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RegionalligaVfB kassiert zweite Niederlage

28. März 2016
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Der VfB Oldenburg hat zum zweiten Mal in dieser Saison keinen Punkt auf der Habenseite verbuchen können. Im Nachholspiel beim BSV Rehden unterlagen die Blauen mit 0:1. Das Spiel war allerdings letztlich Nebensache, denn die Begegnung wurde durch eine schwere Verletzung des kurz zuvor eingewechselten Danny Arend überschattet. Dem Spieler des BSV Rehden wünschen wir an dieser Stelle ausdrücklich alles Gute und eine schnelle Genesung.

Im Vergleich zum Pokalspiel hatte VfB-Trainer Dietmar Hirsch personell umgesetzt. Der verletzte Dennis Engel stand gar nicht im Kader, an seiner Stelle rückte Andreas Pollasch auf die rechte Seite der Viererkette. Dafür durfte Lavdrim Ebipi beginnen. Außerdem kehrte Dominik Kisiel, der gegen Drochtersen aufgrund einer Rippenverletzung gefehlt hatte, zwischen die Posten zurück.
Trotz starken Winds und eines schwer zu bespielenden Rasens setzten die Oldenburger, von mehr als 200 Fans lautstark angetrieben, von Beginn an auf fußballerische Elemente. Doch die offensiven Bemühungen der Gäste endeten spätestens an der Strafraumgrenze. Die Gastgeber dagegen standen anfänglich tief, wollten die Räumen eng machen und dann kontern. Folgerichtig entwickelte sich ein Spiel ohne nennenswerte Höhepunkte, bis zur 24. Minuten.

Nach einem langen Ball schraubte sich Narciso Jorge Lubaca in die Höhe und rammte den Ball mit dem Kopf an den Pfosten. Eine Szene, die Wirkung zeigte, denn von jetzt auf gleich waren die Rehdener drin im Spiel und erhöhten deutlich die Schlagzahl. Jetzt war es am VfB, zu kontern und das taten die Oldenburger nach einer halben Stunde erstmals gefährlich. Thorsten Tönnies war zu schnell für seinen Gegenspieler, suchte bei seinem Sprint Richtung Tor aber nicht den Abschluss, sondern legte den Ball in die Mitte. Lavdrim Ebipi hatte die Führung auf dem Fuß, verpasste selbige aber knapp.

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Dietmar Hirsch war dennoch nicht zufrieden und zog bereits nach 32 Minuten die erste personelle Option. Andreas Pollasch ging raus und Max Wilschrey rückte ins Sturmzentrum. Kifuta kam jetzt über die rechte Seite, Ebipi wechselte nach links und Tönnies in die Viererkette. Eine Maßnahme, die sich auszahlen sollte, denn gegen Ende der ersten Halbzeit fand der VfB wieder besser ins Spiel. Eine Rehdener Chancen hatten die Blauen allerdings noch zu klären und taten selbiges durch Franko Uzelac und den anschließend toll reagierenden Kisiel (33.).

Auf der anderen Seite wurde Kifuta von Tönnies klasse freigespielt, dann aber durch ein Foul gestoppt. Der mögliche Elfmeterpfiff durch Schiedsrichterin Susann Kunkel blieb aus (38.). Drei Minuten später wurde es dann nochmal gefährlich. Rehdens Torhüter Kevin Birk hatte einen Rückpass aufgenommen und Kunkel umgehend auf Freistoss für den VfB entschieden. Der Ball wurde zu Florian Stütz gespielt, dessen Schuss das Tor nur um Zentimeter verfehlte.

Nach dem Wechsel war es erneut der VfB, der dem Spiel seinen Stempel aufdrückte und den Gegner in dessen Hälfte drängte. Allein die verdiente jetzt verdiente Führung wollte einfach nicht fallen. Dietmar Hirsch reagierte erneut mit eine Wechsel und brachte Ibrahim Temin für Lavdrim Ebipi (53.) und hätte damit beinahe den richtigen Joker gezogen. Kaum im Spiel war Temin an mehreren gefährlichen Situationen beteiligt.

Von der Strafraumgrenze aus zog er ab, zielte aber zu genau und traf nur den Pfosten (58.). Nur eine halbe Minute später legte Max Wilschrey für Kifuta auf, der den Ball jedoch im Fallen am Tor vorbei stocherte. Die Blauen bleiben aber dran und kamen durch Temin erneut zu einer tollen Chancen. Doch statt selbst abzuschließen wollte er für seine Mitspieler auflegen und letztlich kam kein Oldenburger an den Ball.

Die Gastgeber reagierten auf die Oldenburger Druckphase mit zwei Wechseln. Trainer Fabian Gerber brachte Danny Arend für Ramiz Pasiov und Jeff-Denis Fehr für Narciso Jorge Lubaca ins Spiel (64.) und die hätten beinahe sofort jubeln dürfen. Aus dem Nichts tauchte Kevin Artmann vor Dominik Kisiel auf, konnte ihn aber nicht überwinden.

Fünf Minuten später wurde das Spiel dann zur Nebensache. Nach einem Zweikampf rutschte Arend dermaßen unglücklich aus, dass er sich eine schwere Fraktur zuzog. Das Spiel wurde für mehrere Minuten unterbrochen. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis dem Spieler geholfen werden konnte, denn es war kein Rettungswagen vor Ort. Schon in der ersten Halbzeit hatte es diesbezüglich Probleme gegeben. Ein VfB-Fan benötigte Hilfe und auch hier dauerte es lange, ehe ein Arzt zum Ort des Geschehens durchgelassen worden ist.

Als das Spiel schließlich mit einem Freistoss für den VfB fortgesetzt werden konnte, hatten die Gastgeber Andor Balyki für Arend gebracht und das sollte sich schnell auszahlen. Nach einem langen Pass konnte Miguel Canizales nicht klären, Dominik Kisiel versuchte noch zu retten, wurde aber umspielt und der Rehdener traf zur Führung (74.). Das war fraglos ein Schock für die Oldenburger, die in der Schlussphase alles nach vorne warfen, aber nicht mehr ausgleichen konnten. Auch die Hereinnahme von Joshua Adomako, der für Marius Winkelmann ins Spiel kam (85.) verpuffte.

Zahlen, Daten & Fakten

BSV Rehden: Kevin Birk – Viktor Pekrul, Gazi Siala, Michael Wessel, Tornike Grigalashvili – Marcel Stutter, Jeff Gyasi – Joseph Boyamba, Kevin Artmann, Narciso Jorge Lubasa (65. Jeff-Denis Fehr) – Ramiz Pasiov (65. Danny Arend, 67. Andor Bolyki)
Trainer: Fabian Gerber

VfB Oldenburg: Dominik Kisiel – Andreas Pollasch (31. Max Wilschrey), Franko Uzelac, Dominik Volkmer, Maycoll Canizales-Smith – Kamen Hadzhiev, Florian Stütz – Lavdrim Ebipi (53. Ibrahim Temin), Marius Winkelmann (85. Joshua Adomako), Thorsten Tönnies – Kiala Makangu Kifuta
Trainer: Dietmar Hirsch

Tore: 1:0 Andor Bolyki (74.)

Schiedsrichter/in: Susann Kunkel (SV Eichede) – Assistenten: Tim Becker (FC Borussia Segeberg 07), Yannick Meyer (VfL Bad Schwartau)
Zuschauer: 1000

Gelbe Karte: Michael Wessel (3.), Marcel Stutter (8.), Jeff-Denis Fehr (5., gesperrt) / Franko Uzelac (3.)

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