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RegionalligaVfB-Gegner fehlt der beste Torschütze

18. März 2016
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Der Blick auf die Tabelle der Fußball-Regionalliga-Nord treibt einem zurzeit wirklich Tränen in die Augen – Freudentränen. Der VfB Oldenburg führt das Klassement an und hat sich in den vergangenen Wochen durch nichts vom Weg abbringen lassen. Als nächster Gegner wird eben das der Goslarer SC versuchen, der am Sonntag, um 14 Uhr im Marschwegstadion aufläuft. Grund genug, die Kicker aus dem Harz ein wenig zu betrachten.

Der Umbruch: In den vergangenen Jahren wurde im Harz durchaus professionell gearbeitet. Zumindest aus der Distanz war die Wahrnehmung, dass der Verein Ambitionen hegte, den Sprung in den Profifußball zu schaffen. Tatsächlich gaben die Rahmenbedingungen, in allererster Linie das zu kleine Stadion, eben das nicht her. Heute stellt sich die Situation anders dar. Im Sommer wurde der Schalter umgelegt, sprich die Verantwortlichen hatten sich dazu entschieden, zukünftig nicht mehr auf Berufsfußballspieler zu setzen, sondern Beruf und Fußball beim Personal in Einklang zu bringen.

Der Trainer: Sven Thoss ist neu an der Seitenlinie des GSC 08. Der 49-jährige Potsdamer arbeitete zuvor beim Brandenburger SC Süd in der NOFV Oberliga-Nord. Er folgte im Sommer auf Slavomir Lukac, der die Goslarer in der Rückrunde der vergangenen Saison betreut hatte.

Der Personalwechsel: Das personelle Rad hatte im Sommer enormen Schwung aufgenommen, in der Kaiserstadt. 17 Spieler haben den Verein nach der letzten Saison verlassen, 13 neue wurden bis zum ersten Punktspiel verpflichtet, darunter auch ein ehemaliger Oldenburger, der heute eine richtig gute Rolle beim GSC spielt, aber dazu später mehr.

Der Torjäger: Es soll keinesfalls despektierlich klingen, aber von einem solchen kann ehrlicherweise nicht die Rede sein. Goslar hat zwar in bislang 23 absolvierten Spielen 31 Tore erzielt, aber die verteilen sich auf eine ganze Reihe von Kickern. Der beste Torschütze des Tabellenelften heißt Garrit Golombek. Vor eben dem müssen die Oldenburger in diesem Spiel aber keine Angst haben, denn er spielt gar nicht mehr im Harz. Golombek, der für die Blau-Weißen fünfmal getroffen hatte, wechselte zum VfV Hildesheim. Ihm folgt in der internen Rangliste Agit-Cetin Erbek. Der Name kommt der geneigten Leserschaft bekannt vor? Kein Wunder, der 23-jährige hat in der Jugend und in der U23 schließlich auch für den VfB Oldenburg gespielt. Es folgte ein Wechsel zum VfC Plauen, ehe sich der Mittelfeldspieler im Sommer dem GSC angeschlossen hat. Für Erbek sind in dieser Saison bereits vier Tore notiert.

Die Auswärtsbilanz: Zwölf Spiele, vier Siege, zwei Unentschieden, sechs Niederlagen, das reicht in der Auswärtstabelle für den zehnten Platz.

Die Leistungsträger: Agit-Cetin Erbek ist unbedingt dieser Kategorie zuzurechnen. Neben dem Ex-Oldenburger gibt in Goslar vor allem Karsten Fischer den Ton an. Felix Junghan, der Torhüter, ist unumstritten und stand in allen 23 Saisonspielen zwischen den Pfosten. Auch David Malembona, der es auf 22 Einsätze bringt, zählt zu den wichtigen Akteuren in der Mannschaft von Sven Thoss. Allerdings ist er nach der 5. gelben Karte aus dem Spiel gegen Lübeck gesperrt. Viel hält VfB-Trainer Dietmar Hirsch zudem von Stürmer Brian Behrens. „Er ist viel unterwegs, sehr aggressiv, läuft gut an, der Junge hat Qualität, keine Frage“, sagt er.

Das Hinspiel: Am Ende war es eine klare Sache. In Spiel eins nach der Trennung von Trainer Predrag Uzelac siegte der VfB in Goslar mit 4:1. Allerdings ist das Ergebnis deutlicher ausgefallen, als es der Spielverlauf hergegeben hat, denn die Gastgeber gingen seinerzeit in Führung, ehe Florian Stütz mit einem verwandelten Strafstoß ausgleichen konnte. Thorsten Tönnies brachte den im Spielverlauf dann stärker werdenden VfB nach einer guten Stunde in Führung und in der Schlussphase erhöhten Dominik Volkmer und Kifuta Kiala Makangu letztlich auf 1:4.

Der Rückrundenstart: Die Bilanz der Kaiserstädter fällt absolut durchwachsen aus. Einem 0:3 in Norderstedt folgte ein 3:0 über den FC St. Pauli II. Zuletzt hieß es beim BSV Rehden ebenso 1:1, wie gegen den VfB Lübeck.

Unsere Meinung: Auf den VfB Oldenburg wartet eine machbare, aber keinesfalls leichte Aufgabe. Goslar hat zwar stattliche acht Punkte Abstand zum ersten Abstiegsplatz, aber auch mehr Spiele ausgetragen als etwa Hildesheim. Der Klassenerhalt ist also längst noch nicht sicher. Das weiß allen voran Sven Thoss und seine Botschaft kam in den letzten Spielen an, in denen sich der GSC durchaus kampfstark präsentiert hat. Die Blauen werden sich konzentrieren müssen und brauchen einmal mehr die laustarke Unterstützung der Zuschauer, um die drei Punkte zu holen.

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