zuschauer waren noch damit beschäftigt, sich kulinarisch für die zweite Halbzeit zu stärken, da lag der Ball bereits im Lübecker Tor. Marius Winkelmann hatte einem Pass nachgesetzt, Torhüter Toboll zwar nicht überwinden können, doch sein Zuspiel nutzte Thorsten Tönnies zum 1:0 (48.).

Jetzt waren die Blauen richtig am Drücker und erhöhten die Schlagzahl. Denny Skwierczynski, der Lübecker Trainer, reagierte mit einem Wechsel. Henrik Sirmais kam für den mit Gelb belasteten Marvin Thiel ins Spiel (58.). Fünf Minuten später drehte sich das Personalkarussell dann erneut. Während die Oldenburger Alessandro Ficara durch Ivo Tomas ersetzten, nahmen die Gäste einen Doppelwechsel vor. Marcello Meyer und Kubilay Büyükdemir kamen für Bremser und Maletzki ins Spiel, um dem Lübecker Auftritt mehr Nachhaltigkeit zu geben.

Das allerdings gelang nicht wirklich. Zwar mühten sich die Gäste, wirklichen Druck konnten sie aber nicht ausüben. Den Oldenburgern sollte eben das aber auch erst in der Schlussviertelstunde wieder gelingen. Defensiv ließ die Mannschaft kaum etwas zu, musste sich allein den Vorwurf gefallen lassen, mit ihren Chancen allzu verschwenderisch umzugehen. Um die Offensive zu unterstützen und dem Spiel noch mehr Struktur zu geben, brachte Dietmar Hirsch nach 70 Minuten Florian Stütz für Marius Winkelmann.

Das zahlte sich aus, denn „Stützer“ wurde immer wieder als Anspielstation gesucht und sorgte mit klugen Pässen für Gefahr. In der 78. Minute zahlte sich das dann auch aus. Ivo Tomas entwischte seinem Gegenspieler. Zwar scheiterte er noch beim Versuch, den Ball über Toboll zu lupfen, blieb aber dran und erzielte im Nachschuss das 2:0. Die Entscheidung?

Fast, denn Lübeck gab sich noch nicht geschlagen und kämpfte gegen die Niederlage. Das bekam allen voran Thorsten Tönnies höchst unsanft zu spüren, der auf Höhe der Mittellinie von Stefan Richter regelrecht weggesenst wurde. Zwar spielte der Lübecker dabei den Ball, nahm allerdings eine Verletzung von Tönnies durchaus in Kauf. Dass die Gäste auch richtig feinen Fußball spielen können, wurde vier Minuten vor Schluss deutlich. Nach einer Flanke von rechts kam Kramer volley zum Abschluss und Dominik Kisiel musste ganz tief abtauchen, um den Anschlusstreffer zu verhindern.

Dietmar Hirsch wollte das 2:0 über die Zeit bringen und nahm den dritten Wechsel vor. Zwei Minuten vor Schluss kam Lavdrim Ebipi für Kifuta. Spannend wurde es trotzdem nochmal. In der Schlussminute traf Kramer nach einer Flanke von Sirmais zum 1:2 und das Spiel war noch nicht aus. Stütz hätte in der nächsten Szene für die Entscheidung sorgen können, stürmte alleine auf Toboll zu, konnte diesen jedoch nicht überwinden. Lavdrim Ebipi sollte das schließlich besser machen, denn er vollendete den letzten Angriff der Blauen mit seinem ersten Saisontreffer zum 3:1 und machte damit den Sieg perfekt.

Stimmen zum Spiel

Dietmar Hirsch: Die Jungs haben das heute wieder gut gemacht. Es war kein leichtes Spiel. Lübeck hat physisch stark agiert, wir haben das angenommen und hatten spielerisch sicher Vorteile. Am Ende war der Sieg verdient. Auf die anderen Ergebnisse schaue ich eher nicht, denn wir haben noch zwölf Spiele und wenn wir die gewinnen, können die anderen machen was sie wollen, uns aber nicht einholen. Wir können den Sieg jetzt genießen, aber dann schauen wir auf den nächsten Gegner Hildesheim und hoffen, dass dann noch einige hundert Zuschauer mehr kommen. Die Unterstützung ist wirklich super. Ich will mich auch noch mal bedanken, dass bei dem miserablen Wetter beim Spiel gegen St. Pauli schon 2.000 Zuschauer da waren. Das ist super und ich hoffe, es kommen zu den nächsten Spielen noch mehr.

Thorsten Tönnies: Die eine oder andere Szene heute war schon schmerzhaft, aber ich denke, wir haben verdient gewonnen. Das war ein hartes Stück Arbeit, aber die Mannschaft nimmt das an und wenn wir so weitermachen, wird es schwer, uns da oben noch einzuholen. Ich würde natürlich lügen, wenn ich sagen würde, dass wir nicht auf Wolfsburg oder Flensburg schauen. Wolfsburg spielt zuhause immer samstags und da guckt man natürlich auf das Ergebnis. Dass Meppen heute in Flensburg gewonnen hat, ist gut für uns, aber letztlich liegt es allein an uns.

Zahlen, Daten & Fakten

VfB Oldenburg: Dominik Kisiel – Andreas Pollasch, Franko Uzelac, Dominik Volkmer, Maycoll Canizales-Smith – Kamen Hadzhiev, Marius Winkelmann (69. Florian Stütz) – Dennis Engel, Thorsten Tönnies – Alessandro Ficara (63. Ivo-Valentino Tomas), Kiala Makangu Kifuta (87. Lavdrim Ebipi)
Trainer: Dietmar Hirsch

VfB Lübeck: Jonas Toboll – Patrick Bohnsack, Dennis Wehrendt, Moritz Marheineke, Marc Lindenberg – Yannick Bremser (63. Marcello Meyer), Jan-André Sievers – Maurice Maletzki (63. Kubilay Büyükdemir), Marvin Thiel (59. Henrik Sirmais) – Stefan Richter, Christopher Kramer
Trainer: Denny Skwierczynski

Tore: 1:0 Thorsten Tönnies (47.); 2:0 Ivo-Valentino Tomas (78.); 2:1 Christopher Kramer (90.); 3:1 Lavdrim Ebipi (90+2.)

Schiedsrichter/in: Eric Müller (FC Union 60) – Assistenten: Allen Chen (TuS Komet-Arsten), Tijan Njie (FC Union 60)
Zuschauer: 2547

Gelbe Karte: Andreas Pollasch / Stefan Richter (4.), Moritz Marheineke (7.)

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