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RegionalligaHeikle Aufgabe in der Heide

10. März 2016
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Daumen drücken, Fußballfreunde! Der Start in die Woche war derart sonnig, dass wir von Tag zu Tag immer zuversichtlicher werden, am Sonntag endlich mal wieder guten Fußball sehen zu dürfen. Unsere Blauen werden in der Lüneburger Heide, genauer gesagt in Bardowick, vom Lüneburger SK gefordert. Wir haben den Gegner mal einer oberflächlichen Betrachtung unterzogen:

Tradition pur: Selbige konnte erleben, wer den VfB Oldenburg seinerzeit ins altehrwürdige Stadion im Wilschenbruch begleitet hat. Genuss pur für Fußballromantiker. Eine alte, nein uralte Tribüne, die aber jede Menge Flair hatte. Stehtraversen, ein in die Jahre gekommenes
Vereinsheim, charmant abgerockte Katakomben. Schön war es. Und heute? Heute kicken die Lüneburger auswärts. Weil das Stadionareal verkauft worden ist, musste der LSK eine neue Bleibe finden, eine auf Zeit. Willkommen geheißen wurden die Schwarz-Weißen im Vorort (?) Bardowick, genauer gesagt auf dem Heinrich-Langeloh-Platz. Pläne für den Bau eines neuen Sportareals gibt es wohl, die Umsetzung dürfte aber noch auf sich warten lassen.

Der Gegner: Dass es für die Lüneburger in allererster Linie um den Klassenerhalt gehen würde, ist jetzt nicht die ganz große Neuigkeit. Der Kader hat im Sommer einen deutlichen personellen Wandel durchlaufen. Gleich 16 Spieler wurden abgegeben, darunter auch Leistungsträger wie die Ex-Oldenburger Mohamed Alawie, Matti Grahle oder auch Patrick Posipal und Hedon Selishta. Gefüllt wurden die Lücken durch insgesamt zwölf neue Kicker und einen ganz schlechten Job hat die sportliche Leitung der Lüneburger dabei nicht gemacht. Immerhin haben sie einen richtigen Torjäger an Land gezogen. Vom FC St. Pauli II kam Kwasi Okyere Wriedt in die Heide und der trifft seitdem beeindruckend regelmäßig.

Der Trainer: Elard Ostermann war zu seiner aktiven Zeit ein ganz feiner Kicker. In der Bundesliga war der heute 47-jährige für den VfL Bochum und den Hamburger SV am Ball. Schon früh entschied er sich für eine Karriere als Trainer, arbeitete dabei erfolgreich etwa beim NTSV Strand 08 und ist jetzt zum zweiten Mal für den LSK tätig. Eigentlich sollte am Saisonende hier Schluss sein. Ostermann hatte seine Demission bereits angekündigt, doch mittlerweile hat wohl ein Sinneswandel eingesetzt. Weil der Verein seine Führung neu sortiert, hat offenbar auch der Trainer wieder Lust bekommen, seine Arbeit fortzusetzen. Das will er an der Seitenlinie ebenso tun, wie im administrativen Bereich, denn Ostermann, so war zu lesen, könnte auch einen Vorstandsjob bekommen.

Die Bilanz: Es läuft beim LSK, das muss man so konstatieren. Viermal in Folge haben die Kicker aus der Heide jetzt nicht verloren, dabei zweimal gewonnen und das jeweils zu Null. Dem 2:2 gegen Havelse folgten ein 2:0 gegen den BSV Rehden, ein 0:0 beim VfB Lübeck und am Mittwochabend ein 2:0 beim FC St. Pauli II.

Der Sünder: Statistik kann auch Spaß machen, liefert sie doch zumeist eine kleine Geschichte, so wie in diesem Fall. Sechsmal hat Tomek Pauker in dieser Saison bereits die gelbe Karten erhalten, einmal wurde er sogar mit glatt Rot vom Platz gestellt. Die Folge: Pauker ist der Lüneburger Kartenkönig im Kader der Gastgeber. Seine fünfte Gelbe holte sich im Nachholspiel bei St. Pauli II indes Mehmet Kurt ab. Er wird gegen den VfB also nicht spielen dürfen.

Der Torjäger: Klar, das ist im Kader der Schwarz-Weißen eben Kwasi Okyere Wriedt, auf den wir schon eingegangen sind. Der Top-Torjäger der Regionalliga erzielte beim FC St. Pauli II seinen 18. Saisontreffer. Hui, das beeindruckt. Zweimal langte er übrigens im Hinspiel hin. Unsere defensiven Ballartisten sind also gewarnt.

Der Spielstil: Seit Beginn der Rückrunde beeindrucken die Hansestädter mit defensiver Kompaktheit. Gegen den LSK zu treffen ist so einfach nicht. Die Mannschaft arbeite kollektiv gut gegen den Ball, hat Dietmar Hirsch festgestellt. „Sie sind aggressiv im Pressing, dazu sehr stabil. Das wird eine ganz harte Nuss“, so der VfB-Trainer weiter. Offensiv fokussiert sich übrigens längst nicht alles auf Wriedt. Der quirlige Pascal Eggert etwa machte zuletzt in Hamburg ein gutes Spiel. Individuelle Klasse ist also satt vorhanden.

Der VfB: Die Mannschaft hätte in der Vorwoche liebend gerne gespielt, durfte aber nicht. Der Ärger über die Spielabsage musste längst neuer Motivation weichen. Am Montag und Dienstag hatten die Kicker frei, nachdem sie am Sonntag im Training ausgesprochen intensiv gefordert worden waren. Seit Mittwoch ist der Fokus jetzt auf das Spiel in Lüneburg ausgerichtet. Unsere Physios haben mal wieder ganze Arbeit geleistet, sprich alle sind fit und der Kampf um einen Platz im Kader tobt. Trainiert wurde am Donnerstag zweimal, außerdem stehen am Freitag und Samstag noch Einheiten an.

Das Fazit: Der VfB muss sich ganz sicher auf einen kampfstarken, aggressiven Gegner einstellen, der in den vergangenen Wochen jede Menge Selbstvertrauen getankt hat und zudem jeden Punkt braucht, um möglichst viel Abstand zu den Abstiegsplätzen zu schaffen. Auf den ersten Blick sind die Lüneburger von der bedrohten Zone zwar ein gutes Stück entfernt, allerdings hat die Konkurrenz zum Teil deutlich weniger Spiele ausgetragen.

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